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Rezension: DUX Quintenzirkel

Alles hängt zusammen

am 19.03.2014

Alles hängt ...

Eine kleine Schablone ist es. Nein, genaugenommen sind es zwei Schablonen – die blaue Seite für die Gitarre, die rote fürs Klavier. Der Quintenzirkel von DUX ist zum Mitnehmen gedacht – ideal zum Lernen und fürs Songwriting.
 
 


Der DUX-Zirkel kann viel mehr als nur die Quintenverwandtschaft europäischer Tonleitern aufzeigen: Das praktische Kompositionsgimmick ist für Gitarre und Klavier konzipiert und zeigt neben den Vorzeichen aller Tonarten auch die Spielweise von Tonika, Subdominante, Dominant-Sept-Akkord, Moll-Subdominante und Mollparallele an. Weiter Abseits findet sich sogar – im wahrsten Sinne des Wortes – schräg die Dominant-Septime der Moll-Parallele.

Der quadratische Pappkarton mit den zwei Drehscheiben hat es in sich: Auf weniger Platz als auf einem DIN-A4-Blatt hat sich der heroische, anonyme Verfasser dieser kugelsicheren Songwriter-Weste bemüht, so viel Wissen wie nur möglich zu verpacken. Alle Akkorde präsentieren sich sowohl für Pianisten als auch für Gitarristen in ihrer Standardnotation, sodass der Quintenzirkel gerade unerfahrenen Musikern Hilfestellung leistet.

Gehen wir mal von der Theorie kurz in die Praxis anhand des Standardbeispiels C-Dur über: C-Dur befindet sich – wie üblich – zentral an oberster Stelle. Die Tonleiter besitzt keine Vorzeichen, wie man sehen kann, und die Paralleltonart ist A-Moll. Schiebst du die Schablone also auf C-Dur, erschließen sich dir die restlichen relevanten Akkorde. Die Kadenz bildet sich aus C, F und G, wobei G als G7 vorgestellt wird. Für die Jazzer und experimentierfreudigen Writer steht zusätzlich noch die Moll-Subdominante bereit.

Aber was macht da dieser schräg gelegene Akkord mit der allverwirrenden Bezeichnung „Dominant-Septime der Moll-Parallele“? In unserem Fall ist das E7 und der passt eigentlich nicht in C-Dur, ist jedoch ein guter Spannungserzeuger. Von C bis A haben wir somit alle Akkorde durch. Die siebte Stufe wird nicht genannt, da sie keine nennenswerte Funktion in einer Durtonart besitzt. Angedeutet wird sie lediglich durch den G7, der eine Art H-Dur mit G im Bass bildet. Deshalb vermuten wir auch, dass nicht die normale Dominante, sondern die Dominant-Septime notiert ist.

Fazit, Infos & Bewertung

Der Quintenzirkel von DUX ist ein gelungenes Kompositionstool für enthusiastische Musiker und bietet gerade Einsteigern das nötige Know-how fürs kreative Arbeiten. Er ist so schlicht wie möglich gehalten und bietet dennoch zweigleisig Informationen sowohl für Gitarristen als auch für Tastenkünstler – für 8,50 Euro ist das mehr als rentabel.

Titel
Quintenzirkel
Verlag
ISBN
978-3-934958-02-9
Preis
8,50 Euro
Wertung (max. 5)
Konzept
5/5
Inhalt
5/5
Design
3/5
Gesamt
4/5




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