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NEWS: MenscHHamburg veranstaltet das „Keiner kommt …“-Festival

Es muss was passieren

am 23.03.2020

Es muss was ...

Gemeinsam gegen das Kultursterben: Die Corona-Krise bedroht die Existenz unzähliger Kulturbetriebe und freischaffender Künstlerinnen und deren Gewerke. Ein von MenscHHamburg e.V. initiiertes Solidaritätsfestival soll zum Überleben der Hamburger Kulturbetriebe, aber auch einzelner Kulturschaffender beitragen. Der Name: „Keiner kommt, alle machen mit“.

Es ist das Nicht-Festival des Jahres in Hamburg - am 12. Mai: Keiner kommt, alle machen mit
 
THE BEATLES, ABBA, BILLIE EILISH, DIE ÄRZTE, MADONNA, TONBANDGERÄT, ED SHEERAN, MADSEN, FOO FIGHTERS, JOHANNES OERDING, REVOLVERHELD, THEES UHLMANN, ROLLING STONES, DEICHKIND, GLORIA, RITA ORA, ENNO BUNGER, NIRVANA, BOSSE, DJ MAD, OLLI SCHULZ, ARND ZEIGLER, GUNS N’ ROSES, SELIG, TOBIAS SCHLEGL U.A.
KOMMEN NICHT!
 
Aber möglichst viele Hamburgerinnen und Hamburger zahlen 22 Euro Eintritt in Form einer Spende an die Hamburger Kulturszene: „Die Hamburger Kulturszene ist besonders hart betroffen von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Wir möchten jetzt Zusammenhalt beweisen und mithelfen, die Hamburger Kultur und ihre Vielfalt zu erhalten. Verrückte Zeiten brauchen verrückte Ideen, um die Krise erträglicher zu machen und daher bewerben wir ein Festival, das es nicht gibt, mit Künstlern die nicht kommen, um Spenden zu sammeln mit Kreativität und Humor“, erklärt Initiator Lars Meier, Vorstand von MenscHHamburg e.V. und Geschäftsführer der Gute Leude Fabrik.  
 
Schauspieler Marek Erhardt ist überzeugt, dass „eine Metropole wie die Stadt Hamburg einen inspirierenden Mix aus Sub- und Hochkultur braucht, um ihr kreatives Potenzial voll entfalten zu können. Das wollen wir mit der Aktion unterstützen und hoffen auf möglichst viel  Geld.“
 
„Keiner kommt, alle machen mit. Top Aktion zur Unterstützung der Hamburger Kulturszene“, meint Sänger Aki Bosse.
 
Johannes Strate, Sänger von Revolverheld: „Völlig klar, dass jeder jetzt sein Geld zusammen halten muss, aber wenn wir die Hamburger Kultur jetzt nicht retten, geht ein wichtiger Teil unserer Stadt unwiederbringlich kaputt.“
 
„Es ist fast schade, dass ich mit diesem Line-up nicht zusammen kommen darf. Vor allen Dingen wegen der Beatles. Aber wenn so nun viel Geld zusammenkommt, ohne dass wir spielen, ist das toll.“, schmunzelt Ole Specht von Tonbandgerät.
 
Für die sozialen Medien produzieren die angekündigten Stars kleine Einspieler, in denen sie ihr Nicht-Erscheinen ankündigen und zu Spenden aufrufen.
 
Die Einnahmen aus dieser Aktion werden von MenscHHamburg e.V. zu gleichen Teilen an die privaten Hamburger Theater- und Musikbühnen, an die Hamburger Filmwirtschaft, an die Hamburger Clubs und an freie Kulturschaffende verteilt. Ein Gremium aus Leuden der Hamburger Kultur wird über die Verwendung der Mittel entscheiden.

Über Reservix.de können ab jetzt Tickets bestellt werden, die eine schöne Erinnerung darstellen und natürlich als Spende gelten.
Das Beste: Wie bei einem richtigen Festival gibt es auch VIP-Karten zu kaufen. Dazu aber später mehr ... Spenden können über www.keinerkommt.de getätigt werden.
 
Lars Meier: „Die gesamte Aktion ist seit letzten Mittwoch, also in zwei Werktagen, entstanden. In Lichtgeschwindigkeit waren alle Partnerinnen und Partner dabei. Alle Hamburger Künstler haben, ohne zu zögern, zugesagt und unterstützen die Aktion mit all ihrer Präsenz und ihrem Einfallsreichtum. Großer Dank an Kultursenator Dr. Carsten Brosda und Bernd Dopp von Warner Music, denen ich die Idee am Telefon erzählte und die sofort vieles möglich machten. Sicherlich sind noch viele Fragen und Möglichkeiten da. Wir arbeiten mit einem Kernteam von drei Leuden aus dem Zuhause-Büro daran, alles auszunutzen und zu klären. So wird das Gute-Leude-Kultur-Gremium erst in den nächsten Tagen benannt. Weitere Ideen und Aktionen rund um das Nicht-Festival werden realisiert. Wir behalten die Hamburger Kultur auf der Karte.“

 

Hier noch ein paar Worte von Initiator Lars Meier zur Idee hinter „Keiner kommt, alle machen mit“:


 

Veranstalter: MenscHHamburg im Netz
Weitere Infos: Keiner kommt im Netz

 
 




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