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Workshop: Musiker-Business, Teil 7 – Onlinepräsenz und Social Media

… der direkte Weg zu den Fans!


… der direkte Weg ...

Hat man nun seine USP definiert, ein paar tolle Bandfotos und gute Pressetexte, geht es darum, diese drei Bausteine gezielt zu nutzen, um alle wissen zu lassen, was für großartige Künstler ihr seid. Den einfachsten und schnellsten Weg dafür liefert das Internet. Dabei ist es egal, ob Homepage oder auf den Social-Media-Portalen: Eine gute Content-Strategie ist das A und O und hilft dir deine Band als Marke perfekt zu etablieren.

Eure Homepage vertritt euch im World Wide Web und dient dazu, eine Konstante zwischen den vielen Social-Media-Auftritten und Google-Einträgen zu bilden. Wer etwas in eine Suchmaschine eingibt, möchte ja schließlich auch irgendwann auf einer Homepage ankommen. Diese Homepage hat den Vorteil gegenüber den Social-Media-Seiten, dass ihr eure USP mit allen Mitteln feiern könnt, die euch die freie Web-Gestaltung zur Verfügung stellt. Also nutzt diese Möglichkeit und seid kreativ und individuell, denn auch die Homepage kann den ersten Eindruck ausmachen.

Auf eurer Homepage sollte es alle Bausteine geben, die eure Pressemappe enthält. Darüber hinaus könnt ihr euch entscheiden, ob eure Musik den Page-Besucher direkt beim Klick auf die Seite beglücken soll oder durch eine Sub-Page erreicht werden kann. Das ist reine Geschmackssache, die einen lieben es, die anderen hassen es.

Auch hier spielt die Aktualität eine große Rolle. Meistens wird eine Person in der Band dazu verdonnert einmal pro Woche ein Update auf der Seite zu platzieren. Das kann in Form von News, Konzertbildern, neuen Konzertdaten, neuen Songs oder, oder, oder passieren. Der Fan will ja schließlich bei Laune gehalten werden.

Eure Homepage hat übrigens auch noch andere Vorteile gegenüber den Social-Media-Plattformen. Wer weiß, ob es in ein paar Jahren noch Facebook, Twitter und Co. gibt? Sicher ist, dass wir nicht am Ende der Entwicklungen sind, aber die einzige Konstante im Web ist nun mal eure Homepage. Auf eurem eigenen Blog seid ihr unabhängig und auch hier könnt ihr durch das „Weniger-ist-mehr-Prinzip“ einiges erreichen. Wenn sich ein User auf eurer Seite aufhält, möchtet ihr ja nicht unbedingt, dass er von tausend Möglichkeiten abgelenkt ist. Er soll sich auf euch und eure Musik konzentrieren.

Ob Facebook, Twitter, Instagram oder sonst eine Plattform – nutzt diese Tummelplätze potenzieller Fans aus!

Social Media – Freund oder Feind?

Nichtsdestotrotz solltet ihr natürlich auf den wichtigen Social-Media-Seiten vertreten sein. Ob Facebook, Twitter, Instagram oder sonst eine Plattform – nutzt diese Tummelplätze potenzieller Fans aus! Hier könnt ihr ohne Umwege in den Dialog einsteigen. Vergesst aber nicht, dass ihr eurer Social-Media-Seite den gleichen Look verpassen solltet wie eurer Homepage und euren Pressematerialien. Der Wiedererkennungswert solcher Präsentationsplattformen ist enorm wichtig, um euer Image langfristig zu etablieren.

Auch hier gilt wieder: Füllt diese Seiten immer wieder mit aktuellem Content! Konzentriert euch auf wenige, aber dafür für euch wichtige Plattformen. Investiert die Zeit für Einrichtung und Pflege einer solchen Social-Media-Präsenz nur, wenn ihr das auf der Gegenseite ausreichend rechtfertigen könnt. Es gibt genügend anderes zu tun, als unwichtige Seiten zum Halbleben zu erwecken.

Ihr erinnert euch – in Folge 6 haben wir davon gesprochen, dass sich aus eurer USP ein Fotokonzept (und damit auch eine Art unterbewusste Bildsprache) sowie eine passende, authentische Attitüde ableiten sollte. Ein weiterer Einflussbereich hält euch davon ab, euch Hals über Kopf in etwas hinein zu stürzen: eine Content-Strategie!

Überlegt euch, welche Inhalte ihr auf euren Seiten postet und wie ihr sie hübsch verpackt.

Content-Strategie – Wissen, was man „postet“

Auf den ersten Blick furchtbar theoretisch – aber extrem hilfreich. Überlegt euch, welche Inhalte ihr auf euren Seiten postet und wie ihr sie hübsch verpackt. Ihr müsst natürlich nicht immer nur Inhalte mit direktem Zusammenhang zu euch posten. Es dürfen auch gerne mal lustige oder wichtige Inhalte sein, die nicht in direkter Verbindung stehen, die ihr aber euren Fans zeigen wollt, weil ihr hinter dem Inhalt steht oder ihn vertreten könnt. Wichtig ist hierbei auch wieder, dass ihr eure Zielgruppe im Auge behaltet und euch überlegt, ob das Thema tatsächlich für diesen „beruflichen“ Kanal geeignet ist oder ob es vielleicht besser auf der privaten Facebook-Seite aufgehoben ist. Das ist insbesondere kein Freifahrtschein, um Facebook mit Kätzchenvideos zu überfluten! Nehmt euch zu Herzen, dass Belangloses auch belanglos bleibt, wenn ihr es postet.

Social-Media-Seiten bringen viele Vorteile mit sich. Sie eignen sich super für kleine Werbeaktionen – auch mit geringerem Budget –, wenn ihr z.B. eure Konzerte füllen wollt oder ein neues Album oder Video am Start habt. Einfache Posts sind eine Variante, aber auch bezahlte Promo kann nützlich sein, wenn sie eure USP widerspiegelt und kreativ aufgezogen ist.

Nennenswert ist auch der positive Effekt, den eine gut gepflegte Social-Media-Seite auf Booker, Labels und sonstige Businesspartner haben kann. Oftmals wird der Status eurer Seite als ein Bewertungsmerkmal herangezogen. Darüber mag man denken wie man will. Es steht in diesem Fall aber nicht nur eure Musik im Mittelpunkt, sondern wie gut ihr euch verkaufen könnt, und das wiederum zeigt manchen Businesspartnern, wie gut sie euch verkaufen können. Gibt es eine überzeugende Darstellung eurer Band und eine solide Fanbase, habt ihr ideale Voraussetzungen dafür geschaffen, dass jemand mit euch den Markt erobern möchte.

Am Ende läuft es immer auf einen wichtigen Punkt hinaus: Egal, ob Bandbild, Pressemappe oder Online-Auftritte – das Gesamtbild muss stimmen!







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