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Workshop: Musiker-Business, Teil 19 – Marketing und Codes

Marketing und Codes – WTF???


Marketing und Codes ...

Nachdem wir uns in der letzten Folge die wichtigsten Codes im Musikbusiness angeschaut haben, werfen wir noch mal einen Blick auf den Zusammenhang mit dem Marketing. So nützen dir die Codes beim täglichen Geldverdienen.

Marketing wird oft als Werbung missverstanden. Werbung ist allerdings nur ein kleiner Bestandteil, denn insgesamt geht es um marktorientierte Unternehmensführung, worunter auch ziemlich trockene Abläufe aus BWL und VWL fallen. Lass dich davon aber nicht abschrecken, immerhin bist du der Künstler, auf dessen Musik dieses ganze Konstrukt aufbaut. Es ist zwar gut Bescheid zu wissen wie die Branche funktioniert, aber als kreativer Part des Business ist es oftmals sinnvoller, Partner für diese marktwirtschaftlichen Bereiche an seiner Seite zu haben.

Trotzdem wollen wir dir an dieser Stelle noch kurz erklären, warum wir dich in der vorherigen Folge mit den ganzen Codes gequält haben.

Wenn du noch mal einen Blick auf die erste Grafik der Wertschöpfungskette wirfst, dann siehst du den Weg, den ein Album vom Künstler bis zum Kauf durch den Fan durchläuft. Diesen Weg kann man nämlich auch rückwärts lesen, um den Weg des Geldes vom Fan bis zum Künstler nachzuvollziehen. Dabei spielt wieder die Presse eine Rolle – wenn auch nur indirekt.

Übersicht der wichtigsten Label-Codes

Der Weg vom Fan zum Künstler

Bei den Abschnitten zu Labelcode und ISRC kam das Thema schon auf die GVL zu sprechen. Wenn man sich überlegt, wo man heutzutage neue Musik entdeckt, dann befindet sich unter den Quellen das gute alte Radio, aber auch Spotify Playlisten und Musikblogs, die gerne mal auf YouTube und Co. verlinken. An diesen Stellen fließen Tantiemen für die Sendung, Online-Übertragung oder auch Vervielfältigung der Musik. Alle drei Beispiel-Medien reporten diese Vorgänge an die GEMA (abgesehen von YouTube, die liegen ja immer noch im Klinsch mit der Verwertungsgesellschaft).

Die GEMA sammelt dann die Tantiemen für die urheberrechtliche Nutzung der Musik ein und gibt die Daten an die GVL weiter. Da die GEMA auch das Inkasso für die GVL übernimmt – quasi wie der große Bruder – werden die Tantiemen für die Leistungsschutzrechte von den Sendern ebenfalls an die GEMA bezahlt. Die GEMA übermittelt das Geld weiter an die GVL und diese verteilt dann den Label- und den Künstler-Anteil intern an die Mitglieder. Wie genau die Verwertungsgesellschaften für dich als Urheber und als Interpret funktionieren, erklären wir in einer der nächsten Folgen.

Du siehst also, dass du sogar noch Geld aus deinen verkaufsfördernden Maßnahmen schlagen kannst, wenn du die Codes sinnvoll einsetzt.







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