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Special: In London ist die Ausstellung „You Say You Want a Revolution“ gestartet

Revolution calling

Jan Hoffmann am 14.09.2016

Revolution calling

London ist für Musiker und Musikbegeisterte ja immer eine Reise wert. Jetzt gibt es mit der Ausstellung „You Say You Want a Revolution – Records and Rebels 1966 - 1970“ einen sehr guten Grund mehr, sich in die englische Hauptstadt aufzumachen. Denn hier wird eine ganz besondere Zeit kulturell beleuchtet – gerade für Leute, die damals nicht dabei waren, extrem interessant und lehrreich.

Die Welt und auch die Kultur ist ja ständig im Wandel. Dennoch gibt es bestimmte Zeiträume, in denen sich scheinbar vieles verdichtet und einfach extrem viel passiert – und die Leute auch spüren, dass gerade etwas Besonderes stattfindet. Die 1960er, und da besonders die zweite Hälfte, sind unzweifelhaft eine ganz spezielle Phase der Geschichte. Denn insbesondere die Jugend sowie junge Erwachsene wollten einfach nicht mehr nach den Werten ihrer Eltern leben, stellten alles in Frage. Die Kultur – und da insbesondere die Musik – war gleichermaßen Auslöser, Antreiber und Profiteur dieser Entwicklung.

Dazu muss man sich nur mal vor Augen halten, was damals alles passierte. The Beatles, Jimi Hendrix oder Bob Dylan, Andy Warhol und Woodstock und vieles, vieles mehr. Dazu kamen politische Entwicklungen wie der Vietnamkrieg, die aufstrebende Bewegung der Afroamerikaner in den USA oder auch die APO in Deutschland. Die Elterngeneration verstand einfach ihre Kinder nicht mehr, die wollten keine (Denk)Verbote mehr hinnehmen und einfach ihr Ding machen.

Für Menschen, die diese Zeit nicht miterleben konnten, etwa, weil sie zu spät geboren wurden, ist diese oft kaum zu verstehen, auch weil man sich die damaligen Verhältnisse kam vorstellen kann. Doch jetzt gibt es eine tolle Möglichkeit, sich intensiv in die Zeit hineinzuversetzen und sich auf unterhaltsame Weise viel Wissen über die späten 1960er anzueignen. Am 10. September wurde in London im Victoria & Albert Museum die Ausstellung „You Say You Want a Revolution – Records and Rebels 1966 - 1970“ eröffnet. Hier kann man sich durch eine liebevoll gestaltete Hommage an die zweite Hälfte der 1960er-Jahre in diese Zeit hineinversetzen.

Neben Musik dreht sich die Ausstellung auch um Kunst, Mode, Werbung ... und Politik. Die Übergänge sind ja oftmals auch fließend.

Viel mehr als „nur“ Musik

In der Ausstellung werden sowohl die verschiedenen Künste wie Literatur, Mode und vor allem Musik beleuchtet, aber auch Politik und allgemeine gesellschaftliche Entwicklungen nachgezeichnet. Hut ab vor den Machern dieser einmaligen Zusammenstellung unzähliger fantastischer Ausstellungsstücke, man kann wirklich Stunden über Stunden herumlaufen und immer wieder Neues entdecken.

Abgerundet wird die Ausstellung von zwei Audiobestandteilen, für die Sennheiser verantwortlich zeichnet. So bekommt man am Eingang der Ausstellung einen Funkkopfhörer, der den Besucher automatisch, je nachdem wo man sich in der Ausstellung befindet, mit Informationen, Musik und Stimmungen versorgt. Zudem gibt es eine große Woodstock-„Liegewiese“, auf der man sich einen gelungenen Woodstock-Zusammenschnitt im Sennheiser Ambeo 3-D-Sound reinziehen kann. So taucht man noch etwas tiefer in die Welt der 1960er ein.

Die Ausstellung „You Say You Want a Revolution – Records and Rebels 1966 - 1970“ im Londoner Victoria & Alber Museum läuft noch bis zum 26. Februar 2017, der Eintritt beträgt 16 Pfund. Wer London besucht, sollte sich diese tolle Ausstellung nicht entgehen lassen.

Die wichtigsten Infos:

Wo: Victoria and Albert Museum, Cromwell Road, London
Wann: noch bis zum 27. Februar 2017, jeweils 10 Uhr bis 17:45 Uhr (Freitags bis 22 Uhr)
Eintritt: 16 Pfund

 
Weitere Infos: „You Say You Want a Revolution – Records and Rebels 1966 - 1970“ im Netz
Sennheiser Ambeo 3D-Audio im Netz







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