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Rezension: Nightwish - Endless Forms Most Beautiful

Viel Arbeit, viel Ehr

Axel Winkler am 26.03.2015

Viel Arbeit, viel ...

Da hat sich doch einiges bei der finnischen Formation Nightwish getan. Neuer Schlagzeuger, neue Sängerin, ein weiteres Mitglied – und ein neues Album ist auch am Start. Genau dieses mit dem Titel „Endless Forms Most Beautiful“ hab ich mir vorab angehört. Meinen Senf dazu, schmiere ich dir hiermit aufs Brot

Das letzte Album „Imaginaerium“ liegt bereits stolze vier Jahre zurück. Doch irgendwie verrann die Zeit wie im Fluge. Gefühlt denkt man sich: „Ja huch, schon wieder was Neues?“ Liegt wahrscheinlich zum Großteil an der persönlichen Aufmerksamkeit, aber seitdem ist auch einiges passiert. Wie bereits erwähnt, hat die Band einige Mitglieder-Wechsel mitgemacht und war zudem ständig auf Tour. Das verkürzt einem dann doch ganz gut die Wartezeit auf neues Futter. Das Bangen, dass die neue Platte auch den Standard halten kann, ist immer groß, klar. In diesem Fall können sich Nightwish-Fans definitiv freuen, denn mit „Endless Forms Most Beautiful“ wird kein Wunsch ausgelassen.

Satte Gitarren, deftige Rhythmen, übertrieben pompöses Keyboard-Orchester und Songs, die nur so nach Ohrwürmern schreien. Was Songwriting angeht, versteht das Musikergespann bis zum heutigen Tag, wie man mit diesem Genre im Metal umgeht. Hut ab dafür. Schön ist auch, dass die Stimme von Floor Jansen dem ganzen Konzept die passende Krone aufsetzt. Gute Wahl, was die Dame auch bereits schon unzählige Male live bewiesen hat. Mit Kai Hahto haben die Finnen ebenfalls einen definitiv guten Fang gemacht. Der „Wintersun“- und „Swallow the Sun“-Drummer kann überzeugend und professionell wie eh und je mit seinem Instrument umgehen und ersetzt damit Jukka Nevalainen technisch in jeder Weise. Mitglied Nummer sechs ist Troy Donockley. Dieser Herr blieb bisher etwas mehr im Hintergrund, doch auch seine Künste an der Uilleann Pipe und Tin Whistle darf man auf der neuen Platte an vielen Stellen hören. Das Salz in der Suppe, wenn man so will. Damit ergibt sich rundum ein schönes instrumentales Gefüge, was man von Nightwish auch erwarten kann.

 

Eine kleine Reise

Ein Album, bei dem man am Ende angekommen gerne wieder bei Song eins anfängt, denn es ist auch dieses Mal wieder komplex ausgefallen – wie bereits so manch andere Scheibe. Allein beim Lesen der Tracklist durchfährt einen schon ein Schmunzeln, denn wenn ein Stück von knapp 24 Minuten das ganze Werk vollendet, dann muss da schon ordentlich Song-Power dahinter stecken, andernfalls kann man sich so etwas echt sparen. Doch im musikalischen Geschichtenerzählen sind die Finnen schließlich Meister, daher passt auch der letzte Track „The Greatest Show on Earth“. Gekonnt!

Fazit: Super Album, was die bare Münze allemal wert ist. Besonders für eingefleischte Fans wieder eine Platte, die definitiv zu den besseren zählt. Das Einzige, was wirklich schade ist, ist, dass das Coverartwork etwas zu sehr als eine digitale Komposition unterschiedlicher 3D-Modelle wirkt. Nicht ganz so schlimm wie bei Iron Maidens „Dance Of Death“, aber im Jahr 2015 geht das noch geiler! Der Aufbau der grafischen Elemente erinnert leider auch verdammt stark an „Dark Matter Dimensions“ von Scar Symmetry. Schade darum, der Rest dafür absolut spitze! Mehr davon, bitte!

 

 

Lust, die Symphonic Metaller live abzufangen? Dann findest du unter www.nightwish.com/de/live alle aktuellen Tourdaten. Also, wenn sich bei der Palette keine Möglichkeit findet ...

 

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