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News: Neumann präsentiert das TLM 107

Berliner Neuling

am 21.10.2013

Berliner Neuling

Das Neumann TLM 107 soll für Innovation aus Tradition stehen. Es überrascht laut Hersteller mit frischem, modernem Design und einem neuartigen Bedienkonzept. Wolfgang Fraissinet, Geschäftsführer von Neumann Berlin: „Das TLM 107 versteht sich als moderner, hochauflösender Schallwandler mit exquisiten Abbildungseigenschaften, der den Originalklang unverfälscht einfängt und damit eine uneingeschränkte Gestaltungsfreiheit in Mix und Post-Production garantiert.“
 
Erstmals bei einem Mikrofon werden sämtliche Schaltfunktionen über einen Navigationsschalter gesteuert. So soll sich in Verbindung mit dem beleuchteten Pattern-Display im Chromring und den links und rechts angeordneten Status-LEDs für Pad und Lowcut ein zeitgemäßes, intuitives Bedienkonzept ergeben. Um Sänger nicht zu irritieren, wurden Schalter und Display rückseitig angeordnet. Nach 15 Sekunden erlöschen die Anzeigen selbsttätig, sodass sich das TLM 107 auf Bühnen optisch diskret positionieren lässt.

Die neu entwickelte Doppelmembrankapsel orientiert sich an einem von Neumanns Topmodellen, dem D-01. Ihre Impulstreue empfiehlt das TLM 107 laut Hersteller besonders für Percussion sowie feine Obertonstrukturen von Saiteninstrumenten. Als Multipattern-Mikrofon „made by Neumann Berlin“ soll es nicht nur in der Nierenstellung überzeugen, sondern auch ausgeglichene Klangeigenschaften in allen fünf Richtcharakteristiken liefern: Kugel, Niere und Acht mit den Zwischenstufen Breitniere und Hyperniere. Unabhängig vom Pattern, soll das Klangbild bis 8 kHz nahezu linear bleiben, während eine weiche Höhenanhebung den Aufnahmen Glanz und Frische verleihen sollen. Dabei wurde laut Hersteller besonderer Wert auf die natürliche Reproduktion der menschlichen Stimme gelegt, insbesondere der kritischen S-Laute.

Für eine geringe Anfälligkeit gegenüber Popplauten soll ein akustisch optimierter Einsprechkorb im charakteristischen Neumann-Design sorgen. Bei der Entwicklung des Kapseldesigns wurde laut Hersteller auf eine Minimierung der Anfälligkeit gegenüber Feuchtigkeit und anderen Umwelteinflüssen geachtet. So befinden sich zum Beispiel die vordere und rückseitige Membran auf Masseniveau und sollen daher keine statische Anziehung auf Staubpartikel ausüben.
 
Die übertragerlose Schaltung soll hohe Linearität und Dynamik versprechen. Das Eigenrauschen soll nur 10 dB (A) betragen. Der Grenzschalldruckpegel ist mit 141 dB (SPL) spezifiziert und kann mittels der zweistufigen Vordämpfung sogar auf 153 dB (SPL) erhöht werden, um selbst laute Schallquellen verzerrungsfrei übertragen zu können. Die schaltbare Tiefenabsenkung mit den Stellungen linear, 40 Hz und 100 Hz wurde auf die Recording-Praxis abgestimmt: Die 40-Hz-Stellung beseitigt Störschall unterhalb des Grundtonbereichs (die offene E-Saite des Kontrabass schwingt mit 41 Hz), während die 100-Hz-Stellung für Sprach- und Gesangsaufnahmen optimiert wurde.

Preis (UVP): 1.212 Euro

www.neumann.com


Quelle: Neumann







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