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Kolumne: Phrasenmäher über das Leben auf Tour durch Wohnzimmer

Pause für den Schnapsmann

Phrasenmäher am 15.05.2015

Pause für den ...

Wenn junge Leute von einem Leben als Musiker träumen denken sie dabei oft nur an volle Stadien, heftige Backstage-Exzesse und fette Schecks. Dass das Leben in einer Band meist ganz anders aussieht bekommt die Mehrheit aber schnell mit. Doch das ist gar nichts Schlimmes. Phrasenmäher beispielsweise lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen um ihre Karriere zu pushen – und finden sich dann auch mal bei einem Wohnzimmerkonzert wieder – was auch Spaß macht.

Es ist Samstag Abend, 19:25 Uhr. Wir laufen durch ein Hamburger Wohngebiet. Auf dem Rücken eine Gitarre, den Bass in der Hand und über der Schulter eine Cajon. Die Sackkarre mit dem Bassamp rattert auf dem Kopfsteinpflaster einer Einfahrt. Mehr brauchen wir heute nicht. Auf dem Tourplan steht: Wohnzimmerkonzert. Ein kleines Akustikset vor wildfremden Leuten spielen. Ohne Abstand. Ohne Bühne. Und ohne blendendes Licht, dass die Zuschauer zu einer anonymen Masse macht. Alles ganz direkt und nah. Wir sind da und klingeln an einer fremden Tür. Was uns erwartet, wissen wir nicht.

„Bist du nervös oder warum stimmst du den Bass schon wieder?“ ruft ein lachender Konzertbesucher. Die ersten drei Lieder sind vorbei „Nee, der Schnapsmann ist in meinen Bass reingelaufen“, antwortet Lenne. Der Schnapsmann ist kein Kellner. Er ist einer der Gäste. Aber weil wir direkt vor dem Kühlschrank spielen und keiner an die Getränke kommt, verteilt er nach jedem dritten Lied Kurze und Bier. Der Raum ist nicht für dreißig Leute gedacht, aber das macht nichts. Es ist ein besonderer Abend, das wird schnell klar: Das Glas kippt um. Dann gibt es halt eine kleine Aufwischpause. Jeder Platz im Wohnzimmer wird benötigt. In der Zwischenzeit spielen wir ein bisschen Begleitmusik.

„Warum spielt ihr denn jetzt andauernd Wohnzimmerkonzerte?“ fragt uns der Veranstalter nach einem richtigen Tourkonzert. „Da kommen doch voll wenig Leute. Lohnt sich das überhaupt?“ Ja. Sehr sogar. Wir können jede Reaktion des Publikums genau sehen, verstehen jedes Wort. Und nehmen das dankbar auf. So was ist auf echten Bühnen nicht möglich. Die Wohnzimmerkonzerte sind ein Dankeschön. Unser neues Album haben wir per Crowdfunding finanziert. Die Leute konnten sich unterschiedliche Dinge auswählen, je nachdem mit welcher Summe sie sich beteiligt haben. Elf Wohnzimmerkonzerte haben wir so verkauft. Jetzt sorgen sie für Abwechslung im Touralltag. So nah ist man sonst nur seinen eigenen Freunden. Wir sprechen viel, bleiben auch nach den Konzerten da. Und nehmen Eindrücke mit. Inspiration? Wer weiß. Auf jeden Fall bleibt das Gefühl, dass es sich lohnt, seine Fans in die Planungen miteinzubeziehen.

Auf Addact findest du alle Infos zur Crowdfunding-Aktion von Phrasenmäher

Bring Phrasenmäher in deine Stadt!

Phrasenmäher gehen im Herbst 2015 mit ihrem neuen Album „Wir wären dann soweit...!“ auf Deutschlandtour. Durch Clubs und nicht durch Wohnzimmer. Zusätzlich zu den feststehenden Terminen bietet die Band sechs Zusatzkonzerte per Crowdfunding auf der Plattform www.addact.de an. Bis zum 07.06. gibt es dort vergünstigte Early-Bird-Tickets. Werden in einer Stadt genug vorab gekauft, findet die Show tatsächlich statt. Es handelt sich dabei um folgende Termine:

22.10.15: München (Backstage)
05.11.15: Frankfurt (Nachtleben)
20.11.15: Osnabrück (Bastard Club)
21.11.15: Rostock (M.A.U. Club)
28.11.15: Oberhausen (Zentrum Altenberg)
11.12.15: Weimar (Mon Ami)


Hier noch mal der Aufruf der Band zu dieser Aktion:




Early-Bird-Tickets & Infos bis zum 07.06.15: www.addact.de/phrasenmaeher
Tickets für alle weiteren Konzerte: www.hochklappdings.de







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