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Kolumne: Phrasenmäher über das Leben als Band

Und wovon lebt ihr?

Phrasenmäher am 16.04.2015

Und wovon lebt ihr?

Davon, mit Musik seinen Lebensunterhalt zu verdienen träumen ja viele Musiker – doch nur wenige ziehen es auch wirklich durch. Doch was denken Bands, die ihrer Berufung mit vollem Einsatz nachgehen eigentlich über ihr Leben, ihren Alltag – und was passiert ihnen so zwischen Studio und Bühne. Etwas Licht ins Dunkel wollen wir mit Phrasenmäher bringen, die dir hier ab sofort jeden Monat einen Einblick in ihre Welt als Profimusiker geben.

„Unterschreibst du mir hier mal?“ Eine silberne CD funkelt uns nach dem Konzert entgegen. „Phrasenmäher – 9 Hits, 3 Evergreens“ steht drauf. Mit Edding geschrieben. Daneben kommen jetzt noch unsere drei Namen. Autogramme auf einem selbstgebrannten Album - vor zehn Jahren hätten wir „Niemals!“ gesagt. Heute fühlt es sich irgendwie immer noch falsch an, aber die Unterschrift gibt es trotzdem. Mit Einnahmen aus CD-Verkäufen werden Bands unterhalb der Topseller-Regionen selten reich. Wir auch nicht. Gute Alben kosten erst mal eine Stange Geld, bevor der erste Cent ins eigene Portemonnaie fällt. Deshalb gibt es Vorschüsse. Und seit neuestem auch andere Wege.

„Geil, ihr habt 30.000 € beim Crowdfunding verdient! Was kauft ihr euch jetzt davon?“ Auch so eine Frage, die wir in letzter Zeit häufig beantworten müssen. „Also eigentlich produzieren wir davon das Album, machen die Grafik, lassen es pressen und so weiter. Die Steuern gehen auch noch ab. Und dann gucken wir, ob wir noch Geld für die Promo auftreiben können...“, lautet in der Regel unsere Antwort. Kaum vorstellbar, aber wahr: Eine Band verdient zig Tausende Euro und zahlt davon nicht die eigene Miete? Keine neuen Instrumente? Nein, dafür muss sie aber auch nicht erst Schulden abbezahlen, wenn die eigene Platte auf dem Markt ist. Und sie verdient ausnahmsweise ab der ersten CD mit. Ob das zum Leben reicht? Das weiß man vorher nie.

Ja, aber wovon leben dann eigentlich Bands wie Phrasenmäher? Zum Beispiel von Konzerten, wenn genügend Leute kommen. Vom Merchandiseverkauf beim Gig. Von GEMA-Einnahmen durch Konzerte, Radioeinsätze oder TV-Auftritte. Auch von CDs, wenn sie gekauft werden. Auf jeden Fall nicht von Streaming-Einnahmen. Dafür aber von Auftragsarbeiten oder von Nebenprojekten. Manchmal sind es Kompositionen für andere Künstler - abseits der Öffentlichkeit geschrieben. Ab und zu führt der Weg auch raus auf ungewohnte Bühnen. Vor Publikum. „Neulich habe ich den Sänger von der Band bei einem Theaterstück gesehen. Voll komisch. Passt mal überhaupt nicht zu seinem Stil...“, sagt uns ein Freund. „Ach echt?“ denken wir. Aber nach der Aufführung hätte er sich doch gut ein Autogramm für seine gebrannte CD holen können.

Brandneu bei Phrasenmäher: Die „overfucked & underschmused“-EP sind aktuell auf Tour.

Aktuelles von Phrasenmäher

Die Download-EP „overfucked & underschmused“ ist ab dem 17. April 2015 im Handel erhältlich.
Live präsentiert die Band neue und alte Songs während der „overfucked & underschmused“-Tour:

16.04.15: Berlin (Crystal)
17.04.15: Kiel (Pumpe)
18.04.15: Hannover (LUX)
23.04.15: Göttingen (Musa)
24.04.15: Hamburg (Logo)
25.04.15: Stuttgart (clubCANN)

Und hier um die Vorfreude zu steigern das aktuelle Video von Phrasenmäher:



Tickets & Infos: www.hochklappdings.de
Phrasenmäher auf Facebook








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