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Kolumne: What does the Voss say? Part 2: Musikeroutfits

Des Musikers schlechte Kleider


Des Musikers ...

Die Musik ist geschrieben, das Equipment steht – doch man will ja auch optisch etwas auf der Bühne hermachen. Das passende Stageoutfit muss her. Gar nicht so einfach, findet unser Kolumnist Vossi. Dabei liegen überzeugende Lösungen doch so nahe.

Oh mein Gott, er tut es schon wieder! Aber Jan, der gute Geist von Music & Stuff brauchte auch für diese Ausgabe einen Lückenfüller. Ansonsten würde an dieser Stelle jetzt eine Werbeanzeige von Rainer Callmunds Start-Up-Idee „Fit with Hack“ prangen. Zugegebenermaßen wirklich besser und großartig anders ist diese Kolumne nun wirklich nicht. Und auch in dieser Ausgabe wird mir das Thema mal wieder vorgegeben, na toll!

Der Musiker an sich gehört ja zu denen am schlechtest gekleideten Menschen überhaupt. Irgendwo zwischen Kameraleuten und den Bundesliga-Profis der 90er-Jahre. Da ich selbst modisch ein einfacher Geist bin, schaue ich mal im Netz, was dem Musiker denn heute seitens der Onlineversandhändler feilgeboten wird. Hier nun die Kaufempfehlungen die mir besonders zusagten:

Erste Anlaufstelle ist der große Buchfachhandel, der inzwischen einfach alles verkauft. Viele denken immer noch, man müsste gerade im privaten Eventbereich besonders witzig und nahbar dem Gast gegenübertreten. Recht haben sie! Warum dem Kunden seriös kommen? Der Auftraggeber kann ruhig direkt wissen, dass die engagierte Partyfraktion nicht die hellste Kerze auf der Geburtstagstorte ist. Ich empfehle den Klassiker: Den Notenschlips. Dieses Accessoire schüttet die Grenzdebilität quasi Hektoliterweise aus.

Aber auch das Ensemble Drumherum muss stimmen. An dieser Stelle verweise ich auf das erste Google-Suchergebnis wenn man nach „Kleidung für Musiker“ sucht. Ein Hamburger Fachgeschäft schneidert jedermann ein Lächeln ins Gesicht. Man merkt sofort, hier arbeiten Profis für Profis. Das Gefühl trügt nicht, hier ist Stevie Wonder der Designer und Corinna May schneidert alles zusammen. Dort gibt es vom Gottlieb-Wendehals-Gedächtnis-Look bis zum mehrfarbigen Allerlei in Nudelsalatoptik einfach alles. Man möchte schreien vor Glück.

Sucht man auf Google nach „Kleidung für Musiker“ findet man nicht nur Volltreffer – vorsichtig formuliert. :)

Warum nicht ein schickes Shirt?

Gern gesehen bei DJs sind natürlich auch immer Shirts mit Sprüchen. Das allseits beliebte „Bier formte diesen wunderschönen Körper“ darf einfach in keinem Mucker-Kleiderschrank fehlen. Ferner empfehle ich: „Genug getrunken – Jetzt wird gesoffen“ und „No dancing or fucking on the speakers“ – Beide haben eine Message und schaffen klare Verhältnisse.

Die über allem stehende Farbe ist dabei das allseits beliebte Schwarz. „Das trägt nicht so auf“, hat Mutti früher schon gesagt. Was für die Stagecrew ein probates Mittel der Tarnung ist, sollte bei Künstlern auf der Bühne vermieden werden! Nicht weil Schwarz das ganze schöne Licht schluckt. Nein, Menschen auf der Bühne sind Individualisten, wir müssen direkt ausstrahlen: Wir sind anders als das schnöde Volk im Auditorium. Ich plädiere ferner für die Rückkehr zu mehr Spandex auf der Bühne. Was früher gut war, kann doch heute nicht schlecht sein. Auch ein Man-Kini im Borat-Stil schmückt ungemein.

Ich merke wie mich das Thema gedanklich doch aufwühlt und beim wiederholten Lesen dieser Kolumne kommen mir selbst die Tränen. Wie vielen Musikern ich mit diesen Tipps schon wieder geholfen habe. Ich glaube ich sollte doch Beauty-Blogger werden. Denn ich habe doch nur ein Ziel (Frei nach Glööcker): Ich möchte alle Musiker schön machen!

Euer Vossi







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