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Interview: John Goss (Drumtech bei Slayer)

Die rechte und die linke Hand des Drummers

Tony Grubnik am 22.07.2014

Die rechte und die ...

Es ist sicher einer der begehrtesten Jobs unter Schlagzeugtechnikern: Drumtech bei Slayer. Wir sprachen mit John Goss wie es dazu kam und was zu seinen täglichen Aufgaben gehört.

Meist gibt es kein Geheimnis, wenn es darum geht, wie die Jobs in den Teams bekannter Musiker vergeben werden. Im Normalfall haben sich die Leute, die dort für einen reibungslosen Ablauf sorgen, einfach über Jahre einen guten Ruf erarbeitet und dabei die richtigen Leute kennengelernt. So lief es auch bei John Goss, dem Drumtech von Slayers Paul Bostaph, den wir vor dem Auftritt beim Sonisphere in Hamburg zum kurzen Gespräch trafen.

People nStuff: John, wie bist du an deinen Job gekommen?
John Goss:
Da gibt es keine großen Tricks oder Geheimnisse: Ich spiele selber Drums und habe irgendwann angefangen, mich als Helfer für andere zu versuchen. Auf diese Weise bin ich irgendwann als Drumtechniker zu Cannibal Corpse gekommen, und da ist man dann natürlich auch vielen anderen, bekannteren Bands begegnet. Und so habe ich eines schönen Tages Paul getroffen und bin mit ihm in Kontakt gekommen. Und als er einen neuen Drumtech brauchte, war ich da.

PnS: Und jetzt hast du sein volles Vertrauen? Oder schaut er dir noch auf die Finger?
John:
Bei den ersten zwei oder drei Gigs hat er natürlich noch genau hingeschaut, aber seitdem vertraut er mir vollkommen, das ging ziemlich schnell. Ob bei Testament, Exodus oder Slayer, er hat immer auf mich gesetzt und ich glaube, ich habe ihn nie enttäuscht.

PnS: Wie lange brauchst du, um das ganze Kit aufzubauen?
John:
Mit einem Helfer bin ich in etwa 30 Minuten durch, wenn alles glatt läuft. Abgebaut ist es aber in zehn Minuten (lacht).

John Goss hinter der Bühne beim Sonisphere in Hamburg

Immer in Action

PnS: Stimmst du das Schlagzeug vor jedem Gig komplett durch?
John:
Ja, auch wenn dafür speziell auf Festivals manchmal nur wenig Zeit bleibt. Aber einmal kurz drübergehen und alles checken gehört immer dazu.

PnS: Wie lange brauchst du dafür?
John:
Wenn man mich lässt, bekomme ich damit locker zwei Stunden rum. Wenn ich es nur ordentlich mache, etwa eine Stunde. Aber wie gesagt, die Grundabstimmung bekomme ich auch schneller hin, in zehn Minuten etwa, wenn es sein muss.

PnS: Musst du während des Konzerts auch in Aktion treten?
John:
Für gewöhnlich nicht. Nur wenn etwas umstürzt oder kaputt geht, bin ich der, der ins Bild rennt und es wieder richtet.

PnS: Was ist das Schwerste an deinem Job?
John:
Das viele unterwegs sein. Man ist so viele Monate im Jahr irgendwo auf der Welt unterwegs, dass die Familie leider zu kurz kommt.

Am gleichen Tag haben wir übrigens auch noch den FoH-Mann von Slayer, Tim Quinby interviewt. Was er so über seinen Job bei Slayer erzählte, findest du hier.

Info: www.slayer.net; www.facebook.com/slayer







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