Kontakt -  Heft -  Impressum -  Termine -  Newsletter 

Besuche unsere Facebook-Seite Folge uns auf Twitter Videos von MusicnStuff auf Youtube Folge uns auf G+ MusicnStuff auf myspace Besuche unsere Instagram-Seite

Gearcheck & Interview: Giovanni Boscariol (Keyboarder Eros Ramazzotti)

Alles ganz einfach

Jan Hoffmann am 20.03.2016

Alles ganz einfach

Wenn es ums Live-Equipment geht, sorgen der technische Fortschritt und die zunehmende Digitalisierung dafür, dass man mit immer weniger Aufwand immer flexibler und professioneller arbeiten kann – und oft auch muss, weil einfach zu wenig Zeit und Platz für aufwendige Aufbauten vorhanden sind. Wo noch aus dem Vollen geschöpft wird, sind Touren durch große Hallen und Arenen, wie etwa bei Eros Ramazzottis aktueller Welttournee. Wir besuchten Keyboarder Giovanni Boscariol und schauten, was er aktuell auf der Bühne benutzt.

Eros Ramazzotti ist ein absoluter Weltstar – und seit seinen ersten großen Hits in den 1980er-Jahren auf der ganzen Welt in den größten Hallen und Arenen zu Hause. Kein Wunder also, dass er seine Band mit absoluten Spitzenmusikern besetzt – schließlich muss man, wenn man jeden Abend fünfstellige Besucherzahlen zufriedenstellen soll – jederzeit und zuverlässig die optimale Leistung bringen. Zudem müssen sie auch menschlich so gut zusammenpassen, dass man ein Jahr jeden Tag zusammenarbeiten kann, ohne sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen.

Einer dieser Musiker ist Keyboarder Giovanni Boscariol, der sich gemeinsam mit Bandleader Luca Scarpa die Tastenparts bei Eros Ramazzotti teilt. Wobei bei Giovanni der Fokus eher auf Syntie- und Hammond-Sounds liegt, wohingegen Luca eher die Piano- und Rhoades-Klänge abdeckt. Darüber hinaus bedient Giovanni auch noch die Backingtrack-Player, die unter anderem die Klicktracks für die Band, aber auch Streicher und ähnliche Sounds liefern. Dabei geht es nicht darum, die Band zu entlasten oder gar um Playbacks, sondern um Sounds, die die Fans von den Platten einfach gewohnt sind, die mit der aktuellen Besetzung (die beispielsweise keine Streicher umfasst) einfach nicht adäquat abgedeckt werden können.

In Sachen Equipment hatte Giovanni Boscariol auf der 2016er-Tour unter anderem seine alte Hammond-B3-Orgel plus dazugehörigem Leslie dabei, dazu das neue ARP Odyssey, einen Dave Smith Instruments Prophet 12 sowie sein Hauptkeyboard, das Korg Kronos 2.

Für alle Sounds, die zur Band abgespielt werden müssen, nutzt Giovanni zwei Cymatic Audio uTrack 24 (eines davon als Backup), eine Kombination aus Audiorecorder, -Player und USB-Interface. So kann er auf einen Computer mit Interface verzichten und dennoch bis zu 24 Spuren hochwertiges Audiomaterial parallel liefern – und das sehr störungssicher. Für die optimale Aufbereitung laufen die Signale dann noch durch drei achtkanalige Radial Engineering SW8 Mk2 Auto-Switcher, mit denen Giovanni per Knopfdruck nahtlos zwischen den beiden Cymatic-Audio-Playern wechseln kann. Übrigens: Die uTrack 24 liefern auch den Time Code für die LED-Wand, die die Show spektakulär illuminiert – so sind Musik und Bild immer perfekt getimed.

Doch wer könnte sein Live-Setup besser erklären als Giovanni Boscariol selbst, deshalb lassen wir ihn doch einfach zu Wort kommen:


Für alle Sounds, die nicht von der Band kommen, nutzt Giovanni den Cymatic Audio uTrack24 Audioplayer.

Nach dem Soundcheck noch ein Interview

Nachdem die Band ihren Soundcheck beendet hatte, nahm sich Giovanni netterweise noch etwas Zeit für uns, um uns zu erzählen, wann er begonnen hat, Klavier zu spielen, wie er dann vom klassischen Piano zu Orgel und Synthie-Sound kam und vor allem, wie er an den Job bei Eros Ramazzotti gekommen ist – und die Antwort ist dann doch überraschend. ☺ Also, hier kommt Teil zwei unseres Interviews mit Giovanni Boscariol. Viel Spaß.



Weitere Infos: Giovanni Boscariols Website

 

 







layout-domain.tmpl