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Albumklassiker: Pantera – Far Beyond Driven

Becoming Number One

Jan Hoffmann am 31.03.2014

Becoming Number One

Sie hatten sich über die Jahre eine solide Basis in der Metal-Szene aufgebaut, waren auf dem Höhepunkt ihrer Kreativität und knallten ihren Fans 1994 mit „Far Beyond Driven“ ein Brett vor den Latz, das sich gewaschen hatte. Das Timing war also perfekt, und so enterten die Texaner direkt Platz 1 der Billboard Charts – sehr zur Überraschung der Mainstream-Hörer.

Die Band Pantera gab es bereits seit 1981, ihren ganze eigenen Sound und größere Bekanntheit erreichten die Phil Anselmo (voc), Dimebag Darrell (git), Rex Brown (bass) und Vinnie Paul (drums) allerdings erst 1990 mit ihrem Major-Debüt „Cowboys From Hell“. Zusammen mit dem Nachfolger „Vulgar Display Of Power“ und reichlich Touren (unter anderem mit Judas Priest) hatten sie sich eine große Fanbase aufgebaut und waren eine der ersten Bands, die einen komplett anderen, moderneren Metal-Sound etablierte.

Diesen perfektionierten sie auf ihrem 1994er Longplayer „Far Beyond Driven“. Auf die hohen Screams früherer Tage verzichtete Anselmo nun komplett, stattdessen schrie er seine Wut nun ungezügelt in die Welt. Die Gitarren wurden bis auf C# heruntergestimmt, die Instrumentalisten waren perfekt eingespielt und demonstrierten eindrucksvoll, warum sie selbst ihre Musik auch gerne als Groove Metal bezeichneten. Songs wie „I’m Broken“, „5 Minutes Alone“ oder „Becoming“ zeigten, wie fett und gleichzeitig mitreissend Metal sein konnte.

Dennoch kam der Einstieg auf Platz 1 der US-Charts nicht nur für die Band überraschend –die vier Metalheads verdrängten damit übrigens Ace Of Base von der Spitze. Auch die Goldene Schallplatte für 500.000 verkaufte Exemplare in den USA schon nach sechs Wochen kam unerwartet. Doch wenn man sich dieses zeitlose Album heute, 20 Jahre später, anhört, kann man gut verstehen, warum die Fans so auf diesen Sound abfuhren. Übrigens: Anlässlich des Jubiläums kam gerade eine 20-Years-Anniversary-Version von „Far Beyond Driven“ auf den Markt. Neu gemastert klingen die Songs nochmals fetter, dazu gibt es neun Livesongs, die beim Monsters Of Rock Festival in Donington am 4. Juni 1994 mitgeschnitten wurden.

Homepage: http://pantera.com/farbeyonddriven/
YouTube: http://www.youtube.com/user/pantera
Facebook: https://www.facebook.com/Pantera
Twitter: http://twitter.com/pantera

Hörproben:

„I'm Broken“:



„5 Minutes Alone“:







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