Kontakt -  Heft -  Impressum -  Termine -  Newsletter 

Besuche unsere Facebook-Seite Folge uns auf Twitter Videos von MusicnStuff auf Youtube Folge uns auf G+ MusicnStuff auf myspace Besuche unsere Instagram-Seite

Albumklassiker: Amy Winehouse – Back To Black

Die traurige Lady des Soul

Jan Hoffmann am 01.09.2014

Die traurige Lady ...

Wenigstens eines blieb ihr erspart – dass ihr Ruhm und ihr Erfolg erst nach ihrem Tod eintraf. Andererseits wäre vielleicht einiges anders gelaufen, wenn ihre Karriere ruhiger verlaufen wäre. Doch mit ihrem zweiten Album „Back To Black“ katapultierte sich Amy Winehouse in Megastar-Sphären – und verglühte wenig später an ihrer Alkoholabhängigkeit. Ihre Musik aber bleibt.

Mit einer wahrlich einzigartigen Stimme gesegnet war eigentlich klar, dass aus Amy Winehouse ein Star werden musste –die Vorzeichen standen zumindest gut. So war es auch keine große Überraschung als sie mit ihrem 2003er Album „Frank“ in ihrer Heimat richtig groß auftrumpfte. Fantastischer Gesang gemischt mit coolen Beats und tollen Songs – das funktionierte. Auf ihren internationalen Durchbruch musste die junge Engländerin allerdings noch rund drei Jahre warten.

Der kam dann 2006 mit „Back To Black“. Hier lies sich Amy gemeinsam mit ihrem Produzenten Mark Ronson noch deutlich stärker von ihren großen Vorbildern aus den 1960er Jahre beeinflussen, auch was die Arrangements und den Sound angeht. Ja, so musste Soul im neuen Jahrtausend klingen. Dazu kam, dass auf dem nur gut 30-minütigen Album ein Hit auf den anderen folgt. Wie sagt man so schön: All Killer, No Filler – und hier stimmt es sogar wirklich. Ob „Rehab“, „You know I’m no good“, der Titeltrack oder „Love Is A Losing Game“ – für nur einen Hit dieses Formats würden viele andere Künstler töten.

Neben ihrer Stimme und ihrem Auftreten wirkte Amy Winehouse auch so überzeugend, weil man ihr einfach glaubte, worüber sie sang. Und kein Wunder, hatte doch der Großteil ihrer Lyrics überdeutlichen persönlichen Bezug. Dummerweise bekam sie ihre Drogen- und vor allem Alkoholprobleme nie wirklich in den Griff und so nahmen die Probleme nach den Erfolgsjahren 2007 und 2008 immer mehr zu. Da wurden Alben vorschoben, Touren abgesagt – und wenn sie es doch mal wieder auf die Bühne schaffte, endete der Auftritt nicht selten im alkoholisierten Desaster.

So war es auch wenig überraschend, als im Juli 2011 die Nachricht ihres Todes die Runde machte. Wie sich im Nachhinein herausstellte war sie zum Zeitpunkt ihres Todes stark alkoholisiert und starb an einer Vergiftung. Damit wurde sie trauriger Teil des sogenannten Klub 27, denn sie starb wie beispielsweise Brian Jones, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison oder auch Kurt Cobain im Alter von nur 27 Jahren. Was bleibt ist ihre Musik – und die Amy Winehouse Foundation, die benachteiligte Kinder unterstützen soll.

Wenn es jedenfalls um modernen, ehrlichen Soul geht, steht „Back To Black“ ganz weit vorne. Übrigens: Die Deluxe Version des Albums ist noch um einige Songs, alternative Versionen sowie Live-Aufnahmen erweitert. Sehr empfehlenswert.
 

Anspieltipps aus Amy Winehouse – Back To Black

Albumtrailer – Back To Black:



Rehab live:




Tears Dry On Their Own:




Weitere Infos:

Homepage: www.amywinehouse.com
YouTube: www.youtube.com/user/AmyWinehouseVEVO
Facebook: www.facebook.com/amywinehouse
Twitter: https://twitter.com/amywinehouse







layout-domain.tmpl