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Advertorial Sennheiser – Tutorial: Tomtom-Mikrofonierung

Boom, booom, boooom, booooom …

am 19.11.2013

Boom, booom, ...

Die Tomtoms werden als Instrumente oft unterschätzt und können dennoch entscheidend zum Gesamtsound eines Drumkits beitragen – man denke nur an den populären Phil-Collins-Sound, der wesentlich auf der Verwendung spezieller Tom-Modelle (Concert Toms) ohne das heute übliche Resonanzfell beruhte. Bezüglich der Mikrofonierung sind bei den Tomtoms diverse Eigenheiten zu beachten.

1) Gut gestimmte Instrumente, die dem Charakter des jeweiligen musikalischen Genres gerecht werden, sind die Grundvoraussetzung für einen überzeugenden Sound. Prägend sind jenseits von Kesseln und Hardware auch die aufgezogenen Felle, die in diversen Ausprägungen angeboten werden: Die Klangunterschiede zwischen dünnen einlagigen Varianten, offen klingenden Fellen, doppellagigen Ausführungen, Pinstripes und Hydraulic Heads sind enorm – das Experimentieren lohnt sich!

2) Seit vielen Jahren haben sich dynamische Mikrofone bei der Abnahme der Tomtoms bewährt: Der Klassiker schlechthin ist das Sennheiser MD 421, aber auch das Modell MD 441 wird von erfahrenen Toningenieuren gerne eingesetzt. Ein Geheimtipp ist das eigentlich zur Abnahme der Bassdrum konzipierte Sennheiser e 602-II. Geht es musikalisch weniger heftig zur Sache und ist eine besonders nuancierte Abbildung der Tomtoms gefragt, können Kondensatormikrofone insbesondere im Studio eine gut klingende Alternative darstellen.

3) Abstand und Position der Mikrofone sollten mit Blick auf den Aufbau des individuellen Drumsets gewählt werden: Wenn sich die Becken sehr nahe an den Tomtoms befinden, mag es sinnvoll sein, die Mikrofone etwas näher als üblich an die Schlagfelle heranzuführen. Bei Mikrofonen mit nieren- oder supernierenförmiger Richtcharakteristik sollte man darauf achten, dass das wenig empfindliche Ende (schräg hinten) am Mikrofon in Richtung der Becken zeigt, wodurch das unerwünschte Übersprechen verringert wird.

4) Vorteilhaft ist meist eine Positionierung des Tom-Mikrofons am äußeren Rand der Trommel, wobei die Kapsel in etwa auf die Mitte des Fells ausgerichtet wird. Immens praktisch sind Clip-Mics wie das Sennheiser e 904 – die ausgeklügelte, direkt am Spannreifen anzubringende Halterung spart Platz und die Metallgehäuse der kompakten Mikrofone sind robust genug, um etwaige „Treffer“ problemlos wegzustecken.

5) Früher als Aufnahmemethode beliebt, heute eher exotisch: Ein zusätzliches Mikrofon am Resonanzfell der Toms kann die dort vorhandenen Bassanteile in den Sound-Fokus rücken. Wichtig bei der Verwendung von zwei Mikrofonen ist die Betätigung des Phasenumkehrschalters bei einem der beiden Signale, damit es nicht zu unerwünschten Auslöschungen kommt.

Tipps und Text von Sennheiser







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