Kontakt -  Heft -  Umfrage -  Impressum -  Termine -  Newsletter 

Besuche unsere Facebook-Seite Folge uns auf Twitter Videos von MusicnStuff auf Youtube Folge uns auf G+ MusicnStuff auf myspace Besuche unsere Instagram-Seite

Test: ZOOM ARQ 2.0 – das Update

ARQ verbessert

ARQ 2.0 bringt Sample-Import! Hier erfährst du was …


ARQ verbessert

Mit der Produktpflege nimmt es ZOOM sehr genau. ARQ, im Herbst erst auf den Markt gekommen, erfährt mit Version 2.0 ein Major-Update. Nutzer dürfen sich also über eine Reihe wesentlicher Verbesserungen freuen. Wer noch ohne ARQ ist, erhält mit dem Update eine Vielzahl von Gründen, sich jetzt „dem Ring“ auszuliefern.

ZOOM scheint bei der Weiterentwicklung der Firmware der Groovebox ARQ sehr genau auf die Wünsche der Anwender geachtet zu haben. So mancher Kritikpunkt an der ersten Version wird mit dem Update auf 2.0 beseitigt. Auffallendste Neuerung ist die komplett überarbeitete Bedienoberfläche der Software. Außerdem ist es nun möglich, den ARQ über einen Software-Editor für Win/Mac zu bedienen. Unter der Haube hat sich ebensoviel getan. Doch zuerst muss das Update in die Basisstation und auf den Controller kommen.

Um Version 2.0 zu installieren, benötigst du eine SD-Karte. Diese formatierst du unter der alten Version in ARQ. Die notwendigen Daten ziehst du dann am Computer aus dem Netz auf die SD-Karte und installierst die neue Firmware wie beschrieben. Der Controller-Ring benötigt ebenfalls ein Update, das du im Menü von ARQ auslöst. Sonst kontrolliert er gar nichts. Die Updates erledigt ARQ in sehr kurzer Zeit, so dass du kaum warten brauchst. Angesichts der Neuerungen eine sehr lohnende Wartezeit.

Die Bedienoberfläche wurde komplett überarbeitet. Das macht sich durch einen besseren Workflow sehr positiv bemerkbar. Zudem gibt ARQ Reglerbewegungen als MIDI-Controller-Daten aus, so dass du Bewegungen der drei Regler in deiner DAW aufzeichnen und wiedergeben kannst. Noch wesentlicher finde ich allerdings zwei andere Änderungen. Zum einen ist ARQ jetzt in der Lage, Samples über die SD-Karte einzulesen, zum anderen lassen sich alle Klänge tonal spielen. Mein größter Kritikpunkt aus dem ersten ZOOM-ARQ-Test ist damit behoben.


Klänge editierst du beim ZOOM ARQ 2.0 ganz einfach über den neuen Editor.

Total tonal

Dass jedes Instrument tonal spielbar ist, eröffnet ganz neue Möglichkeiten, um mit ARQ zu jammen und Musik zu produzieren. Klar, dass du mit Bässen, Leads und Pads jetzt grundsätzlich Melodien auf dem Ring spielen kannst, ist schon eine gute, aber eigentlich selbstverständliche Sache. Du hast aber ebenso die Möglichkeit, sämtliche Schlagzeugklänge tonal zu spielen. Die in einigen Dance-Musik-Stilen beliebten Stilmittel, Bassdrums und Snare auf unterschiedlichen Zählzeiten in verschiedenen Tonhöhen zu spielen, verwirklichst du spielerisch mit ARQ.

Das ist im Zusammenhang mit der zweiten Neuerung sehr reizvoll. Neben den internen Klängen liest ARQ ab Version 2.0 deine Samples ein. Einzige Voraussetzung ist, dass sie als 16 Bit-Samples in 44.1 kHz im richtigen Ordner der SD-Karte vorliegen. Multisamples und 24 Bit-Samples erkennt ARQ ebenso wenig wie Samples, die einfach irgendwo auf der SD-Karte gespeichert werden. Um ein Sample als Oszillator deines Instrumentenklangs zu verwenden, muss es auf der SD-Karte im Ordner „Capture“ liegen. Wäre schön, wenn Zoom das in der Anleitung erwähnen würde.

Eine weitere Neuerung findest du außerhalb von ARQ in Form eines Editors. Schließt du die Basisstation über USB an deinen Computer an, kannst du alle wesentlichen Klangeinstellungen am Computer erledigen. Schade, dass du auf diesem Weg keine Samples in ARQ laden kannst. Der Editor selbst wurde für Mac sowie Windows programmiert und ist sehr klar aufgebaut. Mit wenigen Klicks änderst du die Klänge deines Projekts in ARQ. Diese werden sofort von der Basis übernommen. Im Test zeigte sich der ARQ-Editor als absolut stabiles Programm.

Im Editor stellst du auch wichtige Parameter des Controller-Rings ein.

Fazit & Bewertung

Sowohl das Update der ARQ-Firmware auf Version 2.0 als auch der Software-Editor für Mac und Windows sind gelungen. ARQ erhält endlich die Möglichkeit, alle Instrumente tonal zu spielen. Dazu kommt der Sample-Import, mit dem du eigene Klänge zur Grundlage deiner Sounds in der Groovebox machst. Da diese wie die internen Klänge bearbeitet werden, stehen klanglich ganz neue  Möglichkeiten offen. Der Workflow geht durch das Update deutlich schneller, dass heißt, du gelangst schnell zu neuen kreativen Ideen.

Der Software-Editor für Mac und Windows erleichtert zudem die Editierung von ARQ: Alle wesentlichen Parameter sind ohne einen Blick ins Handbuch zu finden und per Mausklick zu ändern. Insgesamt ein gelungenes Update – bis auf den Schönheitsfehler beim Sample-Import –, das weitere Argumente für ARQ liefert.

Wertung:
+ alle Klänge tonal spielbar
+ Sample-Import
+ leicht bedienbarer Editor
- Sample-Import nur über SD-Karte möglich

Preis & weitere Informationen

Hersteller
ZOOM
Vertrieb
Sound Service
Preis (UVP)
ZOOM ARQ
712,81 EUR
Update und Editor kostenlos

 

 

Technische Daten
Klangerzeugung
531 Samples und 16-stimmige Polyphonie
Anschlüsse
Audio-In/Out USB, Kopfhörer
Stromversorgung
Netzteil, Akkus
Lieferumfang
Zoom ARQ, Netzkabel, Kurzanleitung
Hergestellt in
China

 

 

 



Leser-Kommentare:
Keine Kommentare

Kommentar schreiben...

Das könnte dich auch interessieren:




layout-domain.tmpl