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Test: Sabian AAX Freq Hat

Freq vs. Freak

Hier ist die Sieger-Hi-Hat des Jahres 2014. Die Internet-Besucher haben abgestimmt. Gewinnerin ist die Freq Hat aus der AAX-Serie.


Freq vs. Freak

... and the winner is: Die Freq Hat aus der AAX-Serie hat das Rennen in der Sabian-Abstimmung 2014 gemacht. Dieser Test soll klären, welche Einsätze diese Hi-Hat zulässt: Ist sie universal spielbar oder etwa ein Freak für kleine Nischen?

Die 14“ Freq Hats sind von mittelschwerem Gewicht; dass es sich um ein besonderes Modell handelt, lässt sich fast direkt an den besonders gearbeiteten Oberflächen erkennen. Die Kuppen sind weder sichtbar gehämmert noch abgedreht, die innere Hälfte des weiteren Becken-Körpers ist sehr rau, fast schon geritzt und besitzt ein flaches Profil. Die äußere Hälfte fällt wesentlich steiler ab und zeigt eine konventionelle Bearbeitung mit AAX-typischer dezenter Hämmerung und feinen Rillen des Abdrehmusters.

Nach dem Erfolg des letztjährigen Freq Crash wendete Sabian diese Machart nun bei dieser Hi-Hat an und – bingo! – sie kam bei den abstimmenden Drummern so gut an, dass sie das Rennen machte.

Laut Sabian sind die roh belassenen Kuppen und die Abdreh-Prozesse für das Ansprech- und Nachklang-Verhalten verantwortlich und beim einzelnen Anspielen der Cymbals fallen sofort der kurze Nachklang sowie das aufgeräumte Frequenzspektrum auf. Reguläre Hi-Hat-Cymbals dieser Gewichtsklasse zeigen einen langen und gleichmäßigen „klingelnden“ Nachklang, nicht so hier: Nach einem kurzen und klaren Anschlag fällt die Lautstärke schnell mit eher trockenen und aufgeräumten Tonverläufen ab, als würde man einen Lautstärkefader herunter ziehen. Trotzdem sind diese Hats gespielt oder getreten keineswegs matt oder leise.


Auch bei den Becken-Unterseiten sind die drei Zonen der Hi-Hat sichtbar.

Spezielles Klangverhalten

Getreten hörst du einen mittelhohen, soliden Chick, der ganz auf AAX-Linie liegt und sich sehr gut auch in lauterer Umgebung orten lässt. Mit Stöcken ergeben sich zwei gute Spiel-Möglichkeiten: Am steileren Rand ertönt ein satter und etwas breiterer Anschlag, auf dem flachen Profil steigt die Tonhöhe und der Attack wird wesentlich feiner und kürzer, was eine ausgezeichneter Sound für Funk, Hip-Hop und dezentere Pop-Musik darstellt. Und auch halb geöffnet zeigt sich der eigene Charakter dieser Hi-Hat: Selbst wenn man richtig Gas gibt, bleiben diese Cymbals gut unter Kontrolle, die Lautstärke steigt ab einem gewissen Maß nicht weiter an und der Frequenzgang ist in den lauten, aggressiven Frequenzen so beschnitten, dass sie nicht nerven. Eigenständig und gelungen!

Soundbeispiel

Die Sabian AAX Freq Hat besitzt ein sehr ausgeprägtes Profil.

Fazit / Wertung

Die Sabian AAX Freq Hat ist eine würdige Gewinnerin des Cymbal Votes 2014. Überzeugend hergestellt und konzipiert weist sie sehr gute Anwendunsmöglichkeiten auf. Ein schräger Freak für ausgefallene Nischen ist sie trotzdem nicht geworden, sondern ein vielseitiges Becken-Paar mit eigenem Ansprache-, Nachklang und Frequenzverhalten. Power hat sie reichlich, für die Ohren und wohl auch für Mikrofone bleibt sie aber stets angenehm.


Wertung:
+ sehr gute Verarbeitung
+ Medium/Heavy Gewicht
+ Frequenzbereinigter Klang
+ Entschärfung aggressiver Mitten und der Lautstärke

Preis / Technische Daten

Vertrieb
Hersteller Sabian
Internet Sabian AAX Freq Hat
Preis (UVP)
440 EUR

 

Technische Daten
Material
B-20 Legierung
Gewicht
1.060 g Top-Cymbal
  1.400 g Bottom-Cymbal
Besonderheiten
Kuppen nicht gehämmert oder abgedreht,
  innere Hälfte geritzt,
  außen starkes Profil

 

 

 



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