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Test: Roland EC-10 El Cajon

Auf neuen Wegen

Das elektronische Cajon war das Highlight der diesjährigen Messe. Wir haben es und genauer angeschaut.


Auf neuen Wegen

Mit dem EC-10 bringt Roland das klassische Cajon auf ein ganz neues Level. Der Zwitter aus akustischer Groovebox und elektronischen Sounds verspricht dabei maximale Klangvielfalt bei äußerster Flexibilität.

Roland ist für seine Innovationen, sein Weiterdenken, aber auch sein Querdenken bekannt. So war es nur eine Frage der Zeit – vor allem in einer Welt zunehmender elektronischer Effekte in akustischen Setups –, bis sie ihre 1A-Trigger mit ihren State-of-the-Art-Soundmodulen kombinieren und in ein Cajon einbauen würden.

Das El Cajon vereint ein akustisches Cajon mit elektronischen Soundeffekten. Dabei steht das „El“ nicht für den spanischen Artikel, sondern für Electronic Layered. Der Aufbau ist anders als gewohnt: Das Resonanzloch sitzt vorn und dient gleichzeitig als Lautsprecheröffnung – auf der Rückseite befinden sich die Anschlüsse sowie das Batteriefach. Richtig, das El Cajon muss nicht an der Leine liegen. Mit sechs AA-Batterien kannst du laut Hersteller bis zu 12 Stunden grooven. Cooles Add-on: Geht dir mal die Puste aus, kannst du dank des Mix-In-Eingangs das Cajon einfach als Mini-PA nutzen. Externe Audioquelle angestöpselt und schon geht die Party weiter. Als System dient eine Abwandlung des Roland Micro Cube GX. Das Cajon eignet sich auch für große Locations: Hier nimmst du den akustischen Sound wie gewohnt per Micro ab, den elektronischen schickst du einfach direkt in den Mischer. Gemixt und fertig. 


Bedienfeld des El Cajons

Du hast die Wahl

Zwei Trigger sorgen für beste Abnahme. Der mit „Edge“ bezeichnete Sensor befindet sich in der Mitte der oberen Spielkante, der mit „Head“ über dem unteren Teil des Sichelaufdrucks. Die Balance zwischen den beiden stellst du mittels des auf der Rückseite befindlichen „Trigger Balance“-Reglers ein, die Empfindlichkeit (Threshold) mithilfe des Bedienfeldes auf der Sitzfläche. Mit diesem wechselst du auch zwischen den drei Sound-Gruppen „Cajon“, „Percussion“ und „SFX“ sowie deren jeweils zehn Unterkits. Somit hast du glatte 30 Kits zur Auswahl.

Rein akustisch betrachtet handelt es sich beim EC-10 um ein klassisches Snare-Cajon. Der Bass ist eher im Mittenbereich angesiedelt, daher wirkt die Snare recht präsent, trotzdem ist der Gesamtklang relativ trocken. Die Stärken liegen vor allem in der Kombi mit den intergrierten Sounds, wobei insbesondere die SFX-Kits zu nennen sind. Diese machen mit ordentlicher PA-Power so richtig Spaß und sind perfekt für Dubstep und Elektro-Einsätze geeignet. Die Dynamik der Trigger ist gewohnt gut, trotzdem muss man sich auf ein anderes Spielverhalten einstellen.

Preise / Technische Daten

Vertrieb
Hersteller
Roland
Internet
Preis (UVP)
459 Euro

 

 

Technische Daten
Material
Schlagfläche —> Sapeli
 
Korpus —> MDF (Halbharte Holzfaserplatten)
Trigger
2 belegbare Klangflächen (Hauptlayer, Kante)
Sounds 30 (Cajon: 10, Percussion: 10, SFX: 10)
Ausgangsleistung 3 W
Lautsprecher Koaxial 16 cm (6.5 inches)
Stromversorgung Netzgerät (DC 5.7 V)
  6 x Alkaline Batterien (AA, LR6)
Gewicht 6kg
Zubehör
Bedienungsanleitung
 
Maerkblatt "GERÄT SICHER BENUTZEN"
 
Netzgerät

 

 

 



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