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Test: Pearl Pedal Check

Bestes für die Füße

Was zeichnen die unterschiedlichen Fußmaschinen-Reihen von Pearl aus? Hier erfährst du es.


Bestes für die ...

Hardware aus dem Hause Pearl hat seit vielen Jahren einen sehr guten Ruf und steht für innovative Ideen und Preiswertigkeit. Die Bassdrum-Pedale untergliedert der Hersteller in drei Serien: Die günstige 930-Serie, die etablierte Eliminator und Hi-endigen Demon Drive/Demon Chain. Alle Modelle gibt es als Single- und Doppelpedal und teilweise auch als Links-Ausführung und mit Ergänzungssatz von Single- auf Doppelpedal.

Pearl Eliminator – der Dauerbrenner

Beginnen wir mit einem Dauerbrenner und Drummer’s Liebling bei den Pedalen, der Pearl Eliminator. Kürzlich änderte Pearl das Design und glich diesen Typ optisch an die beiden anderen Pedal-Serien an. Das vorherrschende Schwarz/Metall wich einem helleren Outfit. Wenig Schwarz, viel helles Metall/Alu und orangerote Applikationen – jetzt heißt sie Eliminator „Redline“. Neben der Optik sind die superschnellen „Ninja“-Kugellager jetzt auf DemonDrive-Niveau, ein neuer Quadbeater mit elastischem und somit vibrationsfreiem Kern am Start und die Federeinstellung könnt ihr mit einem Federbügel zuverlässig gegen selbständigesVerstellen sichern.

Alle guten Laufeigenschaften und Einstell-Features sind weiterhin vorhanden: die selbstanpassende, variable Spannreifenklemme, die stufenlose Winkeljustage des Schlägels mit freischwingender Federaufhängung, ein spielfreies Gelenk zum Fersenteil, die Powershift Funktion (was beudeutet: Das Fersenteil kann in seiner Fixierung verschoben werden, sodass ihr den gesamten Arbeitspunkt des Pedals verändern könnt). Außerdem dabei: sechs einfach zu wechselnde farbige Cams (4 werden mitgeliefert), über die die Kette läuft (Vorteil: Der Lauf lässt sich so von linear über beschleunigt bis extrem und sogar invertiert verändern), und nicht zuletzt könnt ihr die orangenen Gummis in der vorderen Trittfläche einzeln herausnehmen und so den Grip für die Schuhsohle von sehr griffig bis sehr rutschfähig variieren.

Damit nicht genug: Die Eliminator Redline könnt ihr mit Doppelkette oder Gewebeband ordern, als Single- oder Doppelpedal, rechts- und linksführend und für Kette- und Bandantrieb sind sogar Ergänzungskits von Single zu Double erhältlich, diese allerdings nur rechtsführend.

Die Spieleigenschaften dieses doppelsäuligen Pedals sind klasse! Leichtgängig, viel Power, sehr leiser Lauf. Mehr Einstellungen als man wirklich benötigt, denn sie läuft schon frisch aus dem Karton sehr gut.

Das Upgrade auf „Redline“ ist spürbar. Der Lauf wurde geschmeidiger – ein Schwachpunkt der früheren Eliminator, eine früh zum Knarzen tendierende Feder, scheint beseitigt. Der neue Schlägel klingt sehr gut, schön fett und gleichzeitig mit ruhigem Spielgefühl. Die Pedale werden in einem hochwertigen und rahmenverstärkten Softbag geliefert. Die mittlere Preisklasse von Pearl spielt also bereits in der oberen Liga!

Pearl Eliminator – Modelle & Preise

Modelle & Preise (UVP):
→Chain Drive Models
P-2050C: Single Pedal inkl. Case – 237 EUR
P-2052C bzw. CL: Double Pedal inkl. Case – 475 EUR
P-2051C: Chain Drive Double Pedal Conversion Kit – 368 EUR

→Belt Drive Models
P-2050B: Single Pedal inkl. Case – 237 EUR
P-2052B bzw. BL: Double Pedal inkl. Case – 475 EUR
P-2051B: Belt Drive Double Pedal Conversion Kit – 368 EUR

Weitere Informationen findest du unter: Pearl Eliminator

Pearl P930 und P932 – die Günstigen

Die Pedale P930 und P932 sind trendbezogen als „Longboards“ konzipiert. Dabei ist die Fußplatte länger ausgelegt, das Fersenteil dafür recht kurz. Die Konstruktion ist einsäulig auf einer Bodenplatte. Eine einfache Kette läuft über die mit Filz gefütterte, zahnlose Führung. Die dominierenden Farben sind Alu/helles Metall, mit orangeroten Akzenten auf der Fußplatte und am zusätzlichen Aufsatz, um das Drehmoment des Kettenlaufs zu ändern.

Auch diese Pedal-Familie ist bereits für ein erstes Anspiel nach dem Auspacken sehr gut justiert. Schlägel in gewünschter Höhe einstellen und schon geht’s richtig los. Für diese Preisklasse sind diese Pedale sensationell gut – schnell und sehr gut kontrollierbar, dabei stabil und gut ausgestattet: Auch hier gibt es die verriegelbare Federposition, Powershift in zwei Stufen, stufenloser Schlägelwinkel und den Kettenlauf, den ihr von perfekt rund und damit linear auf beschleunigt verändern könnt.

Zur Befestigung am Spannreifen müsst ihr allerdings unter die Fußplatte greifen. Der Control Core Beater erzeugt einen relativ weichen Sound – die Eliminator hat deutlich mehr Wumms. Ansonsten gibt es nur Positives zu melden, auch da ihr zwischen Single und Double rechts und links und einem rechten Upgrade von Single auf Double für rechts wählen könnt!

Modelle & Preise (UVP):
P-930: Single Pedal – 100 EUR
P-932 bzw. P-932L: Double Pedal – 249 EUR
P-931: Double Pedal Conversion Kit – 237 EUR


Weitere Informationen findest du unter: Pearl P930 und P932

Pearl Demon – die Edlen

Die Spitzenklasse von Pearl bilden die Demon Drive- und Demon Chain-Pedale. Hier herrscht blanker Luxus an Ausstattung und Möglichkeiten. Als Geniestreich der Pearl-Tüftler kann man den schnellen Umbau zwischen Longboard und normaler Fußplatte bezeichnen. Das gibt es wirklich nur hier. Ansonsten gibt es eine Fülle weiterer Features, die Direktantrieb und Ketten-Version gemeinsam haben. Die mikro-polierten Präzisions-Kugellager, elegant-runde und schock-absorbierende Schlägel, unabhängig verstellbare Schlägel- und Fußplattenwinkel, verriegelbare Federn und spielfreie Z-link-Kardanwellen.

Der Direkt-Antrieb läuft wirklich verzögerungsfrei, wie auf Schienen und ist eine Klasse für sich. Hier hat Pearl ganze Arbeit geleistet, die Maschine klebt quasi am Fuß, bei jedem Tempo und jeder Dynamik. Den Arbeitspunkt der oberen Aufhängung könnt ihr übrigens aus zwei Einstellpunkten für kraftvolles oder feines Spiel frei wählen.

Die Doppelketten-Konstruktion zählt ebenfalls zum Besten, was Pedale zu bieten haben. Jeder Drummer, der an Kette gewöhnt ist bzw. sie bevorzugt, wird sich hier schnell wohlfühlen und mit etwas Zeit und Justage ein nahezu perfektes Spielgefühl herstellen können. Allerdings ist bemerkenswert, dass der Arbeitspunkt bzw. die Beschleunigung nicht verändert werden kann.

Zwei Minuspunkte möchte ich hier aber doch erwähnen, da sie auch leicht vermeidbar wären: Die Z-link-Kardanwelle ist relativ lang (länger als bei Eliminator und P932) und verhindert so einen engen, kompakten Abstand zwischen Master- und Slave-Pedal. Und warum bitte hat die Bodenplatte des Slave-Pedals ausgerechnet bei der Top-Serie keine Dornen, die sie auf jedem Untergrund in Position halten würde? Der fairnesshalber muss man sagen, dass man sich die Dornen als Accessory-Teil dazukaufen kann – heißen übrigens PS-300 Pedal Stabilizer. Ansonsten auch hier: Singles und Doubles R und L und Ausbauset für Rechtsfüßer.

Pearl Demon – Modelle & Preise

Modelle & Preise (UVP):
→Direct Drive Models
P-3000D: Single Pedal inkl. Case – 368 EUR
P-3002D bzw. DL: Double Pedal inkl. Case – 832 EUR
P-3001D: Double Pedal Conversion Kit – 666 EUR

→Chain Drive Models
P-3000C: Single Pedal inkl. Case – 368 EUR
P-3002C bzw. CL: Double Pedal inkl. Case – 832 EUR
P-3001C: Double Pedal Conversion Kit –  – 666 EUR

Weitere Informationen findest du unter: Pearl Demon

Fazit & Wertung

Nun, Pearl liefert tolle Bassdrum-Pedale von Oberklasse bis Budget. Spielt man die 930 zuerst an, denkt man gar nicht, in dieser Preisklasse so ein Pedal finden zu können. Dann geht’s trotzdem noch steil bergauf: Die Eliminator kann und wird in der aktualisierten Version alte Fans binden und neue hinzugewinnen. Die Demons sind top-of-the-line der geschmeidigsten Sorte mit zahlreichen Pluspunkten und nur geringen Abstrichen. Vielleicht werden ja selbst die in absehbarer Zeit verschwinden. Für Pearl bei so einem Gesamt-Niveau doch eine Kleinigkeit ...

WERTUNG:
    + umfassendes Angebot und Features
    + sehr gute Verarbeitung
    + teils sehr gute Ausstattung
    + vielseitig einsetzbar
    - kleine Schwachpunkte beim Topmodell

Eine komplette Übersicht der erhältlichen Pearl-Pedale findest du unter: Pearl Fußmaschinen



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