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Test: Gibraltar Chain Drive Cajon Pedal (GCDCP)

Percussiondrummer

Gibraltar stellt neues Cajon-Pedal mit besserer Fußmaschine und überarbeiteten Bautenzug vor.


Percussiondrummer

Gibraltar setzt mit dem Cajon-Pedal auf Cajon-Quereinsteiger und Percussionisten, die gerne eine Hand mehr frei hätten. Nachdem letztes Jahr das erste Modell mit einfachstem Pedal auf den Markt kam, stellt Gibraltar nun ein weiteres Modell mit besserem Pedal und überarbeitetem Bautenzug vor.

Das Cajon ist schon längst kein reines Percussioninstrument mehr – auch viele sonst reine Set-Drummer entdecken die kleinen Kisten für sich: für Akustik-Gigs oder wenn es einfach mal etwas gediegener sein soll. Vor allem Setspielern kann ein Cajon-Pedal helfen. Denn nun kann sich – wie beim Drumset auch – der Fuß wieder um den Basssound kümmern und die Hände sind frei für Slaps, Becken und andere Effektinstrumente.

Nachdem letztes Jahr das erste Modell mit günstigem Pedal und Riemenantrieb auf den Markt kam, was von den Laufeigenschaften und auch von den Nebengeräuschen – zumindest unseres Testinstruments – eher enttäuschend und für Gibraltar ungewohnt schlecht war, gibt’s nun ein neues Modell: Das Update liegt in erster Linie im Pedal, welches jetzt den Ursprung in der G-Serie hat sowie im verbesserten Bautenzug mit 2 mm Kabel-System. Das aus der G-Serie stammende Pedal ist beim Spiel in sich stabil und kommt mit einem Doppelkettenantrieb daher.

Ansonsten ist das System das gleiche: In das schraubstockartig anmutende Mount-System wird das Cajon eingespannt und mittels Flügelschraube die Schlägel-Einheit befestigt, welche wiederum – via Kabelzug – mit der Fußmaschine verbunden ist. Angebaut ist alles äußerst fix und dank der schmalen Klemmschiene, die unter dem Cajon verläuft, und der Höhenverstellbarkeit des Beaters ist es möglich, den Schlägelkopf vertikal sowie horizontal variabel zu platzieren, um somit klanglich seinen persönlichen gustus zu finden. Das Cajon in die Halterung des Pedals eingeklemmt – und los gehts.

Schon die Werkseinstellung des Pedals läuft deutlich leichter als das erste Modell. Selbst schnellere Bassdrumpatterns sind so möglich. Der Zug reibt leicht und gibt daher Geräusche von sich. Trotzdem ist die Reaktionszeit zwischen Tritt und Schlag ohne spürbares Delay, was an der Kürze des Systems liegen kann. Für Drummer eher ungewöhnlich ist der fehlende Rebound, was vor allem am watteweichen Beater liegt. Nach etwas Eingewöhnzeit ist aber auch das handhabbar.

Der Vorteil vom Pedal ist, dass der Bass homogen ertönt – zwar je nach Anschlagintensität, jedoch trifft der Beater immer die gleiche Stelle. Wir testen das Pedal am LP Americana String Type Cajon, dessen Bass schon mit der Hand gespielt sehr warm und tief klang, mit dem Beater jedoch noch etwas an Volumen, Bass und Wärme dazu bekam.


Der Bautenzug des Gibraltar Chain Drive Cajon Pedals überträgt die Aktion vom Pedal auf den Beater.

Fazit / Wertung

Das leicht aufzubauende Gibraltar Cajon Pedal kann eine perfekte Ergänzung für jeden Cajonisten sein. Vom Spielgefühl ist es zwar gewöhnungsbedürftig, aber die freie Hand sollte es wert sein. Gegenüber dem günstigeren Modell vom letzten Jahr jedenfalls hat Gibraltar deutlich nachgelegt.

Wertung:
+ Beater-Kopf schwenkbar
+ schnell aufgebaut
-/+ gewöhnungsbedürftig
- Spielgeräusche 

Preise / Technische Daten

Vertrieb
Fender
Hersteller Gibraltar
Internet
GCDCP Gibraltar Chain Drive Cajon Pedal mit Mount (Testmodell)
GCP – Gibraltar Strap Drive Cajon Pedal mit Mount (einfacheres Modell)
Preise (UVP) GCDCP (Testpedal) 129,71 EUR
  GCP 108,29 EUR


Technische Daten
Pedal basierend auf Chain Drive Single Pedal
System Kabel (2 mm System)
Beater weich, Fleece-artig
Halterung C-Clamp Mount
Besonderheit inkl. einfacher Tasche

Weitere Bilder



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