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Historie: 40 Jahre Tama – Geschäftsführer Mike Shimada über Hochs und Tiefs der Firma

Music nStuff gratuliert: 40 Jahre Tama Drums

Der Weg zum Titel „The Strongest Name In Drums“.


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In nur 40 Jahren schaffte es Tama durch revolutionäre Ideen und mit einer sensationellen Preispolitik neue Maßstäbe zu setzen. Dadurch wuchs die Popularität stetig und machte das Unternehmen zu dem, was es heute ist: eine der größten Schlagzeugmarken der Welt.

Tama steht seit nun mehr als 40 Jahren als Synonym für exklusive und qualitativ erstklassige Schlagzeuge. Aber nur wenige wissen, dass Tama aus der Not heraus zum riesigen Erfolg wurde. Tama, wie auch übrigens der Gitarrenhersteller Ibanez, sind Marken der japanischen Hoshino Gakki Group. Gegründet 1908 stellen sie schon seit 1962 unter dem Namen „Star“ Schlagzeuge her.

Warum also überhaupt eine neue Marke einführen? „Das lag daran,“, so Tama-Präsident Mike Shimada, „dass 1972 der damalige amerikanische Präsident Nickson beschloss, den Wert des US-Dollars nicht mehr an den Gold-Wert zu knüpfen. Unmittelbar darauf wurde der Dollar abgewertet und in Relation dazu schoss der Yen in die Höhe. Das hat uns fast das Geschäft ruiniert, denn zu dieser Zeit produzierten wir eher einfache Hardware und Trommeln.“

Um das Aus zu verhindern, überdachte das Hoshino-Management ihre Schlagzeugfertigung und aus den einfachen Nachahmerprodukten, die an die großen Trommelmarken der USA erinnerten, wurden neue professionelle Drumsets, basierend auf einem ganz eigenen Entwickler- und Designer-Team. Um diesen Wandel zu unterstreichen, entschied man sich dafür den Markennamen in Tama zu ändern. Aber was bedeutet Tama eigentlich? Tama ist der Vorname von Hoshino Gakkis Frau, der Mutter des jetzigen Besitzers.


Die Titan-Hardware setzte Ende der 1970er Jahre neue Maßstäbe.

Wichtige Stufen der Tama-Geschichte

Die Entscheidungen des Tama-Managements in der Anfangszeit zwischen 1974 und 1980 legten eine wichtige Basis. „Es war die Zeit, in der sich die Drum-Industrie quasi im Stillstand befand“, so Mike Shimada „Die amerikanischen Firmen erfreuten sich am profitablen Geschäft, entwickelten ihre Produkte jedoch nicht weiter. Tama fing hingegen an den Schlagzeugern zuzuhören und ihre Wünsche und Ideen in den Produktionsprozess zu integrieren.“ Pro-Active Artist Relation nennt man das und es half Tama professionelle Qualitätsprodukte herzustellen, auf die viele Musiker der damaligen Zeit gewartet hatten.

Das beste Beispiel ist die „Titan“-Hardware. Sie setzte damals neue Maßstäbe mit ihren doppelstrebigen Ständern. Zwischen 1980 und 1985 gab es dann einen ordentlichen Schub: Die Verkaufszahlen stiegen dank Qualität und hochkarätiger Endorser wie Billy Cobham, Lenny White, Simon Philips und Stewart Copeland deutlich an und rasch wurde Tama zu einer der angesagtesten Trommel-Marken.

Passend zum Hype stellte Tama zwei neue Serien vor: Superstar für den Profi-Sektor und die Standard-Reihe Swingstar. „Beide Serien dominierten damals den Markt und erhöhten unser Image“, so Mike Shimada stolz. Ein weiterer wichtiger Step für Tama war die Einführung des „Iron Cobra“-Pedals und der „Starclassic“-Drums 1993 bzw. 1994 sowie 2013 die Vorstellung der Top-Serie „Star“.

Tamas Erfolgsrezept? Sie bleiben ihrer Firmenphilosophie nach wie vor treu traditionelle Handwerkskunst im Trommelbau mit immer neuen Ideen und dem Streben nach Fortschritt zu vereinen.

Der Firmenphilosophie treu bleiben

Tama hat es geschafft mit seinen unterschiedlichsten Reihen Drumsets und Hardware in jeder Preisklasse anzubieten. Dabei bleiben sie ihrer Firmenphilosophie nach wie vor treu traditionelle Handwerkskunst im Trommelbau mit immer neuen Ideen und dem Streben nach Fortschritt zu vereinen. Und das wird auch in Zukunft so sein. Denn auch wenn die „Star“-Serie gerade jetzt das Non plus ultra darstellt, steht für Mike Shimada fest: „Nichts ist perfekt. Es gibt nie ein Ende. Kontinuierliche Weiterentwicklung ist wichtig für das Produkt und letztendlich auch für die Marke. Wir sind stolz darauf mit der„Star“-Serie ein Produkt im Sortiment zu haben, das zur Zeit als das Beste gilt. Aber das kann schon morgen anders aussehen.“

Auf die Frage, was Tama für Zukunftspläne hat, antwortete Präsident Mike Shimada kurz und knackig: „Unser Ziel ist es, nicht nur den Titel als ‚The Strongest Name in Drums’ inne zu haben, sondern auch ‚The Strongest Name in Hardware’, da das eigentlich unsere Wurzeln sind.“

Music nStuff wünscht Tama Drums und der ganzen Hoshino Gakki Group alles Gute zum Firmenjubiläum und nur das Beste für die Zukunft der Marke Tama Drums.

Hier wird gefeiert – Tama 40th Anniversary Drum Festival

Am 05. Juli 2014 steigt die fette Geburtstagsparty zum 40. Firmenjubiläum von Tama und das fast direkt vor der Haustür: auf dem Gelände von Meinl Distribution in Gutenstetten. Mit dabei sind Ronald Bruner Jr., Daray Brzozowski, Flo Dauner, Jonny König, Sebastian Lanser, Felix Lehrmann, Simon Phillips, Paul Seidel, Specki T.D.

Sei auch du dabei! Einlass ist ab um 10 Uhr. Tickets gibt es unter www.meinlshop.de, via Bestellung an info@meinlshop.de oder direkt vor Ort. Mit deinem Festival-Ticket nimmst du automatisch an der großen Verlosung teil. Hier kannst du einen kompletten Starclassic Kesselsatz, Snare Drums, Hardware, Merch-Pakete und vieles, vieles mehr gewinnen! Die Auslosung erfolgt direkt am Festival.
Alle wichtigen Infos sowie den Spielplan findest du unter: tamadrumfestival.de



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