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Geschenktipp für Drummer/Schlagzeuger: Stöcke

Ordentliches Werkzeug

Die Suche nach dem passenden Stick ist eine Wissenschaft für sich. Wir bieten dir Anhaltspunkte, die bei der Auswahl helfen.


Ordentliches ...

Du brauchst ein Geschenk für einen Drummer? Hmm, na klar, Sticks braucht doch jeder Schlagzeuger, da kann man ja wenig falsch machen, richtig? Falsch! Das Einzige, was wirklich alle Sticks eint, ist die Eigenschaft damit auf etwas draufschlagen zu können. Sticks sind aber viel mehr als nur ein Hilfsmittel. Sie beeinflussen – und zwar nicht zu knapp – den Sound und nicht zuletzt das Spielverhalten. Wie aber das richtige Paar finden?

Drumsticks gibt es in verschiedenen Formen und Stärken, mit verschiedenen Stockspitzen, Längen und Materialien. Diese fünf Parameter bilden in der Summe auch gleichzeitig die Entscheidung für den jeweiligen Stick. Grundsätzlich haben sich trotz riesiger Auswahl einige standardisierte Modelle etabliert. Dazu gehören zum Beispiel die Stick-Stärken 7 (etwas dünner), 5A und 5B. Die Stärke bzw. Dicke des Sticks – und damit auch das Gewicht – ist für den Sound durchaus ausschlaggebend. Für einen feineren, spitzeren Sound mit deutlich mehr Höhenanteil und einem schnellen Rebound sind dünnere Sticks (z.B. 7) oder, wer es ganz fein mag und ein eher vorsichtiger „Schläger“ ist, auch mal der Tango Stick von Rohema empfehlenswert. Die 5A- bzw. 5B-Stöcke liegen etwas schwerer in der Hand, sind dafür jedoch druckvoller (was nicht unbedingt lauter heißt) und besitzen allgemein eine höhere Stabilität (auch das muss nicht ausschlaggebend für die Haltbarkeit sein). Um ein Gefühl für den richtigen Stick zu bekommen, sollte man sich in jedem Fall (wie beim Schuhkauf) ein wenig Zeit nehmen und verschiedene Größen ausprobieren.

Wer eine bestimmte Stärke für sich gefunden hat, sollte nun auf die Stockspitze schauen. Auch hier ist die Auswahl vielseitig – und auch hier geht probieren über studieren. Allgemein sind Holzspitzen gegenüber ihren Nylonkollegen weicher und indirekter im Sound. Rundliche Spitzen klingen speziell auf Becken besonders nach „ping-Sound“, besitzen also eine schnelle und konkrete Ansprache.

Drumsticks sind dauerhaft enormen Kräften ausgesetzt. Mit Absplitterungen des Sticks, egal ob an der Spitze oder dem darunter liegenden Hals, beeinträchtigen einen sauberen Sound und können sich negativ auf das Spielgefühl auswirken. Deshalb sollte man sich bei Zeiten immer mal Nachschub holen. Die Stickfirmen verwenden meist das widerstandsfähige amerikanische Hickory-Holz. Natürlich gibt es auch Alternativen wie Carbon, Kunststoff, Aluminium oder beschichtete Sticks, und alle haben sicherlich ihre Daseinsberechtigung – eine Kaufempfehlung für diese Varianten allerdings kann zumindest ich persönlich nicht aussprechen, da der Sound für meine Ohren meist zu plastisch ist und das Reboundverhalten sich sehr unnatürlich im Vergleich zu Holz-Sticks anfühlt.

Für manche spielt auch die Balance, quasi der Gleichgewichtspunkt des Sticks eine Rolle. Dieser richtet sich nach der Halslänge. Ist der Stickhals kürzer, liegt der Schwerpunkt weiter vorn und umgekehrt. Der Stick fällt also etwas schneller, alleine durch sein Eigengewicht. Ein wichtiges Kriterium ist dies aber nur für Fortgeschrittene. Stärke und Länge eines Sticks sollten die wichtigsten Kriterien sein. Dann bleibt mir nur noch dir frohes Ausprobieren zu wünschen – und ein stets gutes Gefühl mit deinen Lieblingssticks.



Wichtige Marken: Ahead Drumsticks, Agner, Los Cabos, ProMark, Regal TipRohema, Vater, Vic Firth, Wincent,

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