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Geschenktipp für Drummer/Schlagzeuger: Felle

Das Fell macht’s!

Mit neuen Fellen klingt dein Drumset wieder voll und lässt sich sauber stimmen – gibt es ein besseres Geschenk?


Das Fell macht’s!

Es gibt unzählige Gründe, warum ein Schlagzeug einfach nicht so klingen möchte, wie man sich das vorstellt. In vielen Fällen wird die Quelle des Missklangs fälschlicherweise den Kesseln zugeordnet. Dabei sind neben der Spieltechnik vor allem geeignete Schlagfelle zunächst von viel größerer Bedeutung. Die Auswahl ist riesig und die Produktbezeichnungen klingen meist abenteuerlich. Aber welches Fell ist nun das richtige? Hier ein kleiner Rundumschlag.

Es gibt unzählige Gründe, warum ein Schlagzeug einfach nicht so klingen möchte, wie man sich das vorstellt. In vielen Fällen wird die Quelle des Missklangs fälschlicherweise den Kesseln zugeordnet. Dabei sind neben der Spieltechnik vor allem geeignete Schlagfelle zunächst von viel größerer Bedeutung. Die Auswahl ist riesig und die Produktbezeichnungen klingen meist abenteuerlich. Aber welches Fell ist nun das richtige? Hier ein kleiner Rundumschlag.

Schlagzeugfelle werden in der Masse schon lange nicht mehr aus Tierhaut, sondern synthetisch hergestellt. Dies hat neben dem ökologischen und finanziellen auch einen praktischen Aspekt, denn die synthetische Version ist weniger temperatur- und feuchtigkeitsanfällig und vor allem: leicht reproduzierbar. Bei der Auswahl der Felle gibt es grundsätzlich zwei Faktoren, die in ihrer Summe den entsprechenden Sound (mit-)erzeugen.

Zunächst ist die Anzahl der Lagen eine wichtige Information. Alle renommierten Firmen bieten hier „einlagige“ und „zweilagige“ Felle an. Diese unterscheiden sich wesentlich im Klang. Während einlagige Felle einen klaren, direkten und langen Ton erzeugen, sind zweilagige Felle aufgrund ihrer höheren Masse dunkler, indirekter und gedämpfter. Für Einsteiger sind sie pauschal die bessere Wahl, da sie eine längere Haltbarkeit und größere Toleranz gegenüber ungewollt harten Schlägen versprechen.

Neben der Lagenzahl ist die Oberfläche des Fells ebenfalls ein wichtiger Klangfaktor. Hierbei unterscheidet man allgemein zwischen aufgerauten (coated) und klaren (clear) Fellen. Für einen druckvollen, hellen und ungedämpften Klang empfehlen sich Clear-Felle. Coated-Felle sind durch ihre Oberfläche hingegen etwas schwerer, dadurch jedoch wärmer und mit weniger Obertönen. Sie liegen mittlerweile nicht mehr nur bei Jazzdrummern (nur Coated-Felle können sinnvoll mit Besen gespielt werden), sondern auch für alle anderen Stile aufgrund ihrer Vielseitigkeit im Trend. Tipp: Ein gerne genutztes Mittel für einen besonders warmen Klang ist, wenn auch das Resonanzfell mit einem Coated-Fell bespannt wird. Allgemein wird jedoch ein dünneres Clear-Fell benutzt.

Zusätzlich zu Lagenzahl und der Oberfläche gibt es noch Felle mit besonderen Eigenschaften wie beispielsweise einem Öl-Film zwischen zweilagigen Fellen (erzeugt sehr kurze, gedämpfte Töne) oder einem zusätzlichen Dot, quasi ein Verstärkungspunkt, welcher an beanspruchte Stellen geklebt wird und so eine höhere Lebensdauer gewährleisten soll.

Die Preise richten sich meist nach Durchmesser und Machart. Dabei gilt logischerweise das Prinzip: Je größer und aufwendiger die Produktion, umso teurer das Fell. Bei den Marktführern Aquarian, Evans und Remo kann man eine gute Verarbeitung voraussetzen. Die Preisunterschiede sind – bis auf wenige Ausnahmen – nicht sehr groß.

Allgemein ist der Kauf neuer Felle, gerade wenn die alten Dellen oder gar Risse besitzen, eine günstige und sehr wirkungsvolle Art das Set – unabhängig davon, ob dieses alt und günstig oder ein neues Edelset ist – zum (besseren) Klingen zu bringen. Du weißt immer noch nicht, welche Felle du nehmen sollst? Tipp: Ein kurzer Blick auf die Felle deines Lieblingstrommlers kann auf keinen Fall schaden.

Preis: je nach Größe von 15 € (für Snare-Felle) bis zu etwa 60 € (für Bassdrum-Felle)




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