Kontakt -  Heft -  Impressum -  Termine -  Newsletter 

Besuche unsere Facebook-Seite Folge uns auf Twitter Videos von MusicnStuff auf Youtube Folge uns auf G+ MusicnStuff auf myspace Besuche unsere Instagram-Seite

Kolumne: Mit gigmit erfolgreich durchs Live-Biz – Teil 1

Wie komme ich an Gigs? – Sei Geschäftsmann!

Du willst (mehr) Live-Gigs? Dann pack dein Verhandlungsgeschick aus und sei Geschäftsmann, denn das Live-Biz ist hart.


Wie komme ich an ...

Live-Gigs stehen für Musiker nicht nur in der Weihnachtszeit ganz oben auf dem Wunschzettel. Leider reicht alleine der Wunsch nach Gigs nicht aus, um auch welche zu spielen – schon gar keine guten. Es bedarf da schon ein wenig mehr, denn die Konkurrenz ist groß und die Bühnen sind rar. Höchste Zeit, den Businessman in dir zu wecken!

Machen wir uns mal nichts vor: Das Live-Business ist kein Ponyhof. Wenn man vom Clubsterben spricht, malt man mittlerweile nicht mehr den Teufel an die Wand, und sowieso kämpft jede Band um jede noch verfügbare Bühne. Nur wenige stehen am Ende eben dort, wo jeder hin will. Aber Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft. Tut sie das? Ja!

So sehr es mir selbst leid tut, diese Worte zu formulieren, aber da müssen wir jetzt alle kurz mal stark sein: Mit Romantik und Idealismus bekommt man keine Gigs! Es ist von A wie Akquise bis Z wie Zugabe durch und durch ein knallharter Geschäftsakt. Einigen liegt jetzt vermutlich das Argument auf der Zunge, dass es doch auf die Qualität der Musik ankommt. Das mag stimmen, aber woher soll ein Veranstalter wissen, dass du gut bist, wenn er nichts von dir weiß?! Und da wären wir wieder beim ökonomischen Vokabular: Du musst dich gut verkaufen!

Das beginnt mit einer professionellen Selbstvermarktung, zieht sich über rationale Verkaufsgespräche und gipfelt in der profitgeschwängerten Verhandlung des Deals. Aber lass dich davon nicht abschrecken. So schwer ist das alles gar nicht, und mit dem richtigen Plan und starkem Willen klappt es auch mit den Gigs.


Die Plattform gigmit.com hilft dir auch bei der Erstellung wichtiger Promomittel – wie etwa dem EPK.

So kommst du zu mehr Gigs!

1.    Der erste Eindruck zählt!

Der erste Eindruck ist nicht nur beim Dating entscheidend, auch beim Erstkontakt mit einem neuen Veranstalter, bei neuen Fans oder Musikliebhabern auf der Suche nach neuer Musik entscheiden die ersten paar Sekunden. Geh kritisch über deine Social-Media-Profile, deine Website und dein Electronic Press Kit (EPK). Schau, ob deine Videos und Soundfiles wirklich zeigen, wer du bist und was du kannst. Überprüfe, ob dein Bandfoto wirklich passt oder ob ein neues her muss, das abbildet, welche Art von Musik du machst und was dich auszeichnet. Das klingt vielleicht total banal und oberflächlich, aber du wirst sehen, dass das richtige Auftreten über deinen nächsten Auftritt mitentscheidet.

2.    Networking is King!

Schluss mich Schüchternheit, „Butter bei die Fische“ und ran an die Tasten und ans Telefon. Jetzt werden Kontakte geknüpft, denn die brauchst du. Bau dir einen kleinen Verteiler mit Kontakten von Clubs, Konzertveranstaltern, Bookern und Promotern auf. Erstelle eine Mail, in der du gleich auf den Punkt kommst. Promoter bekommen sehr viele Mails von Bands und lesen aus Zeitmangel selten alle. Also: Formulier einen knackigen Betreff, halte dich in der Mail kurz und komm schnell auf den Punkt. Verlink unbedingt dein EPK in der Mail, das mit nur einem Klick aufgerufen werden kann und alle wichtigen Infos über dich enthält. Telefonier zwei/drei Tage nach der Mail hinterher und frag nach. Das fühlt sich an wie Klinkenputzen, und du wirst sicher auch mal abgewimmelt oder erreichst bei einigen Kontakten nur die Mailbox, aber auch wenn es 20 Telefonate oder mehr braucht bis du erfolgreich sein wirst – mindestens einer deiner Kontakte wird Interesse haben.

3.    Misserfolg? Durchatmen! Durchhalten! Weitermachen!

Lass dich von ersten Misserfolgen bei der Gig-Suche durch die Kaltakquise nicht einschüchtern. Das ist völlig normal! Jeder Salesman kann davon ein Lied singen. Die Erfolgsquote ist klein, da gehören Nieten einfach dazu, um die richtigen Kontakte und Ansprechpartner zu finden, die dir zu deinem nächsten Live-Gig verhelfen können. Sag jetzt bloß nicht „Ich habe nie Erfolg und erreiche immer nur die Mailbox“. Das ist falsch. Du bist bisher nur zu wenige Kontakte angegangen. Mach weiter!

4.    Nutze jede Option!

Auch wenn die Kaltakquise und die Pflege deiner bestehenden Kontakte und Netzwerke enorm wichtig sind, solltest du darüber hinaus alle weiteren Möglichkeiten und Hilfsmittel auf dem Schirm haben, um an Gigs zu kommen. So gibt es beispielsweise verschiedene Gruppen auf Facebook, in der tourende Bands nach lokalen Supports oder Privatpersonen nach Musikern suchen. Andere Plattformen führen auch derartige Inserate. Schau dich doch mal um. Eine andere Option ist gigmit, ein Marktplatz für Gigs, auf dem du dich einfach bewerben kannst. Setze nicht nur auf ein Pferd, nutze alle Tools und Wege. Es lohnt sich! Oder anders formuliert: Du hast nichts zu verlieren und kannst deine Chancen auf Gigs um einiges erhöhen!

5.    Nimm jeden Gig mit!

Sei keine Diva! Nutze jede Bühne, die dir zur Verfügung steht. Du hast an einem Wochenende keinen Gig? Klampfe raus und ab auf die Straße. Zeige dich, sei präsent! Nur so können Leute dich sehen, entdecken und Fan werden. Du brauchst eine Fanbase, um für Veranstalter interessant zu sein, denn die Hütte soll ja voll werden, wenn du gebucht wirst. Niemand kann sich mehr das Risiko leisten, Bands ohne Fans zu engagieren. Genau deswegen musst du auf Fanfang gehen und dich zeigen! Dein Kumpel hat eine Bar? Frag nach, ob du dort spielen darfst. Eine Freundin feiert ihren 30. Geburtstag in großer Runde, sing ihr ein/zwei Songs. Es gibt viele Gelegenheiten, um dich und deine Musik zu präsentieren. Es winkt nicht immer die fetteste Gage, aber das sollte dich nicht abhalten. Es ist ein Investment in deine Karriere.

„Nur“ eine geile Band zu sein reicht nicht. Du musst raus aus dem Proberaum und dich um Konzerte kümmern um deine Band voran zu bringen.

Und jetzt?

Du siehst, wie wichtig es ist, auch mal den Geschäftsmann raushängen zu lassen. Gerade, wenn keine Management- und Agentur-Maschinerie hinter dir steht und du alles DIY rockst, ist es umso wichtiger, mal den Musiker in dir kurz beiseite zu schieben, um das Live-Biz strategisch und erfolgsorientiert anzugehen.

Solltest du noch Fragen haben, scheue dich nicht zu fragen. Du kannst dich gerne über info@musicnstuff.de an uns wenden, oder auch an das Team von gigmit.

Mehr Infos zu Marcus von gigmit gibt es hier.



Leser-Kommentare:
Keine Kommentare

Kommentar schreiben...

Das könnte dich auch interessieren:




layout-domain.tmpl