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Test: Elite Acoustics A1-4

On the Road again

Du willst jederzeit und überall mit bestem Sound auftreten können. Dann haben wir hier genau das Richtige für dich.


On the Road again

Es muss nicht immer das ganz große Besteck sein, wenn man irgendwo auftreten möchte. Oftmals ist es viel wichtiger, dass man schnell aufgebaut hat, alles leicht einzustellen ist und man dirkt loslegen kann. Diese Vorgaben werden vom Elite Acoustics A1-4 extrem gut umgesetzt, den das kompakte Multitalent kann nicht nur viel und klingt richtig gut – dank Akkubetrieb ist man nicht mal auf eine Steckdose angewiesen.

Wir Musiker müssen ja oft die Gratwanderung zwischen Lust und Vernunft meistern. Denn nicht immer ist das, was für uns zum Spielen oder für Auftritte das Beste ist, das, worauf wir gerade Lust haben. Doch wer viel mit seinem Equipment unterwegs ist, der lernt schnell, dass Praxisnutzen nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Und manchmal lassen sich Spaß und Sinn ja auch kombinieren.

So wie beim Elite Acoustics A1-4, denn diese Mini-PA, die sich vor allem an kleine Unplugged-Acts wendet ist zwar maximal vernünftig und durchdacht, sieht aber auch richtig lecker aus und macht massiv Spaß. Doch eins nach dem anderen. Was haben wir hier eigentlich? Man könnte den kompakten Combo als Mini-PA oder als Akustikverstärker bezeichnen – und das beschriebt seinen Einsatzzweck auch schon recht gut. Darüber hinaus kann man den Verstärker auch als Luxus-Boombox einsetzen, um Beispielsweise eine Party zu beschallen – und das dank Bluetooth auch kabellos, klasse. Und einer der größten Vorzüge: Der A1-4 verfügt über einen leistungsstarken Akku, mit dem man über Stunden Steckdosenunabhängig performen kann.

Aufgebaut ist der in den USA entwickelte und hergestellte Kraftwürfel recht klassisch. Die Technik steckt in einem soliden Schichtholzgehäuse, die Bedienelemente sowie die Anschlüsse oben und auf der Rückseite sind versenkt und gut geschützt. Dazu kommt ein Griff zum leichten Transport sowie ein Pole Mount auf der Unterseite, um die Mini-PA auch auf ein Stativ packen zu können. Sehr praktisch. Zudem liegt das Gewicht inklusive Akku bei nur wenig mehr als 7 kg – damit ist auch der Weg vom Auto zum Baggersee kein Problem. Mitgeliefert wird übrigens neben dem Netzteil zum Laden bzw. zum Betrieb an der Steckdose auch noch ein Autoadapter. So kann man die Batterien auch während der Fahrt von einem Ort zum anderen Laden. Wirklich durchdacht.



Das Bedienfeld des A1-4 ist klar strukturiert und auch unter Stress leicht zu kontrollieren.

Anschließen bitte

Schaut man nur kurz auf den Elite Acoustics A1-4 sieht man direkt eine Menge Knöpfe, Potis und Buchsen. Man ahnt also schon, dass hier einiges geboten wird. Doch keine Sorge, das ist alles sehr durchdacht gestaltet so dass man auch im Stress nie den Überblick verliert. Dann checken wir mal, was wir hier haben. Auf der Oberseite befindet sich, grob gesagt, die Master-Klangregelung und Lautstärke sowie die Effektabteilung. Anzuschließen ist hier lediglich ein Zuspieler per 3,5-mm-Klinke, zum Beispiel für Backing Tracks oder Ähnliches.

Zudem befindet sich hier im unteren Bereich noch das Bedienfeld für Bluetooth-Geräte. Ja, richtig, man kann Sounds und mehr auch kabellos über die Elite Acoustics Mini-PA übertragen. Die Verbindung mit dem jeweiligen Gerät ist blitzschnell erledigt, und schon kann man loslegen. Praktischerweise befinden sich zudem fünf Druckknöpfe auf der Oberseite des A1-4. Damit kann man, auch ohne am Smartphone oder Tablet zu sein, Songs wechseln und laut und leise machen. Sehr praktisch.

Das nächste sehr praktische Element befindet sich dann bereits auf der Rückseite des Geräts – nämlich eine USB-Buchse, die man zum Laden externer Geräte wie des Handys nutzen kann. Klasse, denn wer viel mit Smartphone oder Tablet unterwegs ist, der weiß, dass deren Akku quasi immer zu schnell aufgibt. Hier kann man ihn auch ohne Steckdose bequem laden. Ansonsten finden sich auf der Rückseite alle Anschlüsse, die man von einer kleinen PA erwarten würde. Also Eingänge für Gitarre, Mikrofon, Effektgeräte und so weiter. Der Hersteller bezeichnet den A1-4 auch als dreikanalige Beschallungslösung – doch dank Aux und Bluetooth kann man auch vier Signalquellen parallel verstärken.

Ansonsten befinden sich auf der Rückseite noch die jeweiligen Levelregler zum Einpegeln sowie Auswahlschalter für den Input, ein Mute-Taster, der Knopf für die Aktivierung der Phantomspeisung in Kanal 1 – und, nicht zu vergessen: Die Ladeanzeige für den Akku des Elite Acoustics A1-4. Man will ja schließlich immer wissen, wie viel Saft noch in der Batterie steckt. Wichtige Frage: Und wie lange halt er? Das kann man so pauschal natürlich nicht sagen, aber maximal 12 Stunden sind realistisch drin – nutzt man natürlich die volle Leistung, Phantomspeisung usw. und lädt auch noch sein Tablet, reduziert sich das Ganze merklich. Doch einige Stunden sind auch unter Maximalbelastung drin – auf jeden Fall mehr, als 99 % aller Musiker an einem Tag spielen würden oder könnten.

NAhezu alle Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite des kompakten Verstärkers.

Klingen muss es

Doch grau ist alle Theorie. Wie schlägt sich der Elite Acoustic denn in der Praxis? Wirklich klasse! Das beginnt beim geringen Gewicht und den kompakten Maßen und geht weiter mit der bequemen Bedienbarkeit. DiLetztere ist auch nicht zu unterschätzen, denn so eine akkubetriebene Kompakt-PA wird sicher oft in Situationen zum Einsatz kommen, wo Auf- und Abbau ganz schnell gehen müssen. Doch da hier alles klar strukturiert und sehr übersichtlich ist, ist das absolut kein Problem.
 
Und wie klingt der Amp? Wirklich richtig gut, man ist in der Tat erstaunt, was man aus so einem kompakten Gerät herausholen kann. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Selbstverständlich ist der A1-4 keine PA für einen Gig mit einer lauten Band – das will er ja auch gar nicht sein. Doch egal ob in der Kneipe fürs Akustikduo oder in der Fußgängerzone bei der spontanen Straßenmusikperformance, lauter will und muss man wirklich nicht sein.

Noch viel wichtiger ist allerdings, dass der Elite-Acoustic-Mini richtig klasse klingt. Angenehm ausgewogen und satt, aber auch schön transparent. Sollte es hier also mit dem Sound nicht klappen, liegt es nicht am Verstärker. ☺ Dazu kommen die praxisgerechten und gut in den Sound integrierten Effekte, die man blitzschnell eingestellt hat. Auch als reiner Musikplayer macht der A1-4 eine richtig gute Figur, da bleiben keine Wünsche offen. Bedenkt man nun noch, dass man das Ganze Paket für unter 400 € bekommt, staunt man schon. Und das Ganze ist auch noch Made in USA – und die Verarbeitung ist wirklich klasse, da wurde nicht gespart.


Die Antenne auf dem Elite Acoustics A1-4 sorgt für besseren Bluetooth-Empfang. So dient die Mini-PA auch als Luxus-Boombox.

Fazit, Technische Daten & Wertung

Du bist auf der Suche nach einemkompakten Amp für kleine Gigs, Musikzieren im freien und der auch mal als richtig geile Jukebox dienen kann? Dann könnte der Elite Acoustics A1-4 genau das Passende für dich sein. Das Konzept, die Umsetzung und die Qualität sind wirklich klasse, der Klang ist toll – und dank des kräftigen Akkus braucht man sich bei Bedarf um Steckdosen keine Gedanken zu machen. Dazu kommt der sehr faire Preis. Und wer jetzt anmerken möchte, dass die Anschlussmöglichkeiten bzw. die Möglichkeiten mit mehreren Instrumenten und oder Mikrofonen in den Verstärker zu gehen, doch etwas mager sind, dem seien die größeren Brüder wie A4-8 oder D-6-8 ans Herz gelegt. Die bieten nicht nur mehr (parallele) Anschlüsse, sondern auch noch mal mehr Power und Druck. Das Ganze „erkauft“ man sich allerdings (abgesehen vom höheren Preis) mit spürbar mehr Gewicht und Größe sowie einer geringeren Akkulaufzeit. Da muss man dann entscheiden, was einem wichtiger ist. Antesten in jedem Fall ausdrücklich empfohlen.

Technische Daten
   
Bauweise:    Mehrkanalamp/Mini-PA im Comboformat mit Akkubetrieb und Bluetooth
Technik:    Class D Bi-amped
Leistung:    20 W RMS
Kanäle:    3
Anschlüsse:    Top: Aux In; Back: USB (Charging), Line, Mic, Left/Right Input, Direct Out, DC Input
Regler und Schalter: Top: Mono, Low, Mid High, Aux Level, EFX Mix, EFX Bypass, EFX Rate/Decay, EFX Mode, Back, Next, Mode, Vol -, Vol +; Back: EFX Send Level (CH 1), Level (CH 1), +48 V, Mute, EFX Send Level (CH 2/3), Level (CH 2/3), Battery Switch, Power
Maximale Akkulaufzeit: rund 15 Stunden
Gewicht:    rund 7,3 kg
Maße (H x B x T):    222 x 197 x 305 mm
Hergestellt in:    USA

Wertung

+ durchdachtes Konzept
+ schön leicht und kompakt
+ satter Klang, ganz schön laut
+ stundenlanger Akkubetrieb
+ vielseitig nutzbar
+ Ladefunktion für Mobilgeräte
- für größere Besetzungen schlecht geeignet

Preise (UVP): Schwarz – 399 €
Cream/Tan – 429 €

Vertrieb: Hyperactive
Weitere Infos: Elite Acoustics im Netz



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