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Test: beyerdynamic Byron-Serie (Byron, Byron BT & Byron BTA)

Immer bester Sound

Auch fürs Handy und unterwegs will man richtig guten Sound. Die neue Byron-Serie von beyerdynamic bietet genau das.


Immer bester Sound

Eine der „negativen“ Dinge, die es mit sich bringt, wenn man Erfahrung als Musiker oder Tontechniker sammelt, ist, dass man schlechten Klang immer weniger ertragen kann und will. Deshalb kann man auch bei Smartphone und Co. selten mit den mitgelieferten Modellen leben. Gut dass es auch für kleines Geld gut klingende Abhilfe gibt. Wie die neuen Modelle aus beyerdynamics neuer Byron-Serie – und zwei von drei Modellen arbeiten sogar drahtlos.

Es ist schon klasse, dass man spätestens seit dem Siegeszug der MP3-Player und Smartphones eigentlich immer und überall Musik in richtig guter Qualität hören kann – ohne Bandsalat, springende CDs, und ohne den Stress, CDs oder Kassetten mit sich herumschleppen zu müssen. Passend zum Gerät bekommt man dann meist noch kleine Kopfhörer zum Ins-Ohr-stecken. Und was da an Sound herauskommt, ist in den meisten Fällen einfach nur traurig. Dünn und blechern, ohne Räumlichkeit oder eine saubere Signaltrennung – einfach schlecht. Zum Glück bieten viele Kopfhörerhersteller hier ein vielfältiges Angebot für unterschiedliche Preisklassen und Ansprüche. Auch beyerdynamic hat in diesem Bereich schon lange hochwertige Produkte im Programm. Auf der IFA 2016 stellte man jetzt die neue Byron-Reihe vor, die optisch und klanglich einiges bietet.

Die Reihe umfasst aktuell drei Modelle. Der Byron ist ein drahtgebundener InEar-Hörer, der mit unter 50 Euro sehr günstig ist und dessen Fernbedienung für Android-Geräte optimiert ist. Die Modelle Byron BT und BTA dagegen arbeiten mit Bluetooth – werden also drahtlos mit dem jeweiligen Gerät verbunden – und bieten damit extrem hohen Tragekomfort bei gleichzeitig erstklassigem Sound, wobei der BTA zudem den AAC-Codec unterstützt und auch sonst klanglich die Spitze der Serie darstellt.

Allen drei Modellen gemein ist der sehr edle und feine Eindruck, den sie beim ersten Auspacken und Anfassen vermitteln. Das Auge hört schließlich mit, abgesehen davon verspricht das gute Haltbarkeit, das ist ja auch nicht ganz unwichtig. Allen drei Modellen gemeinsam ist auch, dass sie mit einer schicken Aufbewahrungsmöglichkeit und drei Paar Ohrpasstücken kommen – letzteres ist wichtig, damit man die Hörer optimal an die eigenen Ohren anpassen kann, sodass die InEar-Hörer ihren Klang auch optimal entfalten können.


beyerdynamics Byron-Serie bietet das passende Modell für verschiedenste Ansprüche.

So klingt’s

Starten wir direkt mit dem beyerdynamic Byron, denn hier gilt: Einfach einstecken und direkt loslegen. Wenn man die passenden Gummis für seine Ohrmuschel gefunden hat, sitzen die Hörer sehr bequem und dichten gut ab. So ist garantiert, dass der Sound der geschlossenen Hörer nicht nach außen dringt und man ordentlich Bass bekommt. Der Sound überzeugt dann auch direkt und bringt satten Schub und ein aufgeräumtes Klangbild. Kein Vergleich zu dem bei meinem Samsung-Smartphone mitgelierten Standardhörer, da liegt mindestens eine Klasse dazwischen. Auch die Sprachqualität beim Telefonieren profitiert vom beyerdynamic. Die für Android-Geräte ausgelegte Fernsteuerung funktioniert ebenfalls perfekt und lässt sich schnell blind bedienen.

Mit dem beyerdynamic Byron BT kauft man sich nicht nur besseren Sound, sondern auch eine deutlich erweiterte Bewegungsfreiheit – denn der InEar-Hörer verbindet sich über Bluetooth mit entsprechenden Geräten und so muss man das Gerät nicht mal mit sich herumtragen, sondern kann sich etwa frei im Raum bewegen. Weiter als fünf bis zehn Meter hält die Verbindung zwar nicht, aber das reicht locker, um sich im Zimmer bzw. der Wohnung zu bewegen. Sollte die Verbindung doch abreißen, sucht der Hörer das Gerät und verbindet sich automatisch wieder, sobald es in Reichweite ist. Sehr praktisch.

Hier ist der optimale Sitz der Hörer natürlich noch wichtiger, zudem liegen sogenannte „Ear Hooks“ bei, mit denen man die kleinen Knöpfe zusätzlich in der Ohrmuschel sichern kann. Gerade wenn man die Hörer zum Sport trägt eine sinnvolle zusätzliche Sicherheit. Die Kopplung mit Bluetooth-Geräten funktioniert übrigens absolut reibungslos und ist in einer Minute erledigt. Bei späteren Benutzungen kennen sich die Geräte dann ja schon. ☺ Die Fernbedienung funktioniert hier sowohl für Android als auch iOS-Geräte, sehr praktisch. Und gerade Nutzer der neuen iPhones, die ja über keine Kopfhörerbuchse mehr verfügen, werden sich über die Bluetooth-Byrons freuen. Mit den drei Tasten am Kabel kann man nicht nur Songs starten und die Lautstärke verändern, sondern auch Anrufe annehmen oder ablehnen, sich durch die Songs steppen oder das Mikrofon während eines Telefonates muten.

Insgesamt funktioniert der Byron BT so einfach wie ein kabelgebundener Kopfhörer, bietet aber deutlich mehr Tragekomfort und Bewegungsfreiheit und ist mit mehr unterschiedlichen Geräten kompatibel. Geladen wird hier übrigens per USB-Kabel direkt an der Fernbedienung – entweder am Rechner oder an einem entsprechenden USB-Adapter. Ansonsten funktioniert auch ein normales Ladekabel wie es vielen Smartphones beiliegt. Das Laden von 0 auf 100 % dauert übrigens rund zwei Stunden, eine Ladung hält dann gut sieben Stunden – das klingt doch gut, oder? Übrigens: Sehr cool ist, dass die Ohrhörergehäuse magnetisch sind. So kann man die Knöpfe zwischendurch kurz aus den Ohren nehmen und vor der Kehle zusammenstecken – dann trägt man sie wie eine Kette. ☺ Sehr praktisch, da hat jemand mitgedacht.

Die Wireless-Modelle kommen mit sogenannten Ear-Hooks, mit denen man die Hörer im Ohr sichern kann. Gerade für Sport & Co sehr praktisch.

Etwas Luxus gefällig?

Grundsätzlich bietet der Byron BTA die gleichen Features wie der BT – warum also sollte ich hier 100 Euro mehr ausgeben. Naja, wie so oft bietet der große Bruder einfach ein bisschen mehr von allem. Das fängt schon beim Äußeren und der Fernbedienung an. Hier wirkt alles einfach noch etwas wertiger und solider. Soweit ist das aber eher eine Frage des Geschmacks als der Qualität. Auch dass man den BTA nicht durch Einstecken des Kabels lädt, sondern mit einer Ladeschale, ist nett, aber doch eher – nun ja: Luxus. Doch bei der Klangqualität legt der Byron BTA noch mal eine Schippe obendrauf.

Der Byron BT klingt schon richtig gut, aber der BTA schafft es tatsächlich, sowohl noch fettere Bässe zu liefern als auch feinzeichnender und eleganter zu klingen. Das ist tatsächlich ein richtig toller Sound, der hier geboten wird – das macht direkt Lust darauf, wieder öfter Musik mit Kopfhörer zu hören. Man taucht förmlich ein in die Klangwelt, da man von außen nichts hört und einem wirklich angenehme, luftig klare, aber auch volle Sounds geliefert werden. Dazu kommt der wirklich tolle Tragekomfort, sodass man fast vergisst, das man Kopfhörer trägt.

Unvermeidlich wird der Griff zum beyerdynamic Byron BTA dann, wenn man auch Audio im AAC-Codec abspielen möchte – denn das kann der Byron BT nicht. Wer also nicht nur MP3-Dateien hören, sondern oft auch hochwertiges Audiomaterial oder Filme anschauen möchte, der sollte die höhere Investition durchaus in Erwägung ziehen. Endgültige Klarheit bringt hier aber eh nur ein Vergleichshören. Mich haben beide Bluetooth-Modelle voll überzeugt, wobei der „Sieg“ doch klar an den Byron BTA geht – aber das ist ja keine Überraschung.

Die Byron-Reihe von beyerdynamic bietet reichlich Add-ons, wie die Ladeschale für den Byron BTA oder die austauschbaren Ohrpassstücke.

Fazit, technische Daten & Wertung

Die neue Byron-Serie von beyerdynamic überzeugt auf Anhieb. Wer einfach nur die mitgelieferten Kopfhörer seines Smartphones ersetzen möchte und guten Klang, Tragekomfort und solide Fertigung sucht, der liegt mit dem Byron Wired goldrichtig. Zum sehr fairen Preis bekommt man hier richtig guten Sound. Wer den Komfort eines „kabellosen“ Kopfhörers bevorzugt – oder gar ein Gerät ohne Kopfhörerbuchse sein Eigen nennt –, der hat mit den Modellen Byron BT und BTA gleich zwei interessante Kandidaten am Start, die beide toll designed und gefertigt sind, sich bequem tragen lassen und auch richtig gut klingen. Der edle BTA liegt dabei in allen Kategorien ein wenig vorne – ob man den Mehrpreis zahlen möchte, sollte man im direkten Klangvergleich entscheiden. Mich hat er auf jeden Fall richtig begeistert – aber auch Byron BT und das Kabelmodell bieten richtig tollen Sound zum fairen Preis. Ausprobieren dringend empfohlen.

Frequenzgang 10 Hz - 23 kHz (Byron & Byron BT), 10 Hz - 25 kHz (Byron BTA)
Impedanz

23 Ω (Byron)

Schalldruckpegel

105 dB (Byron), 90 dB (Byron BT & BTA)

Bauform geschlossen, In-Ear
Wandlerprinzip dynamisch
Kabellänge

120 cm (Byron)

Fernbedienung

3-Button für Android (Byron), 3-Button universal (Byron BT & BTA)

Zubehör

3x verschiedene Ohrpolster, Softcase, Kurzanleitung, Ladekabel (Byron BT) bzw. Ladeschale (Byron BTA)

Hergestellt in China (Byron), Korea (Byron BT & BTA)

 

Wertung:
+ tolle Verarbeitung
+ sehr schöner und transparenter Klang
+ gute Sprachqualität
+ bequemer Sitz und gut anpassbar
+ elegantes Design
+ problemlose Bluetooth-Verbindung (Byron BT & BTA)

Preise (UVP):     Byron – 49 Euro
Byron BT – 99 Euro
Byron BTA – 199 Euro

Vertrieb: beyerdynamic
Weitere Infos: beyerdynamic Byron

 

 



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