Kontakt -  Heft -  Umfrage -  Impressum -  Termine -  Newsletter 

Besuche unsere Facebook-Seite Folge uns auf Twitter Videos von MusicnStuff auf Youtube Folge uns auf G+ MusicnStuff auf myspace Besuche unsere Instagram-Seite

Workshop: Social-Media-Marketing für Musiker, Teil 2 – Auswertung und Überwachung

Volle Kontrolle

Kontrolle ist alles – auch auf den Social-Media-Plattformen. Wir zeigen dir, worauf es ankommt.


Volle Kontrolle

Die meisten wissen jetzt aus dem ersten Teil, dass eine gute Strategie Zeit und Geld sparen kann. Nur, wie bekommt man wirklich raus, ob die Posts effizient sind, welche sprichwörtlich besser, welche schlechter ankommen? Aber auch Werbung schalten kann sich durch aus lohnen. Wir zeigen dir, worauf es ankommt und was du damit bewirken kannst.

Die sozialen Medien werden gerne auch genutzt, um auf die eigene Homepage und Download-Links zur neuen Platte zu verweisen. Für viele Bands spielt dabei auch das Ranking bei der Google-Suche eine wichtige Rolle. SEO (Search Engine Optimization) und SEA (Search Engine Advertising) sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe, die du zunächst getrennt voneinander betrachten solltet.

Die Suchmaschinenoptimierung ist als Prozess zu sehen, bei dem es im Groben darum geht, seine Homepage und seine Social-Media-Kanäle fortlaufend mit Keywords und Inhalten zu aktualisieren und zu optimieren, sodass man in den Suchmaschinenergebnissen leichter gefunden werden kann. Solch ein aufwendiger Prozess wird meistens von mittelständischen und größeren Unternehmen umgesetzt, sodass beispielsweise eine bestimmte Supermarktkette bei der Sucheingabe „frisches Obst“ unter den ersten Suchergebnissen erscheint. Teste es mal selbst, du wirst überrascht sein, welche Keywords von welchen Unternehmen genutzt werden. Für Bands kann sich diese Maßnahme ebenfalls eignen, allerdings nur, wenn auch die nötige Zeit und entsprechendes Know-how eingesetzt wird. Dafür empfehlen wir Agenturen ins Vertrauen zu ziehen, die sich mit SEO auskennen.

SEA kann hingegen ein hilfreiches Tool sein, wenn eine neue Platte ansteht und du deine Sales aufbessern möchtest. Dabei werden Werbeanzeigen nach bestimmten Kriterien und Algorithmen in den Suchmaschinenergebnissen ausgespielt. Wenn du in Google eine Suchanfrage startest, wird meistens in den ersten zwei Ergebnissen Werbung angezeigt, gleiches gilt für die Seitenränder. Die Werbeanzeigen werden wiederum anhand von Keywords an die Suchenden ausgespielt. Anzeigen für deine Band können beispielsweise auf bestimmte Ziellinks geleitet werden (z.B. direkt auf einen Kauflink oder eine Homepage).

Auch hier empfehlen wir Unterstützung von Profis, denn der Erfolg einer solchen Kampagne hängt von der richtigen Wahl der Keywords, einer guten Zielgruppen-Eingrenzung, der richtigen Anzeigenformulierung und einem fortlaufenden Controlling der Anzeigen ab. Die Suchmaschinen vergleichen die bei der Werbeanzeige hinterlegten Keywords dann mit den eingegebenen Suchbegriffen und priorisieren nach einem geheimen Algorithmus, wann die Anzeigen wo ausgespielt werden. Bezahlt wird die Werbeleistung nach Klicks auf die Anzeige.


Social-Media-Werbung & -Monitoring

Richtig aufgezogen, können Social-Media-Werbeanzeigen auf dem Weg zum Erfolg sehr hilfreich sein, denn hier erreichst du deine Fans direkt. Wählt man die Zielgruppe, die Keywords oder das Anzeigenbild nicht optimal aus, setzt man allerdings schnell Geld in den Sand. Nehmen wir das Beispiel Facebook. Kleinere Specials und einzelne Posts kann man durchaus selbst bewerben. Agenturen wissen aber über die Vorgaben der Plattform bezüglich erlaubtem Text-/Bild-Verhältnis und Kostenoptimierung für Klicks und Impressionen Bescheid, auch der Erfahrungsschatz mit Social-Media-Anzeigen ist nicht zu unterschätzen. Daher empfehlen wir auch hier wieder die Hilfe von Profis.

Im Grunde muss man verstehen, dass Social-Media-Plattformen keine Umsatzmaschinen sind, sondern bei deinen Fans die Gründe für den Umsatz liefern können und dein Image sowie die Fan-Bindung langfristig unterstützen können. Werbekampagnen sollten daher mit Bedacht eingesetzt werden. Sinnvoll können sie sein, wenn du mehr Fans ansprechen und Leads generieren möchtest oder wenn du ein neues Release auf den Markt bringst. Sicherlich können auch einzelne Veranstaltungen beworben werden. Das empfehlen wir aber nur, wenn demgegenüber auch eine entsprechende Gage winkt, du neues geographisches Terrain eroberst, oder in der Heimatstadt ein besonderes Konzert für die treuen Fans geplant ist, bei dem richtig was geboten wird. Denke dran, dass im Normalfall auch die Veranstalter ihre Stammgäste aktivieren sollten. Insofern ergibt es am meisten Sinn, bei Konzerten mit dem Veranstalter zusammenzuarbeiten und die möglichen Online-Maßnahmen gemeinsam anzugehen.

Ein weiterer, wichtiger Punkt bei dem Schalten von Werbung ist das Reporting und das Monitoring. Die meisten Plattformen bieten im Anzeigenmanager-System generelle Auswertungen zum Erfolg deiner Kampagnen wie bspw. die CTR, CPM oder CPC. Möchtest du aber wissen, ob deine Bemühungen auch inhaltlich Anklang finden und vielleicht auch Online-Medien wie Blogs, Magazine und Co. auf dein Produkt aufmerksam geworden sind, solltest du ein professionelles Monitoring in Betracht ziehen, das diese Daten liefert. Dabei kann herausgefunden werden, wer deine Posts teilt und wie viele Follower derjenige hat bzw. wie viele Impressions dir das einbringt (das nennt man dann „Influencer identifizieren“). Darüber hinaus kannst du sehen, ob dein Produkt positiv oder negativ bewertet wird und von wem.

Mit einem guten Online-Monitoring können alle möglichen Artikel im Netz gefunden werden, in denen dein Bandname auftaucht, die beim reinen „Durchgooglen“ nicht aufgetan werden. Das bringt wertvolle Einblicke in deine Positionierung am Markt und zeigt, wer die relevanten Pressepartner für deine Musikrichtung sind. Bei den nächsten Kampagnen spart das einen Haufen Zeit und Geld, da du mithilfe dieser Daten schon weißt, wen du auf dein neues Release aufmerksam machen solltest und welche Bemusterung eher ins Leere läuft.

CTR, CPM und CPC – WHAT????

Nun checken wir noch die kryptischen Kürzel der Anzeigensysteme von Social-Media-Plattformen. Hast du eine Kampagne in deinem Werbeanzeigenmanager in Facebook erstellt und bekommst die ersten Auswertungsdaten, stößt du auf ein paar erklärungsbedürftige Buchstaben-Kombinationen. Ein besonders wichtiger Wert ist die CTR (Click Through Rate). Sie gibt das Verhältnis der Impressionen zu den tatsächlichen Klicks auf eine Anzeige an. Diese Zahl kannst du wiederum mit den tatsächlichen Verkäufen vergleichen, wenn deine Werbeanzeige bspw. auf einen Online-Shop verlinkt ist. Mit der Reichweite erfährst du, wie viele Leute auf deine Anzeige aufmerksam geworden sind und die CTR zeigt dir, wie hoch am Ende noch die Kaufbereitschaft ausgefallen ist.

Die CPM gibt die Kosten pro 1.000 Impressionen an, die du für deine Werbeanzeige bezahlst. Dieser Wert kommt aus der klassischen Werbung, da z.B. bei Radiowerbung oder Printwerbung der sogenannte TKP (Tausend-Kontakt-Preis) für die Preiskalkulation zugrunde gelegt wird. Es handelt sich also um die Angabe, wie viel Geld dich 1.000 Kontakte im Durchschnitt kosten, die deine Anzeige anschauen bzw. angezeigt bekommen.

Die CPC (Costs per Click)
hingegen gibt an, wie viel ein Klick eines potenziellen Kunden auf deine Werbeanzeige tatsächlich kostet. Man möchte meinen, dass man sich das auch im Vorfeld selbst ausrechnen kann. Da aber auf verschiedenen Plattformen oft nach einem auktionsähnlichen Verfahren Werbeplätze vergeben werden, die unterschiedlich hohe Kosten verursachen, ist es extrem schwer, eine Vorhersage zu diesem Wert zu treffen. Am Ende des Tages kannst du mit der Auswertung dieser drei Kennzahlen grob abschätzen, ob sich dein Investment in deine Social-Media-Kampagne gelohnt hat.



Leser-Kommentare:
Keine Kommentare

Kommentar schreiben...

Das könnte dich auch interessieren:




layout-domain.tmpl