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Workshop: Playlist Submission & Playlist Marketing

Alle mal herhören

Playlisten von Spotify & Co sind super! Aber wie kommt man auf gute Playlisten? Und wie vermarktet man seine eigene(n)? Das erfährst du hier.


Alle mal herhören

Spotify, Apple Music & Co sind tolle Tools, um seine Musik weltweit anzubieten. Doch wie soll man bei den Massen an Musik nur von neuen Fans gefunden werden? Ein toller Weg, der für jedermann leicht zu handlen ist, sind sogenannte Playlisten. Doch wie kommt man auf gute Playlisten? Und wie vermarktet man seine eigene(n)? Das erfährst du hier.

Seit ein paar Monaten ist eines der wichtigsten Spotify Features für Musiker und Labels da: die Spotify Playlist Submission! Für Artists und Labels können Playlists ein wertvolles Tool sein, um Multiplikationseffekte zu erzielen und stärker wahrgenommen zu werden. Im besten Fall landet man auf einer der heiß begehrten kuratierten Playlisten von Spotify, Apple Music, Napster, Deezer und Co. Was ihr selbst machen könnt, um einen Schritt näher an die Playlist-Platzierung zu kommen, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Laut Spotify reicht man seine – wichtig! – noch unveröffentlichten Songs direkt beim Editorial Team ein. Dies geschieht übrigens über den eigenen „Spotify for Artists“
-Account. Damit ist dieses nette  Feature schon mal auf diejenigen Musikschaffenden begrenzt, die sich bereits die entsprechenden Zugänge und das Profil eingerichtet haben. Für die Playlist Submission hat Spotify ein Team von über hundert Kuratoren rund um den Globus, von Brasilien über Japan bis in die Türkei aufgestellt.

Eigentlich ist das Prozedere gar nicht kompliziert, fast erschreckend einfach. Einfach bei „Spotify for Artists“ einloggen, einen unveröffentlichten Song auswählen und für die Playlist bewerben. Dabei kommt es bei der Auswahl laut Spotify hauptsächlich auf die mitgelieferten Informationen an (und natürlich, ob der Song grundsätzlich passend ist). Dazu zählen beispielsweise: Genre, Mood, Instrumentierung, ob es eine Cover-Version ist, kultureller Background … Diese Daten werden vom System mit der bisherigen Historie des jeweiligen Spotify-Kanals ergänzt. Das sind mitunter Infos darüber, welche Musik eure Fans sonst noch hören, und andere Playlisten, in denen eure Musik schon vertreten war. Dann schauen die Spotify-Playlist-Kuratoren durch die sicherlich riesige Submission-Liste und wählen Titel aus, die zu ihren Playlists passen.

Aufgepasst: Es gibt keine Möglichkeit, einen Platz in der Playlist zu erkaufen! Dagegen wehrt sich Spotify entschieden. Mit Werbebudget kann man zwar eine Menge machen, aber ein Song, der von seiner Struktur einfach nicht in eine Playlist passt, wird durch Geld leider auch nicht passender!


Spotify Playlist Submission: So sieht das Onlineformular aus, mit dem ihr eure noch unveröffentlichten Songs für die Playlist anmelden könnt.

Und wie läuft das dann?

Eine Freischaltung des Features bedeutet nicht automatisch, dass man bessere Chancen auf eine Playlist-Platzierung hat. Ende Oktober 2018 wurde offiziell die Beta-Phase abgeschlossen und ca. 10.000 Künstler aus knapp 70.000 Submissions haben den Sprung in die heiß begehrten Editorial Playlists von Spotify geschafft. Um das zu erreichen, ist vor allem wichtig, dass man seine Titel rechtzeitig beim Vertrieb anliefert. Generell sollte man einen Vorlauf von mindestens vier bis sechs Wochen einhalten – im Idealfall noch länger vorher. Das liegt mitunter daran, dass die Titel von den Vertrieben an die Shops angeliefert und dort an die richtigen Stellen gebracht bzw. synchronisiert werden müssen.

Das kostet Zeit. Wahrscheinlich fühlt sich jetzt der ein oder andere Musiker ertappt, der seine Songs immer erst kurz vor knapp an den Vertrieb anliefert. Zurecht! Es wäre vermessen zu erwarten, dass jeder sofort alles stehen und liegen lässt, um euren neuen Song online zu bringen. Außer ihr seid Eminem oder Beyoncé – dann dürft ihr das natürlich glauben, wie uns das Beispiel der letzten Alben gezeigt hat. Wenn euer Song dann bei Spotify angeliefert ist, müsst ihr wenigstens sieben Tage vor der Veröffentlichung den Song in eurem „Spotify for Artists“-Account als neues Release taggen. Dann erscheint der Track automatisch in der „Release Radar Playlist“ eurer bisherigen Follower.

Bringt’s das jetzt? Ja und nein! Grundsätzlich sind transparente Strukturen sehr zu begrüßen. So kann eine Playlist Submission schon mal nicht durch einen langsamen Manager, Labelbetreuer oder allgemeine Döspaddeligkeit vergeigt werden. Allerdings steigt die „Konkurrenz“ unter den Künstlern enorm und die Gatekeeper-Funktion von Labels nimmt immer weiter ab.

Früher waren Labels noch eine Art Qualitätsmerkmal für Musik – nur wer „gut genug“ war, wurde gesigned. Heute ist das nicht mehr unbedingt der Fall. Heutzutage haben Labels eher den Zweck, professionellere Strukturen, Kontakte, zusätzliche Vertriebswege und Promotion zu bieten. Strukturen, die über den DIY-Bereich hinausgehen. Diese Verschiebung bedeutet auch, dass eine viel größere Masse an Hobby-Musikern direkten Zugang zum Markt hat. Und diese stehen bei den Playlist-Bewerbungen wiederum in „Konkurrenz“ zu den Artists, die sich positionieren wollen, um Berufsmusiker zu werden. Am Ende kommt es immer noch auf eine gute Strategie, guten Content und Durchhaltevermögen an!

Checkbox zum Hochladen der eigenen Songs auf Spotify

Welche Möglichkeiten gibt es noch?

Das größte Ziel sind immer die kuratierten Playlists. Aber auch die Millionen an User-generated Playlists sind sehr wichtig und können eurer Musik helfen, gehört zu werden. Hierunter gibt es natürlich sehr viele Playlists mit niedrigen Follower-Zahlen, aber auch viele mit einer großen Anzahl an Followern. Je mehr Fans eure Musik auf ihre persönliche Agenda setzen, desto besser. Also ermuntert die Menschen dazu. Das könnt ihr beispielsweise in eure Kommunikation auf Facebook, Instagram und Co. sehr gut einbauen.

Da man in dieser Branche nie einfach nur auf eine einzelne Chance setzen sollte, kann man seinem Glück noch über weitere Optionen auf die Sprünge helfen. Um euch diesen Sprung etwas zu vereinfachen, haben wir euch ein paar Links zu einigen der wichtigsten Playlists bei Spotify recherchiert.

Fünf Indie-Playlists, die man auf dem Schirm haben sollte:
Indiemono: http://indiemono.com/music-submit/
Work Hard Playlist Hard: https://workhardplaylisthard.com/submit
Soundplate: http://play.soundplate.com/
Daily Playlists: http://dailyplaylists.com/submit-a-track/
For the love of bands: https://fortheloveofbands.com/submit.html

Hier lernst du, wie du eine eigene Apple Music Playlist erstellst.

Eigene Playlisten – Ja oder nein?

Ja! Unbedingt ja! Eigene Playlisten machen insbesondere dann Sinn, wenn ihr mit euren Fans eine gute Kommunikation in den Socials pflegt.

Sowohl auf Spotify als auch auf Apple Music könnt ihr eigene Playlisten erstellen und eure Fans mit euren Lieblingssongs (von anderen Künstlern) erfreuen. Ihr könnt natürlich auch einen eigenen Titel einstreuen, solltet aber dazu erklären, warum. Beispielsweise könntet ihr verschiedene Playlists nach eurer „Mood“ machen und kommunizieren, dass ihr neulich mega Spaß am Live-Spielen eures Songs XY hattet, daher möchtet ihr nun eine ganze Playlist mit Songs teilen, die euch dieses Gefühl geben!



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