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Vorschau: Rockavaria 2016

Mit dem Zweiten rockt man besser

Die Festivalsaison naht mit großen Schritten. Hier eine Vorschau auf das Ende Mai in München stattfindende Rockavaria.


Mit dem Zweiten ...

Nach der tollen Premiere des Rockavaria im Münchner Olympiapark, stehen die Zeichen auch bei der zweiten Ausgabe dieses außergewöhnlichen Festivals auf Sturm. Denn neben geänderter Bühnenanordnung für einen besseren Zugang zu allen Shows dürfte Rockfans vor allem das Line-up mit Bands wie Iron Maiden, Nightwish, Iggy Pop, Slayer und vielen mehr das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen.

Eines haben die meisten Festivals hierzulande gemeinsam: Sie finden irgendwo ganz weit draußen, auf der grünen Wiese, bei einer Rennstrecke oder einem alten Amphitheater oder Ähnlichem statt. Warum nicht mal ein Festival „mitten in der Stadt“ veranstalten? Das dachten sich auch die Macher des Rockavaria und wählten als Location den Münchner Olympiapark mit Stadion, Olympiahalle und Theatron. Und das ganze Festival war dann auch typisch münchnerisch. Etwas gemütlicher, gut organisiert und bequem – eher für Leute, denen die Musik wichtig ist und weniger das ganze Drumherum eines Festivals wie Zelten, Saufen und so weiter. Es gab zwar die Möglichkeit, nahe des Geländes zu übernachten, das wurde aber wirklich nur von einem Bruchteil der Besucher wahrgenommen.

Und auch ich gestehe gerne, dass es schon angenehm ist, wenn man am zweiten Festivaltag frisch geduscht und gestärkt mittags aufs Gelände kommt und nicht schon fertig ist, bevor man die erste Band gesehen hat. Wer die fette Party nach den Konzerten haben will, der konnte im letzten Jahr auch immer noch gratis das Backstage, einen der angesagtesten Alternative-Clubs in München, besuchen. Und für Zeltfreunde gibt es ja schließlich reichlich andere Open Airs.

Eines der großen Probleme im letzten Jahr war, dass der Andrang auf die Bühne am Theatron meist so groß war, dass es oft zu sehr langen Wartezeiten kam. Wer also von einer Band auf der Stadionbühne zu einer Band im Theatron wollte, die zum Beispiel 30 Minuten später spielte, hatte kaum eine realistische Chance, das zu schaffen. Damit das in diesem Jahr nicht passiert, gibt es im Olympiastadion zwei Bühnen statt einer. So kann man ganz bequem sitzen- bzw. stehenbleiben und verpasst dennoch keinen der großen Acts. Zusätzlich gibt es noch eine schwimmende Bühne im Olympiasee, und Platz zum Chillen am Ufer. Hier werden dann auch eher unbekannte Bands spielen. Dazu kommt der schöne Olympiapark mit reichlich Raum zum Entspannen und das – hoffentlich schöne – Wetter genießen.

Übrigens: Neben 3-Tagestickets für 159 € (Stehplatz) und 169 € (Sitzplatz), übrigens schon inklusive aller Gebühren, gibt es auch Tagestickets für rund 75 bis 90 € (je nach Tag und Steh- oder Sitzplatz). Man muss also nicht alle Tage da sein, wenn man nur bestimmte Bands sehen will oder nicht so viel Zeit hat.


Hier der vorläufige, aber schon recht finale, Spielplan des Rockavaria 2016.

Viele geile Bands im Programm

Doch was nutzt das schönste Festivalgelände und die beste Organisation, wenn keine geilen Bands spielen. Doch darüber braucht man sich im Falle des Rockavaria keine Sorgen zu machen. Los geht es am Freitag mit dem Headliner Nightwish und Acts wie Apocalyptica, In Extremo sowie den Suicidal Tendencies. Eine gelungene Mischung, bei der für jeden etwas dabei ist, wenn man nicht auf sehr extreme Randgruppengenres abfährt.

Headliner am Samstag ist dann Punkrock-Ikone Iggy Pop, der eine Best-of seiner Karriere abfeuern wird. Vorher kommen so unterschiedliche Bands wie Gotthard, Garbage oder Mando Diao zum Zug. Der Samstag ist also ganz klar der poppigste Tage des Rockavaria 2016. Dazu kommt mit Gutterdämmerung eine ganz besondere Mischung aus Stummfilm, Live-Rockband und Erzählern, die abends im Olympiastadion sicher eine ganz besondere Stimmung erzeugen wird.

Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen des „klassischen“ Metals, was schon die beiden Headliner Iron Maiden und Slayer eindrucksvoll belegen. Aber auch Sabaton, Anthrax, Ghost und Gojira sprechen eher traditionell orientierte Metalhörer an. Dazu kommen aber außerdem reichlich rockigere Bands – und vielleicht haben die Veranstalter ja noch die eine oder andere Überraschung, die sie aus dem Hut zaubern werden.

Update vom 21. April: Es sind noch zehn neue Bands dazugekommen, die das Programm des Rockavaria vervollständigen. Und zwar Beyond the Black, die Punkrocker von Betontod, die isländischen Atmo-Metaller von Solstafir, ihre die Alternative-Flagge hochhaltenden Landsleute von Agent Fresco, dazu Mother's Cake, Kanzler & Söhne, The Charm the Fury, Iron Walrus und Dust Bolt. Zudem werden die Rockavaria-Bandcontest Gewinner Resist the Ocean spielen.

Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf dieses coole Open Air, das sicher wieder sehr entspannt und auf die Musik fokussiert sein wird. Wir sehen uns dort.

Übrigens: Parallel findet in der Westfalenhalle in Dortmund das „Rock im Revier“  mit dem quasi gleichen Line-up statt. Man muss also nicht unbedingt nach München kommen um all die Bands genießen zu können.

Weitere Infos: Rockavaria im Web
Rockavaria auf Facebook



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