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Unterhaltung: Video-Channels mit Konzept

Da fliegen einem die Löffel weg

Drei YouTube-Kanäle aus den USA, die du als Musik-Freak kennen musst.


Da fliegen einem ...

Musik zählt neben Beauty und Gaming zu den beliebtesten Themen auf YouTube. Kein Wunder, denn Musik bewegt, ist kreativ und verbindet Menschen. Die Rechnung geht vor allem dann auf, wenn eine pfiffige Idee in ein tragendes Konzept umgesetzt wird, das nicht nur eine Nischengruppe anspricht, sondern Millionen Zuschauer fesselt. Doch warum funktionieren vereinzelte Kanäle um Längen besser als der Großteil der Channels? Wir stellen drei Kanäle aus den USA vor, die jeweils einen Plan in der Tasche haben, der vor Alleinstellungsmerkmalen nur so sprudelt.

Die Kombination aus Rap und spaßigen Texten ist generell nichts Neues. Andy Samberg, Akiva Schaffer und Jorma Taccone von "The Lonely Island" sind sich dessen sicherlich bewusst, aber warum nicht noch einen draufsetzten? Kontroverse Texte, abgedrehte Choreografien und durchdachte kleine Stories, die in Videomaterial bestens umgesetzt werden. Das ist alles einfacher gesagt als getan. Viele Vorbereitungen müssen getroffen werden, um ein atemberaubendes Video hochzuladen. Die drei Herren produzieren mit ihrem Team in jedem neuen Upload meist auch ein Feature. Warum nicht mal Nicki Minaj oder Kendrick Lamar ans Mikrofon bitten? Auch Michael Bolton hat sich schon die Ehre gegeben. Das hebt den Unterhaltungsfaktor noch mal ordentlich an, denn es ist durchaus amüsant, wie sich bekannte Musiker aus ihrem gewohnten Image in ein anderes einpassen und vielleicht auch etwas den Affen spielen. Humor kommt eben an. Eine Win-win-Situation, denn dies promotet nicht nur den Channel von "The Lonely Island", sondern wirft im Regelfall auch ein angenehmes Licht auf den Künstler der als Feature auftritt. Davon abgesehen müssen nicht nur die Lyrics stimmen, sondern auch der Beat. Aber keine Sorge: Musikalisch rundum top gestaltet und produziert. Alles in allem funktioniert die Sache besonders glatt auf YouTube, denn dafür werden die Clips primär produziert. Die Songs gibt es auch als Album, doch mit Bewegtbild zündet der jeweilige Gag einfach noch besser.

 


And now: Mozart vs. Skrillex

Das "Rap Battle" ist jedermann ein Begriff. Der Rapper, der im Schlagabtausch die besseren Lines hat, hämmert seinem Kontrahenten verbal in den Boden. Was aber wäre, wenn sich außerhalb der typischen Szene zwei Persönlichkeiten gegenüberstehen, die gewisse Differenzen aufweisen oder extreme Konkurrenten zueinander sind? Eventuell sogar schon seit einigen Jahren verstorben? Unmöglichen? Keinesfalls! Nice Peter, epicLLOYD, Dave McCary und die Maker Studios sind durch ihren YouTube-Channel "Epic Rap Battles" auf ein Publikum gestoßen, das ihnen ihre Videos geradezu aus den Händen reißt. Wenn Mozart gegen Skrillex antritt, Batman Sherlock Holmes zeigt, wer der Herr der Verbrechensbekämpfung ist, oder Moses mit Santa Claus abrechnet, dann dreht das Internet am Rad. Kein Wunder, denn die Beats sind tight, die Punch-Lines wirklich gerissen formuliert und es wird immer ein Bezug zu allgemein bekannten Künstlern, Politikern oder fiktiven Charakteren hergestellt. Umso besser funktioniert es, wenn die verkörperten Persönlichkeiten den Originalen in Aussehen und Stimm-Imitation wirklich sehr nahe kommen - da macht das Ganze noch um einiges mehr Spaß. Ähnlich wie "The Lonely Island" setzen die Macher von "Epic Rap Battles" auf bekannte Rapper aus der Musikwelt. Dabei waren unter anderem schon Snoop Dogg und "Weird Al" Yankovic.

 

Gitarre mal anders

Abseits von Rap, Humor und abgedrehten Videos kommen wir nun zu einem Label, welches nicht nur Solo-Künstler präsentiert, sondern generell das Spielen auf Akustikgitarren bewirbt. Auch nichts Neues, doch mit Fingerstyle sind wir schon an einer ganz anderen Adresse. Musiker wie Andy McKee, Ewan Dobson und Antoine Dufour verzaubern die Zuschauer mit verrückten Spielarten und herrlichen Kompositionen. Zu sehen gibt es in den Videos meist lediglich den Musiker selbst und sein Spiel. Doch das genügt in diesem Falle auch. Die Faszination für die flitzenden Finger ist einer der Hauptgründe sich regelmäßig auf dem Kanal herumzutreiben. Praktisch ist der Kanal "CandyRat Records" zudem auch, um neue Spiel-Methoden kennenzulernen oder sich inspirieren zu lassen. Ab und an genügt es nicht nur die Noten und Tabulaturen zu kennen, sondern auch zu sehen und zu verstehen, wie etwas gespielt werden sollte - besonders beim Fingerstyle, bei dem des Öfteren auch Rhythmusmuster mit eingebracht werden. Trickreich, aber machbar. Aufgrund der etwas einfacheren Produktion gibt es im Vergleich zu den andern beiden Kanälen auch regelmäßigere Updates, was einem die Wartezeit auf ein neues kleines Meisterwerk verkürzt.

 

Auf den Punkt gebracht

Klar ist, dass auf YouTube Musik besonders dann funktioniert, wenn das Video astrein produziert ist, die Zielgruppe angesprochen wird und sich der Kanal durch ein Alleinstellungsmerkmal dermaßen abhebt, dass dies schon fast zu einem Hype führt oder sogar unumgänglich vorprogrammiert ist. Qualität steht vor Quantität, der Zahn der Zeit wird getroffen oder das schnelle Erkennen eines speziellen Humors einer Peer-Group, all das kann zu einem erfolgreichen YouTube-Channel führen. Streng betrachtet sind die Ideen zwar simpel, aber wirkungsvoll. Oftmals entstehen sie aus einer Alltagssituation oder während eines gemütlichen und ausgelassenen Abends mit Freunden. Unter Zwang und Druck hat selten eine große Sache gezündet.

Was denkst du? Begeistern auch dich die drei schmackhaften Musik-Kanäle und gibt es darüber hinaus noch welche, die ebenfalls herausragen? Schreib uns deinen Kommentar oder schicke eine Mail an info@musicnstuff.de.



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