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Reportage: Rock am Ring 2019, Tag 2

So macht Festival Spaß

Rock am Ring – Tag 2 läuft. Die Stimmung ist bestens, die Bands lassen es krachen – und die Leute warten gespannt auf die Ärzte.


So macht Festival ...

Auch an Tag 2 macht Rock am Ring seinem guten Ruf alle Ehre. Orgenisatorisch ist weiter alles top, das Wetter scheint noch im wechselhaften April festzuhängen, aber die Bands machen das alles locker vergessen. Und das vom ersten Act an. Die Party geht weiter – auch dank des tollen Publikums.

Hallo zu unseren Eindrücken von Tag 2 bei Rock am Ring. Heute haben wir mehr Zeit, auch mal über das Gelände zu schlendern, können mehr Bands sehen – und entdecken weitere Annehmlichkeiten dieses top organisierten Open Airs. Doch eins nach dem anderen. Übrigens: Täuscht unsere Erinnerung, oder haben sich die Zeiten bei Open Airs langsam und quasi unmerklich verschoben? Ging es früher eher gegen 10 oder 11 Uhr Morgens los und dauerte dann eher bis spätestens um 1 Uhr, starten die Bühnen aktuell gegen 14 Uhr oder später – dafür geht es auch mal gerne bis weit nach 2 Uhr. Also, nicht missverstehen: das ist völlig ok. Aber warum ist das so?

Egal, wir nehmen heute zum Start direkt die erste Band des Tages mit, The Hu. Schließlich haben wir sie vor zwei Tagen schon im Berlin im Sage Club gesehen und treffen sie später noch zum Interview. Beeindruckend ist, dass die mongolische Band bei ihrem erst dritten Konzert in Europa satt auftrumpft und trotz Sprachbarriere (sowohl Texte wie auch die meisten Ansagen sind mongolisch) das Publikum sofort auf ihre Seite zieht. So muss sich Rammstein für Fans im Ausland anfühlen. ;) Auf jeden Fall sind The Hu eine vielversprechend und angenehm andere Band die mit ihrer Mischung aus traditioneller mongolischer Musik mit Rock- und Metal-Elementen die Herzen der Zuschauer schnell erreicht.

Direkt danach spielen The Fever 333, ebenfalls ein heißer Tipp – vor allem, wenn man auf vor Energier schier platzenden, extrem groovigen Rock steht. Da werden Erinnerungen an Rage Against The Machine wach, auch wegen der politischen bzw. emotionalen Ansagen von Frontmann Jason Butler bzw. der Texte der Band. Headbangen muss einen ja schließlich nicht vom Nachdenken abhalten.

Was mittlerweile in Sachen Bühnenshow (auch dank moderner LED-Technik und diverser Screens) möglich ist, zeigen am frühen Abend des Rock-am-Ring-Samstag Bring Me The Horizon eindrucksvoll. Hier werden die Lightshow, die Bildschirme und reale Personen auf der Bühne so elegant miteinander verwoben, dass die Songs noch mal stärker wirken. Schon der Hammer, was hier auch bei Festivals mittlerweile aufgefahren wird. Auch in Sachen Songs haben die Engländer ja mittlerweile einiges zu bieten und schaffen es in der guten Stunde Spielzeit sogar, viele schon zahlreich anwesende Ärztefans zu überzeugen.

Apropos Die Ärzte: Lange Zeit war es ja ruhig um die beste Band der Welt, aber nach ersten neuen Songs in diesem Jahr und einer Tour durch kleine Clubs in europäischen Ausland enterte das Berliner Trio bei Rock im Park und Rock am Ring endlich wieder deutsche Bühnen – und das direkt im großen Stil. Bei der Unmenge an Hits aus vier Jahrzehnten Bandgeschichte wäre eine fette Show ja eigentlich nicht nötig – die Ärzte lassen sich aber nicht lumpen und lassen es lichttechnisch ordentlich krachen.

Im Fokus stehen aber dennoch die Hits der Band, die Frotzeleien von Bela, Farin und Rod untereinander sowie die Interaktion mit dem Publikum – das die Steilvorlagen nur zu gerne annimmt. Und so geraten die rund 150 Minuten Punkrock-Show mehr als kurzweilig und unterhaltsam – ein absolut würdiger Headliner für dieses tolle Festival.

Und da wir um 1 Uhr früh immer noch nicht genug haben, pilgern wir direkt noch zu Die Antwoord, die das Festivalgelände zu später Stunde noch mal mächtig zum Beben bringen. Dabei wird auch eindrücklich gezeigt, dass die Anlage bei Rock am Ring Bass satt liefern kann – da flattern die Hosenbeine und scheppern die Trommelfelle. Dazu kommt eine fette Lightshow, und so ist es kein Wunder, dass der prall gefüllte Platz vor der Bühne innerhalb kürzester Zeit komplett am Springen und Durchdrehen ist. Ein absolut einzigartiger Act – so was kann man nicht kopieren.

Diesen Tag zu toppen wird für den Sonntag bei Rock am Ring nicht leicht. Aber Bands wie Slipknot, Tenacious D oder The Boss Hoss wissen ja auch, wo live der Hammer hängt. Wir freuen uns schon auf den Finaltag hier am Nürburgring.



Wir trafen Gala & Jaya von The Hu zum Interview

Interview mit Gala und Jaya von The Hu

Eine mongolische Band, die die traditionelle Musik ihrer Heimat mit entsprechenden Instrumenten, Kehlkopfgesang und modernem Rock- und Metalsounds kombiniert? Das klingt nach einer abgefahrenen Mischung, funktioniert aber bestens und ist der Sound, den die Band The Hu macht. Wir hatten das Glück, sie sowohl bei ihrem ersten Europakonzert in Berlin wie auch bei Rock am Ring live zu sehen. Zudem trafen wir sie nach ihrer Festivalshow zum Interview. Schau gleich mal rein:

Das Videointerview mit The Hu folgt in Kürze

Übrigens: Teil 1 unserer Reportage zu Rock am Ring 2019 findest du hier:

http://www.musicnstuff.de/-people/article/reportage-rock-am-ring-2019-tag-1.html


Weitere Infos: Rock am Ring im Netz ((https://www.rock-am-ring.com/))
The Hu im Netz




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