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Künstlertipp: Hidden Orchestra

Das geglückte Experiment

Mische Jazz, Synthesizer, Violine mit etwas elektronischen Elementen und ordentlich Drums, dann haste was davon.


Das geglückte ...

Ein tolles Gefühl ist es, wenn man durch den Tipp einer Freundin, eines Kumpels oder durch Zufall auf bis dahin unbekannte Musik stößt, bei der man sich erst einmal denkt: „Okay? Was ist denn das?“ Der Moment, etwas entdeckt zu haben, was einfach nicht der „Hör-Norm“ entspricht, weckt tiefe Neugier und Bewunderung. Denn genau diese Musik ist es, die fasziniert.

So oder so ähnlich erging es uns, als wir zum ersten Mal „Hidden Orchestra“ zu Gehör bekamen. Da man den ganzen Tag neben der Arbeit eine Menge an Musik konsumiert, freut man sich sehr, wenn doch mal etwas dabei ist, was aus dem Rahmen fällt. Das Live-Quartett aus vier Schotten zaubert aus einer eigenartigen Mischung aus Jazz, Hip-Hop, Rock und experimental elektronischen Klängen eine sehr berauschende Atmosphäre, die einfach so noch nicht da gewesen ist. Oder doch und man hat sie bisher nicht wahrgenommen? Gut möglich, aber durch diese Konstellation bekamen wir den Zugang zu dieser Musik.

Eine absolut tolle Sache, wenn man sich auch gerne mal wieder die Zeit nimmt, sich zurücklehnt und einfach nur Musik genießt. Durch die facettenreichen Kompositionen erkennt man bei jedem Hören wieder eine weitere Detailarbeit, die super in das Songgefüge reingewerkelt wurde. Extrem komplex muss es nicht einmal sein, dennoch ist jedes einzelne Stück durchdacht und auf den Punkt gebracht. Sehr dominant ist das Schlagzeug, welches sich sehr prägnant in den Vordergrund rückt. Auch der Bass kommt nicht zu kurz. Schön, dass auch manche Künstler einen stärkeren Fokus auf die Rhythmusinstrumente legen.

 


Zum Greifen nahe

Eine besonders coole Sache ist auch die Umsetzung der Live-Show. Dem Schlagzeug angemessen steht nicht nur ein Set, nein, sondern es stehen gleich zwei auf der Bühne, was optisch erst einmal ein ganz anderes Bild erzeugt. Alles, was dazwischen passiert sind Keyboards, Bass, Geige und Samples, die das Ganze angenehm verfeinern und gekonnt abrunden.

Eigentlich ist „Hidden Orchestra“ eine Ein-Mann-Formation, welche aber immer wieder Gastmusiker einlädt – selbstverständlich besonders live. Joe Acheson heißt der Kopf des Projektes, der durch seine unterschiedlichen musikalischen Hintergründe dieses Werk entstehen ließ. Live hat er stets feste Musiker dabei, die da wären: Poppy Ackroyd am Piano und der Violine sowie Tim Lane und Jamie Graham an den Drums. Acheson spielt selbst Bass und Keyboard. Zu passenden Anlässen werden die vier von weiteren Musikern auf der Bühne unterstütz. Dann kann’s ja losgehen!

 

 

Zum jetzigen Zeitpunkt stehen leider keine Konzerte in Deutschland an. Wenn sich die Gelegenheit bietet, sollte man es sich aber auf jeden Fall nicht entgehen lassen, das Ganze einmal auf einer Bühne anzuschauen.

 

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