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Kolumne: Physical Recordings vs. Streaming

Du hast doch keine Ahnung!

Musik ist Emotion, und so kommt es auch gerne zu Diskussionen. Zum Beispiel ob CD und Vinyl geiler ist ... oder gar Streaming.


Du hast doch keine ...

Über Musik und alles, was damit zusammenhängt, kann man sich herrlich streiten, oder? Zum Beispiel darüber, ob physische Tonträger wie Schallplatten oder CDs das einzig Wahre sind oder dem Streaming die Zukunft gehört. Das passierte auch uns, wie du folgender Skype-Konversation entnehmen kannst, die wir mal „heimlich“ mitgeschnitten haben ...

Neulich in der Redaktion gerieten wir über Skype ins Diskutieren, was eigentlich besser ist: Sich Musik wirklich noch auf Platte und CD zu kaufen, damit man wirklich das Produkt in Händen hält? Oder doch Streaming, wo man jederzeit Zugriff auf Unmengen an Musik hat? Einen Teil dieser Konversation findest du hier, aber natürlich würden wir uns freuen, wenn auch du deine Meinung sagen würdest. Entweder direkt hier im Kommentarbereich oder gerne auch per Mail an info@musicnstuff.de. Jetzt aber viel Spaß beim Mitverfolgen unseres Skype-Chats:


Marco Sulek: Findest du es nicht auch schön, eine neu gekaufte Scheibe zum ersten Mal in den Händen zu halten, sie in den CD- oder Plattenspieler zu legen und einfach nur die Musik zu genießen während du dir das Booklet ansiehst?


Jan Hoffmann: Es ist schon ewig her, dass ich mir eine neue Platte zum Anfassen gekauft habe. Die Möglichkeiten im Internet wie Downloads und Streaming finde ich viel bequemer, dann hat man daheim auch nicht so viel Mist rumliegen.


Marco: Welchen Mist? Im Gegensatz zum ganzen ungreifbaren Streaming-Angebot besitzen Tonträger einen materiellen Wert. Und genau dadurch wirkt die Musik nicht so ersatzbar wie in der unübersichtlichen Fülle im Netz.


Jan: Hast du schon mal versucht, CDs oder Platten zu verkaufen? Wenn es keine raren Teile oder Underground-Klassiker sind, bekommt man mit Glück 1 oder 2 Euro pro Album. Bedenke auch, dass man im Schnitt 10 Euro pro Album zahlt. Da hole ich mir lieber das Spotify-Abo und habe meine Musik immer dabei – egal wo ich gerade bin.


Marco: Warum sollte man seine Tonträger wieder verkaufen? CDs und Schallplatten hast du dein Leben lang; fürs Streaming musst du jeden Monat für etwas virtuelles Geld zahlen.


Jan: Irgendwann nehmen sie doch zu viel Platz weg. Und an manchen Sachen überhört man sich oder der Geschmack ändert sich mit der Zeit. Ich selbst habe CDs im vierstelligen Bereich daheim rumliegen. Aber genau das machen die da halt: rumliegen, verstauben und Platz wegnehmen.



Marco: Es mag zwar sein, dass Platten viel Platz wegnehmen, aber mal ehrlich: So ein vollgestopftes Plattenregal hat doch Charme. Der Geschmack ändert sich zwar mit der Zeit, aber oftmals hat man auch nostalgische Momente, in denen man sich gerne Alben anhört, die man fast vergessen hätte. Außerdem lässt die Audio-Qualität beim Streaming aufgrund von Datenkompression zu wünschen übrig.


Jan: Zumindest bei mir liegen die CDs einfach im Speicher rum und vergammeln da – viel Charme hat das nicht. Und die Audio-Qualität der Portale ist schon viel besser geworden. Bei Spotify beispielsweise kannst du deine Songs mit einer Bitrate von 320 kbps auf dem Smartphone speichern – das reicht mir locker. Ich bezweifle das CDs besser klingen. Da spar ich mir lieber den Kauf von zehn CDs und investiere in anständige Kopfhörer.


Marco: Dass man sich zum Hören über Streaming-Kanäle einen hochwertigen Kopfhörer kauft, rate ich eher ab. Gerade bei komprimierten Songs hört man mit gut auflösenden Phones heraus, dass die Qualität vor allem in den Höhen und Bässen extrem zu wünschen übrig lässt.


Jan: Den deutlich hörbar schlechteren Sound möchte ich bezweifeln – mir ist zumindest noch nichts negativ aufgefallen. Aber ich lade dich gerne zum Blindvergleichhören ein.


Soweit die Diskussion der beiden, die sicher immer mal wieder aufflammen wird. Was denkst du zu diesem Thema? Wir laden dich ein, bei unserer Diskussion mitzumachen. Schreib uns deine Meinung direkt hier in die Kommentare, via E-Mail an info@musicnstuff.de oder direkt auf unsere Pinnwand auf www.facebook.com/musicnstuff.de.

Und wenn du andere Themen hast, über die mal diskutiert werden sollte: Nur her damit! Das ist ja das schöne an der Welt des Internets – dass man immer schnell Leute findet, die sich über ein Thema austauschen wollen.




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