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Interview: Andreas Baierl (Cantona Music Festival)

Hut ab!

Was bewegt jemanden dazu ein Festival zu veranstalten? Wir sprachen mit Andreas Baierl vom Cantona Music Festival.


Hut ab!

Bei Open Airs denken die meisten ja nur an Veranstaltungen wie Wacken, Rock Am Ring & Co. Aber es gibt auch junge und schön familiäre Festivals wie das in diesem Jahr zum ersten Mal stattfindende Cantona Music Festival. Wir sprachen kurz vor dem Start mit Veranstalter Andreas Baierl.

In diesem Jahr findet am 18. und 19. Juli im Prielhof bei Scheyern – im Städtedreieck zwischen Augsburg, Ingolstadt und München – die erste Ausgabe des Cantona Music Festivals statt. Kurz bevor es losgeht, sprachen wir mit einem der Organisatoren der Veranstaltung, Andreas Baierl, wie es überhaupt zu der Idee zu diesem Festival kam, wie die Planungen liefen und was jetzt, wenige Tage vor dem Start, noch zu tun ist.

People nStuff: Wie und wann kamt ihr auf die Idee ein eigenes Musikfestival auf die Beine zu stellen?
Andreas Baierl:
Die Idee schlummerte schon länger in unseren Köpfen – wir wollten dieses Jahr endlich mal was auf die Beine stellen. Unsere Region ist ziemlich arm an guten Konzerten, deshalb wollte wir mal wieder etwas „Besonderes“ in die Gegend holen.

PnS: Wann starteten die konkreten Vorbereitungen für das Cantona Music Festival?
Andreas:
Konkret starteten wir im Januar, was eigentlich schon viel zu spät ist für ein Festival. Das sollte man in der Regel mindestens ein Jahr vorher in Angriff nehmen.

PnS: Wie viele Leute waren mit der Organisation des Events befasst?
Andreas:
Es gibt nur zwei Hauptverantwortliche für das Festival, wobei wir uns schon noch gut Unterstützung ins Boot geholt haben, wie etwa Grafiker, einen PR-Chef und so manchen freiwilligen Helfer. Ohne diese Leute wäre das nicht möglich.

PnS: Wie habt ihr die Location gefunden? Und was sind deren Vorzüge?
Andreas:
Die Location hat mein Festivalpartner Wolfgang Dick an Land gezogen, der einen guten Draht zum Kloster Scheyern hat und dort auch alljährlich beim „Kunst im Gut“ mit von der Partie ist. Die Vorzüge sind sicherlich zum einen die Lage – abseits der Ortschaft Scheyern, man muss sich also nicht mit Lautstärkenproblemen und solchen Sachen auseinander setzen – und zum anderen das besondere Flair der Location. Der Gutshof liegt mitten in der Natur und existiert seit dem 18. Jahrhundert. In so einer historischen Anlage ein Rockfestival zu veranstalten, das hat schon was.


In diesem alten Gutshof wird das Cantona Music Festival stattfinden

Der Mensch im Fokus

PnS: Bei einer Veranstaltung dieser doch schon ordentlichen Größenordnung seid ihr sicher auch auf Probleme und Herausforderungen gestoßen. Was waren die größten Schwierigkeiten und wie habt ihr sie gelöst?
Andreas:
Das größte Problem, wenn man zum ersten Mal ein Festival macht, ist eigentlich, es den Leuten näher zu bringen und sie davon zu überzeugen zu kommen. Das ist wirklich schwierig, aber wir haben auf vielen Kanälen Vollgas gegeben. Sowohl in der Presse, im Radio und im TV wie auch online, dazu noch mit hunderten Plakatständern, zig tausend Flyern etc. Im Umfeld entstehen natürlich auch immer wieder kleinere Probleme – und werden auch noch entstehen. Aber für alles gibt es eine Lösung!

PnS: Was war euch bei der Bandauswahl wichtig? Und auf welchen Act freust du persönlich dich besonders?
Andreas:
Wichtig ist natürlich immer der Headliner. Und da haben wir für Freitag mit Slut eine regionale Größe und für Samstag mit Johnossi einen international bekannten Act bekommen. Des weiteren war es uns wichtig, auch guten regionalen Acts wie Adulescens, Mundwerk Crew oder Paper & Places eine Bühne zu bieten und mit The Fume und Love A auch etwas extravagante Bands zu engagieren.

PnS: Was erwartet die Leute neben den Bands noch beim Cantona Music Festival?
Andreas:
Wir haben einen schönen Biergarten aufgebaut, kleine Essenstände, zudem haben wir DJs und gutes Wetter organisiert. Dazu gibt’s kostenlose Camping-Möglichkeiten und einen Shuttle Service von den Bahnhöfen Petershausen, Pfaffenhofen und Schrobenhausen direkt zum Festival.

PnS: Welche Aufgaben stehen jetzt, wenige Tage vor dem Start, bei euch im Fokus?
Andreas:
Für uns steht natürlich der Aufbau auf dem Programm, also Bühne, Technik, Essensstände, Bauzäune und Backstage-Bereich. Dann gibt es natürlich noch viel Organisatorisches zu bewältigen… Aber die Wetterprognosen sind hervorragend. Es werden sicher noch ein paar schlaflose Nächste folgen …

In dieser idyllischen Umgebung kannst du das Festival genießen – oder zwischendurch einfach nur entspannen

Letzte News

Wenige Tage vor Beginn des Cantona Music Festivals werden auch noch letzte Details bekannt gegeben. So steht jetzt der Spielplan für die beiden Tage:

Freitag (Camping ab 14 Uhr, Einlass 17 Uhr):

18 Uhr: A Home A Heart Whatever
19 Uhr: Ludwig Van
20 Uhr: Paper & Places
21 Uhr: Zach Mathieu
22 Uhr: Adulescens
23:15 Uhr: Slut


Samstag (Einlass 13:30 Uhr):

14:15 Uhr: Blek Le Roc
15 Uhr: Wee Andie & The Midnight Sound
16 Uhr: Carpet
17 Uhr: Benni Benson
18 Uhr: Farewell Dear Ghost
19 Uhr: The Sigourney Weavers
20 Uhr: Mundwerk Crew
21 Uhr: Love A
22 Uhr: The Fume
23 Uhr: Johnossi

Den Plan, wann und wie lange die Shuttle-Busse fahren, findest du auf der Facebook-Seite des Cantona Music Festivals. Detaillierte Infos rund um die Veranstaltung gibt es darüber hinaus auch auf der offiziellen Website.

Wir sehen uns am Wochenende beim Cantona Music Festival.

Weitere Infos: www.cantona-festival.de/; www.facebook.com/CantonaMusicFestival



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