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Interview: 40 Jahre SAE Institute (Chris Müller)

Viel mehr als nur eine Schule

Das SAE Institute ist eine der renommiertesten Institutionen, wenn es um die Ausbildung im Medienbereich geht.


Viel mehr als nur ...

Sich selbst in einem kreativen Beruf verwirklichen ist für viele nur Wunschdenken. Doch mit Schulen wie dem SAE Institute, das Ausbildungen im Medienbereich anbietet, wird die Tür in die kreative Branche weit geöffnet. Vom klassischen Audio Engineer, über Game Arts und jetzt neu Music Business werden viele Kurse angeboten. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums und der SAE Alumni Convention 2016 sprachen wir mit dem Geschäftsführer des SAE Institute für Deutschland, Österreich und die Schweiz, Chris Müller.

Schon seit satten 40 Jahren gibt es das SAE Institute mittlerweile. Und was im Jahr 1976 in Australien als School of Audio Engineering mit einer Filiale begann, ist mittlerweile ein weltweit operierendes Unternehmen mit über 50 Standorten in 28 Ländern. In Deutschland ist das SAE Institute mittlerweile auch schon seit 30 Jahren aktiv. In acht deutschen Städten gibt es einen Campus. Doch was genau macht das SAE Institute eigentlich? Was kann man dort lernen? Und was macht die Ausbildung dort einzigartig? Das alles und noch einiges mehr fragten wir Chris Müller, den Geschäftsführer des SAE Institute für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Music nStuff: Chris, vielleicht gibst du uns zunächst einen kleinen Überblick, wer ihr seid?
Chris Müller:
Das SAE Institute gibt es schon lange am Markt, wir feiern in diesem Jahr unser 40-jähriges Jubiläum, 30 Jahre in Deutschland und ebenso 20 Jahre Chris Müller (lacht) Also ich bin da auch eine treue Seele und ich finde den Laden nach wie vor sehr geil (lacht). Unser Ausbildungsangebot hat sich in den letzten Jahren immer weiter vergrößert, dass heißt wir haben neue Fachbereiche wie Music Business dazubekommen. Ebenso bieten wir ab sofort mit Visual FX & 3D Animation eine Ausbildung speziell für den Bereich Animation und Spezialeffekte an. Außerdem können wir heute Zertifikate, Diploma, Bachelor und Masterabschlüsse anbieten, auch in Verbindung mit einer deutschen Hochschule.

MnS: Erzähl doch mal, wie du zum SAE Intitute gekommen bist bzw. was du davor gemacht hast?
Chris:
Ich bin selber Student am SAE Institute gewesen und damals, als ich angefangen habe, gab es nur den Audio Engineering Kurs. Ich habe mich lange informiert und als ich dann als Musiker mal in einem Studio war, dachte ich mir, „Mensch, diese Kombination aus mit den Musikern umgehen und mit der Technik umgehen, und dazu noch an der Leidenschaft Musik zu arbeiten, das ist genau mein Ding“. Somit bin ich ans SAE Institute und habe dort studiert, war dann als Supervisor bei der SAE tätig und bin später freiberuflich durchs Land gereist. In Köln habe ich ein paar Jahre in der Musikbranche gearbeitet, ein paar Platten aufgenommen und war mit Bands auf Tour. Dabei habe ich aber nie den Kontakt zum SAE Institute verloren und war dort oft als Dozent tätig. Letztendlich bin ich dann der SAE-Leiter im Bereich Audio geworden und aus Liebe zur Stadt wie auch zu meiner jetzigen Frau zurück nach München gezogen (lacht). Dadurch dass in München der erste deutsche SAE Standort gegründet wurde, ist dort bis heute das Headoffice. Dort war ich Assistent der Geschäftsleitung, habe dann 2009 als Prokurist die Verantwortung über das operative Business übernommen und wurde 2011 Geschäftsführer der SAE Deutschland und seit 2016 bin ich der CEO für die Region Deutschland, Österreich und Schweiz.


Ganz am Anfang stand beim SAE Institute das Audio Engineering. Mittlerweile bietet man Kurse für verschiedenste Medienberufe an.

Audio Engineer, ein echter Allrounder

MnS: Was gibt es denn für Ausbildungsmöglichkeiten am SAE Institute, vor allem mit Fokus auf Audio? Ihr bietet ja inzwischen auch Programmier- und Animationskurse an.
Chris:
Wir haben verschiedene Fachbereiche, wovon unser ältester natürlich der Audio Engineer Kurs – als größter und wichtigster Kurs – ist. Dann haben wir unser Angebot mit Digitalfilm erweitert, mittlerweile sind die Game Art und Games Programming Kurse auch sehr stark gefragt, außerdem Cross Media Production, Web Design/Development, Visual FX & 3D Animation und seit letztem Jahr unseren Music Business Kurs.

Wir beobachten natürlich den Markt und haben gesehen, dass viele unserer Absolventen irgendwann im Musikbusiness landen. Der Musikmarkt in Deutschland war aber einige Zeit nicht so interessant, wie er es heute ist. Natürlich hat sich auch der internationale Musikmarkt durch Streaming-Dienste, Online-Musikmarktplätze und ähnliches gravierend verändert – auch der Weg, auf dem Bands groß werden. Außerdem gibt es jetzt viel mehr deutsche Künstler in den Charts. Somit ist der Standort Deutschland aus Sicht der Musikindustrie wieder deutlich interessanter geworden.

Music Business am SAE Institute ist aber an sich nicht neu. Die SAE Schweden bietet das schon seit vielen Jahren an, wodurch wir auch eine gute Orientierung hatten. So haben wir uns mit den Kollegen in Schweden abgestimmt und das Konzept auf den deutschen Markt zugeschnitten. Wir haben den Music Business-Studiengang auch SAE-typischer gemacht. Wenn jemand Audio Engineer studiert hat, hört sich das mehr nach Medienhandwerker an, dagegen klingt Musikbusiness mehr wie das „BWL Studium der Musik“, was es aber nicht ist!

Wir bilden auch die Music Business Absolventen sehr nah an der Praxis aus. Sie lernen Audioschnitt, Musikproduktion, Klangsynthese, aber auch wie man fotografiert oder layoutet. Somit haben sie die Möglichkeit, ganz praktisch an den Geräten die ja vorhanden sind, und die wir immer gern allen Studenten zur Verfügung stellen, zu üben. Mit Music Businessverhält es sich ähnlich wie mit dem Audio Engineer: der Tontechniker ist auch ein Allrounder: wir sprechen hier von Livebeschallung, Filmsynchronisation, O-Ton Aufnahmen, Musikproduktion, etc ... Das alles ermöglicht einen guten und soliden Start ins Arbeitsleben.

Und wie gesagt hat sich auch der Weg, wie eine Band Aufmerksamkeit erlangt, stark verändert. Heute kann eine kleine Band mit einem guten YouTube-Video und einer witzigen Idee groß werden, früher war das immer getrennt, da hat die Band für sich geübt und ist dann ins Studio gegangen, hat alles aufgenommen und um den Rest haben sich dann Spezialisten gekümmert.

Besonders wichtig ist dem SAE Institute, dass die Studenten dort viel Praxiserfahrung sammeln.

Multitalent

MnS: Ist das auch deshalb ein so vielschichtiger Studiengang, weil ihr davon ausgeht, dass es nicht nur Richtung Majorlabel geht, sondern sich der Einzelne um mehr kümmern und mehr einbringen muss?
Chris:
Der Weg zum Majorlabel steht natürlich offen, und wir haben auch viele Absolventen deren Weg dorthin führte, ohne dass sie unseren Music Business Kurs absolviert haben. Wir haben Schüler, die genau das zum Ziel haben, aber wir haben auch welche die eher eine One Man Show werden wollen und sich selbst bei einem kleineren Indielabel sehen. Aber wie gesagt dadurch, dass die Ausbildung zum Audio Engineer wie auch im Music Business so breit aufgestellt und sehr praxisnah ist, gehen auch die Ziele auseinander. Einer will dann Musikproduzent werden und der andere möchte zum Bayrischen Rundfunk. Was wir bieten können ist die Synergie zwischen mehreren Fachbereichen, da sitzt dann jemand aus unserem Audiokurs am Mischpult und der Music Business-Schüler übernimmt die Rolle des Produzenten. Oder als Abschlussarbeit kann beispielsweise eine Tour geplant oder ein Musikvideo erstellt werden, was auch mehrere Bereiche umfasst.

MnS: Also das eine geht quasi ein bisschen mehr Richtung Business und das andere mehr Richtung Tontechnik?
Chris:
Ganz genau, das eine geht mehr Richtung Business und Vermarktung, da ist dann eben auch dabei wie Marketing Mechanismen funktionieren, soziokulturelle Fähigkeiten wie Analyse und wie präsentiert man etwas, wie organisiert man Gruppenprojekte, wie setzt man Verträge auf, z.B. mit GEMA und GVL und so weiter.

Auch bei „Music Business“ müssen reale Projekte geplant und durchgeführt werden.

Praxisnah zum Erfolg

MnS: Ist das das, was das SAE Institute besonders auszeichnet, die sehr praxisorientierte Ausbildung?
Chris: Absolut. Einerseits ist es das Konzept, das etwa 70 Prozent auf praktische Ausbildung setzt, denn nur, was man selber macht, hat man auch wirklich verstanden. Es kann dir zehn Mal hintereinander theoretisch erklärt werden, welche Menüpunkte du in welchem Programm zu drücken hast, aber verstanden hast du es erst, wenn du es selbst gemacht hast. Und das ist das Konzept des SAE Institute, und auch das, was die Industrie sehr schätzt. Die Absolventen können sofort etwas machen und anpacken und in den Produktionsbetrieb eingebunden werden. Da hilft uns bei der Ausbildung natürlich, dass wir das schon 40 Jahre machen und uns erfolgreich am Markt behaupten.

Außerdem ist das internationale Netzwerk auch etwas, was die Leute immer wieder stark nutzen. Ich hatte zum Beispiel eine Schülerin damals, als ich noch Supervisor in Köln war, die zu mir kam und sagte, sie wolle unbedingt nach L.A. und in der dortigen Musikbranche Fuß fassen. Sie stand zwei Wochen vor ihrer Abschlussprüfung in Deutschland, also habe ich in der damals frisch eröffneten SAE Los Angeles angerufen und den Fall erklärt. Sie hat sich dann tatsächlich beworben und wurde angenommen, und eineinhalb Jahre später kriege ich einen Anruf von ihr. Sie hat gefragt, ob ich mich noch an sie erinnern könnte, dass sie gerade in einem großen Studio in L.A. Guns n' Roses aufnimmt und sich nochmal bedanken wollte.

Dieser familiäre Umgang ist auch etwas, was immer wieder geschätzt wird. Ich kann mich an einen Tag der offenen Tür erinnern, den ich vorbereitet habe. Der Gründer des SAE Institute, Dr. Tom Misner war zufällig in München und hat einfach angeboten, bei den Vorbereitungen zu helfen. Am Tag der offenen Tür wurde er dann von dem Vater eines angehenden Studenten höflich  angesprochen, worauf er dann sagte: „ Ich bin nicht Dr. Misner sondern Tom“. Das hat mich nachhaltig geprägt, das fand ich ganz beachtlich. Wir sind auch mit allen Studenten per Du und legen keinen Wert auf künstliche Autorität.

Wir hatten erst letztens den zehntausendsten Alumni, das heißt wir haben über zehntausend Absolventen ausgebildet, die heute in der Medienbranche tätig sind. Und da zählen nur die Absolventen seit 2003 hinein, als das Alumni Projekt ins Leben gerufen wurde. Von diesem Netzwerk können natürlich auch unsere Studenten immer wieder profitieren, als Sprungbrett für den Karrierestart.

Selbstverständlich gibt es aber auch Theorieblöcke – man muss ja auch wissen, was genau man tut, was erlaubt ist oder nicjt und warum.

Der Weg ins Musikbusiness

MnS: Wie lang dauert die Ausbildung, und wo wird sie überall angeboten?
Chris:
Momentan läuft der Music Business-Studiengang an vier deutschen Standorten, geplant ist aber, dass der Studiengang innerhalb der nächsten zwei Jahre an allen acht deutschen Schulen angeboten wird. Es gibt zwei verschiedene Varianten: einmal den Kurs mit Abschlussdiplom, der dauert 18 Monate, oder den mit Bachelor-Abschluss in 24 Monaten. Wobei man sagen muss, dass man den Bachelor berufsbegleitend auch in zweieinhalb oder in dreieinhalb Jahren machen kann.

MnS: Bis jetzt war es ja üblich, dass ihr neue Kurse wie den Game-Art-Kurs erst an ein paar Standorten angeboten habt und dann sukzessive auf alle Standorte erweitert habt. Ihr habt es aber immer in relativ kurzer Zeit geschafft, neue Studiengänge an allen Standorten anbieten zu können.
Chris:
Genau. Beim Bereich Games war eben auch der Punkt, dass wir erst langsam den Staff, also die Lehrer für diesen Bereich aufbauen mussten, und dass es für uns ein relativ neues Thema war. Im Bereich Music Business haben wir natürlich unheimlich viele Absolventen der SAE, die in diesem Bereich tätig sind, und wir haben gute Kontakte in die Branche weswegen wir diesen Studiengang wohl schneller ausrollen können. Music Business ist zunächst gestartet an den Standorten Berlin, Hamburg, Köln und Stuttgart.Wir werden nach und nach weitere Standorte mit dazu nehmen.


MnS: Wie viele Standorte hat das SAE Institute in Deutschland eigentlich?
Chris:
In Deutschland haben wir acht: München, Hamburg, Berlin, Stuttgart, Leipzig, Köln, Bochum und Frankfurt. Damit haben wir geografisch fast ganz Deutschland abgedeckt, eine Überlegung für einen Standort wäre noch in Franken. Zu meinem Aufgabenbereich gehört auch noch Wien, Genf und Zürich, die gerade daran sind den neuen Kurs Music Business aufzuziehen.


MnS: Wie sieht es mit der Flexibilität aus? Kann ich mein Studium kombinieren, also etwa drei Semester in München studieren und eine Semester in London?
Chris:
Das ist grundsätzlich möglich, wir haben mittlerweile weltweit identische Lehrpläne, wobei natürlich jeder Campus gewisse Freiheiten hat, den Lehrplan und die Durchführung an den jeweiligen Markt anzupassen. Das einzige, bei dem sich die Länder manchmal unterscheiden, ist der Kursstart. Manche Länder fangen im Herbst im November oder Oktober an oder wie wir im September. Also kann es sein, dass ein Absolvent mal einen Monat Pause hat, aber das muss man individuell absprechen und organisieren. Grundsätzlich steh es natürlich jedem Absolventen frei, das gesamte SAE Netzwerk zu nutzen und zum Beispiel zu sagen: Ich mache jetzt ein halbes Jahr in London und danach meinen Bachelor in L.A.

Dass sich das SAE Institute stetig weiterentwickelt, kann man auch in diesem Video sehen:





Bock ist wichtig

MnS: Was muss man denn als Student mitbringen wenn man bei euch  Music Business studieren will? Gibt es eine Aufnahmeprüfung?
Chris:
Das kommt drauf an, ob man sich für den Diplom- oder den Bachelor-Kurs interessiert. Eine Prüfung gibt es grundsätzlich nicht, aber beim Bachelor gelten etwas strengere Zugangsvoraussetzungen von unserer Partner-Universität in England, der Middlesex University. Generell muss man für ein Diplom an der SAE sein Abitur haben oder 17 Jahre alt sein und den mittleren Bildungsabschluss erreicht haben. Für den Bachelor gilt: Auch erfolgreiches Abitur oder 18 Jahre mit mittlerem Bildungsabschluss, dann jedoch mit Eignungsprüfung in Form eines Gesprächs.

Wir setzten nicht sehr viele Vorkenntnisse voraus, da wir mit unseren Lehrplänen in der Regel sehr grundlegend und sehr breit anfangen. Die Erfahrung hat auch gezeigt, dass Vorkenntnisse nicht immer hilfreich sind. Zum Beispiel im Audiobereich eher im Gegenteil: Leute, die schon Jahre lang vor sich hinbasteln, gewöhnen sich teilweise Methoden an, die unprofessionell oder nicht zielführend sind. Uns ist ganz wichtig, dass die Leute, die bei uns anfangen, Interesse an der Materie mitbringen. Und die daraus resultierende Motivation, denn das ist auch das, was später im Berufsleben wichtig ist, um erfolgreich zu sein.

Und hier kann man wirklich von Glück sprechen, dass die Ausbildung bei uns Geld kostet, denn das gewährleistet, dass die Leute sich dafür einsetzen müssen, dass sie die Eltern überzeugen müssen, dass so eine Ausbildung das Richtige für sie ist. Viele Eltern sehen in diesem „Hobby-zum-Beruf- machen“ nicht unbedingt den professionellen Ansatz, oder denken sich „Ist das denn wirklich was?“. Ich kann mich noch erinnern, als ich meinem Vater gesagt habe, ich möchte am SAE Institute anfangen. Er hat gesagt, ich solle lieber erst mal eine Banklehre machen, das ist was Gescheites. Aber diese Ausbildung ist etwas Gescheites. Wenn man etwas mit Leidenschaft macht, ist man da gut dabei.

Die guten Leute kriegen auch immer einen Job, das ist das, was ich auch den Studenten am ersten Schultag sage: Die Leute sind alle hier, weil sie Bock darauf haben. Und der ein oder andere hat größere oder kleinere Hürden nehmen müssen, um heute am ersten Schultag hier am SAE Institute zu sitzen. Und damit kann man sich eben sicher sein, dass jeder eine bestimmte Motivation mitbringt. Es ist auch ganz schön anzusehen, wenn man Absolventen nach einigen Jahren wieder trifft, die vor den ersten Prüfungen noch gesagt haben, dass sie Angst davor haben weil sie in der Schule so schlecht waren und später werden sie dann Musikproduzent von Bro'Sis und sonst was. Das erzählen sie dir dann später und bedanken sich für die geile Zeit an der SAE. Da muss ich auch sagen, den Leuten auf ihrem Weg zu helfen und so etwas zu beobachten, macht dann schon Spaß.


MnS: Versucht ihr, eure Dozenten aus dem Alumni-Netzwerk zu akquirieren?
Chris:
Primär versuchen wir schon, unsere Leute aus dem Alumni-Netzwerk zu rekrutieren, da das ja auch sehr groß ist. Gleichzeitig fragen wir unsere Alumni, ob die jemanden kennen, der für den Job geeignet wäre. Aber natürlich haben wir immer freiberufliche Dozenten, die in der Branche tätig sind oder waren, damit gewährleistet wird, dass der aktuelle Stand der Technik vermittelt wird.


MnS: Wie werden denn Absolventen beim Berufseinstieg unterstützt? Es gibt ja noch die Besonderheit des IRCCs.
Chris:
Ja, IRCC ist die Abkürzung für Industry Relations and Career Coach, und mittlerweile haben wir an jedem Standort so einen Angestellten der sich rein um die Vernetzung mit der Industrie kümmert. Diese Coaches helfen den Studenten bereits während der Ausbildung, z.B. unterstützen sie dabei Praktika zu finden und geben Kurse darüber, wie man sich richtig bewirbt. Aber sie arbeiten nicht nur in eine Richtung, also wie kriege ich die Studenten an die Industrie vermittelt, sondern sie bekommen auch Feedback von der Industrie, welche Fähigkeiten und Tools in der Zukunft vielleicht mehr gebraucht werden, oder wie sich das Jobbild ändert, so dass wir unsere Lehrpläne anpassen können.

Dieses Kümmern um die Studenten hört auch nicht am letzten Studientag auf, sondern fängt dann eigentlich erst richtig an. Wir haben auch ein eigenes Jobportal, auf dem Firmen kostenlos Jobangebote einstellen können und wo jeder SAE Absolvent diese einsehen kann. Dort sind nicht nur Jobangebote aus Deutschland, sondern auch zunehmend internationale Stellenanzeigen.
 

Weitere Infos: Das SAE Institute im Netz
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