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Im Fokus: Spotify for Artists

Selbstinitiative

Spotify for Artists: Welche Features, Funktionen und Mehrwerte dieses Tool bietet, erfährst du in diesem Artikel.


Selbstinitiative

Seit letztem Herbst ist das Programm Spotify for Artists geöffnet und für alle Künstler, Labels und Manager zugänglich. Welche Features, Funktionen und Mehrwerte dieses Tool bietet, erfährst du in diesem Artikel.

Um Spotify for Artists nutzen zu können, brauchst du einen Account. Hast du für deinen eigenen Musik­genuss schon einen, kannst du diesen sogar nutzen, um auch dein Artist-Profil zu verwalten. Bis Ende 2017 musstest du noch mindestens 250 Follower auf Spotify vorweisen, um für die Insights freigeschaltet zu werden. Heute steht jedem Künstler der Zugriff auf diese Daten ohne Einschränkungen zur Verfügung. Das bedeutet: Sobald deine Musik bei Spotify gelistet ist, kannst du auch deinen visuellen Auftritt innerhalb von Spotify kräftig aufmöbeln.

Die Registrierung findest du übrigens unter: http://artists.spotify.com


Hast du den Link aufgerufen, wirst du von Spotify durch die Anmeldung geführt. Wähle hier aus, ob du das Spotify-Artist-Profil als Künstler oder als Manager bzw. Label betreuen möchtest. Als Artist Manager oder Label hast du natürlich auch die Möglichkeit, alle Profile deiner Künstler über denselben Account zu betreuen. Hat alles geklappt, bist du nun verifizierter Artist auf Spotify und dein Spotify-Profil wird gleichzeitig mit einem blauen Haken versehen.


Was kann Spotify for Artists? – Und was kann es nicht?

Ab sofort hast du Zugriff auf Daten deines Spotify-Publikums und etwas Einfluss auf die Darstellung deines Profils. Die Optionen für das Aussehen des Spotify-Profils sind zwar eingeschränkt, aber immerhin werden Möglichkeiten für Anpassungen zur Verfügung gestellt. Die circa 170 Millionen Nutzer haben ja mittlerweile gelernt wie ein Künstlerprofil auf Spotify aussieht und wo sich welche Funktion befindet. Daher sind die begrenzten Möglichkeiten zur Anpassung nicht wirklich tragisch. Im Folgenden zeigen wir, was du alles bearbeiten kannst und wie du auch von den Daten des Publikums profitierst.

Artist-Profile und -Bio
Das prominenteste Feature der Profilanpassung ist das Titelbild deines Artist-Profils. In den „Profile Tools“ kannst du ein Bild deiner Wahl hochladen – dieses erscheint dann prompt auch in der App, wenn du dein Künstlerprofil auf Spotify aufrufst. Achte darauf, dass dein Bild groß genug ist und ansprechend professionell aussieht. Auch dein Profilbild (das runde Künstlerbild) kannst du ändern. Dieses Bild erscheint dann zum Beispiel in der Suche und in der „Ähnliche Künstler“-Übersicht. Gerade wenn es um Neuentdeckungen der Fans geht, entscheidet auch das Bild darüber mit, ob der Nutzer dein Profil anklickt und deine Musik hören will.
Zusätzlich kannst du deine eigene Galerie mit bis zu 125 Bildern erstellen. Das können sowohl Fotos der letzten Tour als auch eine schöne „Behind the Scenes“-Bilderstrecke oder Bilder aus dem Proberaum sein. Selbst die Anordnung kannst du frei bestimmen, also sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Die zweite große Änderungsoption ist das Einfügen deiner Bio. Da auf Spotify Benutzer aus der ganzen Welt aktiv sind, sollte es eine Überlegung wert sein, den Bio-Text auf Englisch einzustellen. Tipp: Im Text kannst du sogar mit dem „@“-Symbol Spotify-interne Verlinkungen zu Songs, Alben, Playlists und anderen Künstlern setzen. Außerdem ist es möglich, falls vorhanden, auch Wikipedia-Artikel unter der Bio zu verlinken.

Ein weiteres nettes Feature ist der „Artist’s Pick“. Dort kannst du den Besuchern deines Profils beispielsweise mit einer kleinen Nachricht und einem Bild einen Song, ein Album oder eine Playlist vorstellen. Der „Artist’s Pick“ verschwindet nach 14 Tagen wieder, kann aber ständig aktualisiert werden. Auch den nächsten Konzerttermin kannst du deinen Fans mit dem „Artist’s Pick“ prominent in deinem Spotify-Profil zeigen.

Team erweitern
Besteht das Team rund um einen Künstler aus mehreren Akteuren (z.B. Label, Management, Booking Agentur), kannst du auch Zugangsberechtigungen zu deinen Artist Insights erteilen. Über die „Manage Team“-Funktion kannst du mit einer Email-Adresse jeden einladen, für den der Zugriff wichtig ist. Du kannst drei verschiedene Zugriffslevels, je nach Rolle, innerhalb deines Teams gewähren:

  • Full Access – kompletter Zugang zu deinem Profil, allen Features, Statistiken und der Möglichkeit, Teammitglieder hinzuzufügen (z.B. Bandmitglieder, Manager)
  • Edit Access – Bearbeitung des Profils und der Statistiken (z.B. Promo-Partner, Booker)
  • View Access – Nur Einsicht in die Statistiken (z.B. Produzenten)

Für Labels oder Manager gibt es die Möglichkeit, auch mehrere Profile über denselben Spotify Account zu verwalten.

Alles unter Kontrolle: Spotify-for-Artists-Insights hilft dir, deine Fans besser kennenzulernen.

Spotify Daten nutzen

Nachdem du die Möglichkeiten der Gestaltung deines Spotify-Artist-Profils gesehen hast, tauchen wir jetzt in die Insights der Plattform ein. Mithilfe der Daten will Spotify dir die Möglichkeit geben, mehr über dein Publikum zu lernen und diese Daten auch für zukünftige Entscheidungen zu nutzen.

In den Audience Insights kannst du die wichtigsten Daten über dein Publikum einsehen und sie über einen Zeitfilter erweitern oder verengen. Hier siehst du die Anzahl der Hörer pro Tag, die Anzahl der Streams pro Tag und kannst das Wachstum deiner Followers beobachten. Zusätzlich kannst du hier einen Vergleich mit anderen Künstlern anstellen. Außerdem kannst du nachvollziehen, wo und wie deine Streams entstehen. Hier siehst du die Verteilung der Stream-Quellen, wie beispielsweise private oder von Spotify kuratierte Playlists, gespeicherte Musik der User, Artist-Profile etc. Im dritten Abschnitt bekommst du noch demographische Merkmale deines Publikums an die Hand, wie die Geschlechterverteilung und die Verteilung innerhalb verschiedener Altersgruppen (<18, 18-22, 23-27, 28-34, 35-44, 45-59 und 60+ – ja, es gibt Spotify User jenseits der 60). Weiter unten in den Statistiken findest du noch detaillierte Ortsangaben deiner Hörer, unterteilt in Länder und Städte. Diese Daten interessieren natürlich den Booking-Agenten, der die nächste Tour für dich plant. Er kann potentiell interessante Städte auf den ersten Blick sehen und bekommt so auch gute Argumente für die lokalen Veranstalter an die Hand.

Song Insights
Die Song Insights geben dir einen Überblick der Streaming-Daten über die einzelnen Songs in deinem Profil. Hier siehst du aufgeschlüsselt die Anzahl der Streams, der Listeners und Saves für jeden einzelnen Song von dir.

Playlists
Sehr interessant ist der Playlists-Bereich. Hier kannst du sehen, in welchen Playlisten deine Songs eingebunden sind. Da Playlists so etwas wie der heilige Gral auf Spotify sind, gilt diesem Bereich natürlich auch besondere Aufmerksamkeit. Auf Spotify gibt es drei Arten von Playlists, die sich hinsichtlich der Entstehung unterscheiden (weitere Infos in der Box). Wenn einer deiner Songs in einer Playlist auftaucht, kannst du hier sofort sehen, wie viele Hörer die Playlist hat und wie oft dein Song in dieser Playlist bereits gestreamt wurde.

Concerts
Der letzte Instights-Bereich dient zur Promotion deiner Konzerte. Leider kannst du einzelne Konzerte nicht in Spotify selbst anlegen, sondern musst den Umweg über ein externes Tool (Songkick) gehen. Hier kannst du dich einfach registrieren und loslegen. Songkick wird dann deine Konzerttermine automatisch an Spotify und in dein Künstlerprofil liefern.

Fazit (Meinung der Autoren)

Nachdem wir Spotify for Artists in vielen Projekten mit verschiedenen Künstlern bereits intensiv genutzt haben, ist es aus unserem Workflow kaum mehr wegzudenken. Spotify Promo-Kampagnen können wir damit deutlich gezielter und damit auch effizienter platzieren und ausspielen. Auch in der Kommunikation mit Künstlermanagern, Labels, Booking-Agenturen und lokalen Veranstaltern sehen wir immer häufiger das Potential und die Relevanz der Daten für alle Beteiligten, auf deren Grundlage gute Entscheidungen für zukünftige Releases, Touren und Specials getroffen werden können. Wer den Zugang noch nicht beantragt hat, sollte das schnellstmöglich nachholen.



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