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gigmit klärt auf: DIY-Booking

Möglichkeiten. Herausforderungen. Grenzen.

Zum erfolgreichen Musiker braucht es viel mehr als „nur“ tolle Musik. Zum Beispiel gutes Booking – Do-It-Yourself!!


Möglichkeiten. ...

Der Anfang einer Musikkarriere ist zweifelsohne kein einfacher. Es reicht leider nicht, nur schöne Kompositionen zu kreieren und nach einiger Zeit im Proberaum auch akustisch gut performen zu können. Der Weg hinauf auf die Bühne ist mit viel Arbeit, Disziplin und Engagement verbunden. Nahezu jeder Musiker zieht seine ersten Auftritte selbst an Land und ist somit ein Do-It-Yourself-Booker (kurz: DIY-Booker). Das ist nicht immer einfach, bringt aber auch viele Vorteile mit sich. Doch wird man mit DIY-Booking berühmt – und wenn ja: wie?

Jede große Band hat einmal klein angefangen und in lokalen Pubs und Kneipen gespielt. Naivität trifft auf Ausdauer, und die Hoffnung, beim nächsten Gig entdeckt zu werden, steigt von Auftritt zu Auftritt. Genau diesen Antrieb braucht es, um durchzuhalten, denn wer sich als Musiker selbst um seine Gigs kümmert, braucht einen richtig langen Atem. Gerade als Newcomer gilt es, sich einen Namen zu erspielen und Fans zu gewinnen. Genau das sind die zwei ganz entscheidenden Zutaten, die ein erfolgreiches DIY-Booking braucht.

Gute Vorbereitung ist alles, wenn du dich auf dem hart umkämpften Live-Music- Markt behaupten willst. Genreübergreifend ist gemeinhin bekannt, dass ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage vorhanden ist. Es gibt leider viel weniger Bühnen als Musiker. Umso wichtiger ist ein professionelles Auftreten. Veranstalter gehen ohnehin schon ein großes Risiko ein, wenn sie Newcomer buchen, deren Wirkung und Zugkraft sie nicht einschätzen können. Veranstalterseitige Booking-Entscheidungen werden überwiegend von Zahlen beherrscht, denn ein Event muss sich rentieren. Wird ein Newcomer gebucht, birgt es ein höheres Risiko für den Veranstalter, als wenn er auf bekannte Zugpferde der Szene setzt und seinen Laden sicher füllt. Kompensiere daher deine noch mangelnde Bekanntheit durch Professionalität. Das kommt gut an bei Veranstaltern.

Erstelle dir ein ansprechendes Electronic Press Kit (EPK), also dein digitales Profil oder auch dein Aushängeschild, auf dem alle relevanten Informationen über dich und deine Musik zu finden sind. Hier zeigst du dich von deiner besten Seite, bindest deine absoluten Hits ein, im Idealfall ein tolles Live-Video, ein professionelles Profilbild sowie eine kurze Beschreibung inklusive vergangener Auftritte und vor allem deinen Technical Rider. Mit diesen Grundinformationen kann der Veranstalter eine Menge anfangen. Er weiß, was du machst, was du brauchst und ob seine Venue technisch und inhaltlich zu dir passt. Es gibt online verschiedene Lösungen, um sich ein schickes EPK zu erstellen. Der Vorteil daran ist, dass du dein EPK ganz einfach über einen Link aufrufen und teilen kannst.


Plattformen wie gigmit können dich bei der Konzertorganisation sehr unterstützen.

Das Glück ist mit den Tüchtigen

Gerade für den Erstkontakt zu Veranstaltern via E-Mail ist es entscheidend, schnell auf den Punkt zu kommen. Achte hier auf einen knackigen Betreff, der zum Öffnen der Mail anregt. Sei ebenso direkt in der E-Mail: Anrede, kurzes Intro, Anliegen und Link zu deinem EPK. Vergiss nicht, deine Kontaktdaten als Signatur zu integrieren. Durch nur einen Link zu deinem Profil, ersparst du dir etliche Anhänge, die meist eh nicht geöffnet werden. Behalte immer im Hinterkopf, dass Veranstalter täglich einige Nachrichten von Musiker bekommen. Dieser Perspektivwechsel wird dir beim Kontakte knüpfen helfen. Sei unbedingt hartnäckig: Schreibe Mails, greif zum Telefonhörer, gehe auf Konzerte und stell dich persönlich vor, frag andere befreundete Musiker nach Kontakten. Nur so gewinnst du an Beachtung und generierst Bookings.

Kommt es dann zu Gigangeboten, empfiehlt es sich, nicht allzu wählerisch zu sein. Gerade am Anfang bietet jeder noch so kleine oder unbezahlte Gig große Chancen. Du zeigst dich einem Veranstalter und einem Publikum und kannst dadurch nicht nur weitere Kontakte knüpfen und deinen Live-Auftritt optimieren, sondern auch Fans gewinnen. Du brauchst Fans, denn wenn es Leute gibt, die dich sehen wollen, klappt es auch einfacher mit den Bookings. Gib also unbedingt alles, auch wenn du in einer kleinen Kneipe vor nur zehn Leuten spielst. Sind diese zehn von dir begeistert, erzählen sie es weiteren Leuten und beim nächsten Mal spielst du vielleicht schon vor fünfzig Besuchern. Unterschätze dieses Schneeballprinzip nicht. Nur so wirst du bekannter und nur so erleichterst du dir dein DIY-Booking.

Natürlich ist jede neue Giganfrage auch mit einer möglichen Absage verbunden. Als DIY-Booker erfährst du das direkt. Das ist ein großer Nachteil. Hier hilft nur eins: Weitermachen! Mit jeder neuen Anfrage, kommst du einer Zusage immer näher. Der Vorteil am DIY-Booking ist, dass du dir alle Erfolge selbst erarbeitest. Als DIY-Booker hast du alle Fäden in der Hand. Du machst die Deals für deine Band oder für dein Projekt, dich kennen die Veranstalter, du hast die Kontakte und du weißt, welche Anfragen gerade laufen. Du setzt deine eigenen Ziele völlig selbstbestimmt, trägst dabei aber natürlich auch die volle Verantwortung.

DIY-Booking kostet Zeit und Nerven und ist sicher nicht für jeden etwas. Es ist in den meisten Fällen aber unumgänglich und birgt auch große Chancen. Es gibt keine Regel, bis zu welchem Punkt DIY-Booking noch realisierbar ist. Größere Venues und Festivals wirst du nur mit Unterstützung einer Bookingagentur erreichen. Hast du dir mit deinem Projekt allerdings einen Namen gemacht, steigen deine Chancen, von einer Agentur aufgenommen zu werden und die ganz großen Gigs zu bekommen.

Mit DIY-Booking wirst du sicher kein Superstar, aber ohne eben auch nicht. Wer nicht klein anfängt, kommt auch nicht groß raus. Eine große Hilfe fürs DIY-Booking ist übrigens die Plattform gigmit. Schau gleich mal vorbei und hol dir Inspiration für deine nächsten Shows. ☺



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